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Mexiko erhöht US-Exportquote für Zucker auf 754.468 Tonnen

Mexiko hat die maximale Zuckerexportquote für die USA im Zuckerwirtschaftsjahr 2026/27 auf 754.468 metrische Tonnen festgesetzt. Die September-Anpassung liegt 226.452 Tonnen über dem anhand der Daten vom Juli 2026 ermittelten Stand; die Versorgung und die geplanten Bestände im Inland sollen gesichert bleiben.

Mexiko erhöht US-Exportquote für Zucker auf 754.468 Tonnen

September-Prüfung erweitert den Marktzugang

Mexikos Wirtschaftsministerium hat die Höchstmenge für Zuckerexporte in die USA im Zuckerwirtschaftsjahr 2026/27 auf 754.468 metrische Tonnen festgelegt. Die Änderung erfolgte im Rahmen der regulären Prüfung vom September 2026, die zum Mechanismus für mexikanische Zuckerlieferungen auf den US-Markt gehört.

Novedades de Tabasco zufolge wurde die Quote anhand der im September 2026 veröffentlichten Schätzungen zu Angebot und Nachfrage bei Agrarprodukten berechnet. Der Importbedarf der USA an Zucker wurde auf rund 1,077 Millionen metrische Tonnen beziffert. Nach Anwendung des für die September-Prüfung vorgesehenen Faktors entfielen 754.468 Tonnen auf Mexiko.

Produktionsüberschuss deckt die höhere Quote

Die neue Quote liegt 226.452 metrische Tonnen über der Menge, die sich aus den im Juli 2026 verfügbaren Daten ergab. Das mexikanische Nationalkomitee für die nachhaltige Entwicklung des Zuckerrohrs schätzt den Produktionsüberschuss als ausreichend ein, um die zusätzlichen Ausfuhren zu bedienen, ohne den Inlandsverbrauch oder die geplanten Vorräte zu gefährden.

Die Entscheidung soll den Zugang zum US-Markt mit der Zuckerverfügbarkeit in Mexiko in Einklang bringen. Mexikanische Ausfuhren in die USA benötigen eine vorherige Genehmigung und unterliegen einer Höchstquote. Grundlage ist eine ursprünglich am 5. Oktober 2017 veröffentlichte Vereinbarung, die im Dezember 2020 und November 2022 geändert wurde. Reguläre Prüfungen der exportierbaren Menge finden im September, Dezember und März jedes Zuckerwirtschaftsjahres statt.

Erholung der Quote kann Lagerdruck mindern

Die neue Zuteilung bedeutet eine deutliche Erholung gegenüber den für das vorige Zuckerwirtschaftsjahr gemeldeten 188.000 bis 250.000 metrischen Tonnen. Das US-Landwirtschaftsministerium hatte den Importbedarf zunächst so eingeschätzt, dass Mexiko mindestens 500.000 Tonnen liefern könnte, bei Mindestgarantien von mehr als 536.000 Tonnen. Die September-Berechnung liegt nun über beiden Referenzwerten.

Geringere Exportmöglichkeiten hatten in früheren Perioden zur Anhäufung von Vorräten und zu Druck auf die mexikanischen Inlandspreise für Zucker beigetragen, berichtete Novedades de Tabasco. Der wiederhergestellte Zugang zum US-Markt gibt Mühlen und Zuckerrohrproduzenten einen zusätzlichen Absatzkanal für Überschüsse, wobei die Menge weiterhin an den ermittelten US-Importbedarf gekoppelt ist.

Mehrerlöse für die Zuckerbranche

Von der Publikation angeführte Schätzungen gehen davon aus, dass die erneuerte Quote der Branche zusätzliche Einnahmen von rund 4,76 Milliarden mexikanischen Pesos bringen könnte. Davon könnten etwa 170.000 Zuckerrohrproduzenten und fast 500.000 mit dem Sektor verbundene Familien profitieren. Die Bedeutung reicht damit über Exporteure hinaus, da die Erlöse aus den Zuckerverkäufen Mühlen, Rohrlieferanten und Anbauregionen erreichen.

Die September-Entscheidung schreibt die Exportmenge nicht unverändert für das gesamte Zuckerwirtschaftsjahr fest. Der Mechanismus sieht weitere reguläre Bewertungen im Dezember und März vor, sodass die Menge an den US-Importbedarf und das verfügbare Angebot in Mexiko angepasst werden kann. Für Erzeuger, Verarbeiter und Händler werden die nächsten Berechnungen zeigen, ob der erweiterte Marktzugang mit der Klärung der Bilanz für 2026/27 bestehen bleibt.

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