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Mexiko ist neuntgrößter Honigexporteur der Welt mit 27.200 Tonnen pro Jahr

Mexiko belegt Platz neun unter den weltweiten Honigexporteuren und hält 3,8 Prozent des internationalen Marktes. Zwischen 2021 und 2025 führte das Land nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums durchschnittlich 27.200 Tonnen pro Jahr im Wert von 94 Millionen US-Dollar aus. 2025 gingen die Lieferungen in 30 Länder, Deutschland und die USA vereinten über 63 Prozent des Exportwerts.

Mexiko ist neuntgrößter Honigexporteur der Welt mit 27.200 Tonnen pro Jahr

Mexiko ist der neuntgrößte Honigexporteur der Welt und hält einen Anteil von 3,8 Prozent am internationalen Markt. Das berichtete Quadratín am 19. August 2026 unter Berufung auf Daten des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (Sader). Zwischen 2021 und 2025 führte das Land durchschnittlich 27.200 Tonnen Honig pro Jahr aus, bei einem durchschnittlichen Jahreswert von 94 Millionen US-Dollar.

Fünfjahresdurchschnitt von 27.200 Tonnen

Die Sader-Zahlen beschreiben ein stabiles, kein schnell wachsendes Geschäft. Aus durchschnittlich 27.200 Tonnen und 94 Millionen US-Dollar pro Jahr im Zeitraum 2021 bis 2025 ergibt sich ein mittlerer Exportwert von rund 3.450 US-Dollar je Tonne. Dieses Niveau passt zu abgefülltem, herkunftsgesichertem Honig für etablierte Importmärkte, nicht zu Massenware für industrielle Verschnitte, deren Tonnenpreise deutlich niedriger liegen.

2025 stiegen die Ausfuhren laut Quadratín von 20.000 auf 26.000 Tonnen und erreichten 30 Länder. Der Wert für 2025 liegt damit weiterhin knapp unter dem Fünfjahresdurchschnitt: Der Zuwachs holte eher zuvor verlorenes Terrain auf, als eine neue Obergrenze für mexikanische Lieferungen zu setzen. Für Verarbeiter und Importeure, die Kontrakte planen, ist der Unterschied erheblich, denn die Rohstoffbasis wächst nicht sichtbar, und zusätzliche Nachfrage muss aus derselben Erzeugungsmenge bedient werden.

  • Weltrang: Platz neun unter den Honigexporteuren
  • Marktanteil: 3,8 Prozent des internationalen Honighandels
  • Durchschnittsexport 2021 bis 2025: 27.200 Tonnen pro Jahr
  • Durchschnittlicher Jahresexportwert: 94 Millionen US-Dollar
  • Menge 2025: 26.000 Tonnen nach zuvor 20.000 Tonnen
  • Absatzmärkte: 30 Länder

Deutschland und die USA nehmen den größten Teil des Werts ab

Auf Deutschland und die Vereinigten Staaten entfielen zusammen mehr als 63 Prozent des gesamten Werts der mexikanischen Honigausfuhren, wie aus denselben Sader-Daten hervorgeht. Beide sind Hochpreismärkte mit strengen Anforderungen an Dokumentation und Qualität, was den aus den Fünfjahresmitteln abgeleiteten Tonnenwert erklärt.

Diese Konzentration bestimmt zugleich das wichtigste kommerzielle Risiko. Wenn zwei Bestimmungsländer nahezu zwei Drittel des Exportwerts aufnehmen, wirken sich Veränderungen bei Nachfrage, Endverbraucherpreisen oder Einfuhranforderungen in einem der beiden Länder unmittelbar auf mexikanische Abfüller und Imkergenossenschaften aus. Die übrigen 28 Absatzmärkte teilen sich weniger als 37 Prozent des Werts, sodass derzeit kein dritter Abnehmer groß genug ist, um einen Ausfall in Deutschland oder den USA aufzufangen.

Yucatán und die Erzeugungsbasis

El Informador berichtet, dass Yucatán die nationale Honigproduktion anführt und Mexiko sich als strategischer und wettbewerbsfähiger Teilnehmer am internationalen Honigmarkt etabliert hat. Diese regionale Konzentration koppelt die Exportleistung des Landes direkt an die Lage in einem einzigen Erzeugungsgebiet: Ernteergebnisse, Blühzeiten und Witterung im führenden Bundesstaat bestimmen die verfügbaren Liefermengen.

Für Einkäufer folgt daraus, dass das mexikanische Angebot regional weit weniger breit aufgestellt ist, als die Liste von 30 Absatzländern auf der Verkaufsseite vermuten lässt. Das Herkunftsrisiko liegt am Anfang der Kette, nicht bei der Nachfrage.

Was die Zahlen für die kommende Saison bedeuten

Ein stabiler Fünfjahresdurchschnitt, eine Menge für 2025 unterhalb dieses Durchschnitts und eine stark konzentrierte Käuferbasis lassen wenig Spielraum. Exporteure, die wachsen wollen, stehen vor der Wahl, zusätzliche Anteile in Deutschland und den USA zu erkämpfen, wo das Preisniveau bereits hoch ist, oder Volumen in den kleineren Märkten aufzubauen, die bislang nur den geringeren Teil des Exportwerts ausmachen.

Beide Wege ändern nichts an der grundlegenden Beschränkung: Mit durchschnittlich 27.200 Tonnen Ausfuhr und 3,8 Prozent Weltmarktanteil konkurriert Mexiko über Qualität und Rückverfolgbarkeit, nicht über Größe.

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