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Kirgisistan verdoppelt Gurkenimporte in den ersten fünf Monaten 2026

Kirgisistan importierte von Januar bis Mai 2026 insgesamt 8.200 Tonnen Gurken und Cornichons im Wert von 5,5 Millionen $. Das Volumen stieg gegenüber dem Vorjahr um 121 %, getragen von höheren Lieferungen aus Usbekistan, Kasachstan und Iran.

Kirgisistan verdoppelt Gurkenimporte in den ersten fünf Monaten 2026

Importmenge steigt um 121 %

Kirgisistan importierte von Januar bis Mai 2026 insgesamt 8.200 Tonnen Gurken und Cornichons im Wert von 5,5 Millionen $, wie Tazabek berichtete. Die Menge lag 121 % über dem Vorjahresniveau, während sich der Importwert mehr als verdoppelte.

Im entsprechenden Zeitraum 2025 hatte das Land 3.700 Tonnen im Wert von 2,76 Millionen $ aus dem Ausland bezogen. Damit gelangten in den ersten fünf Monaten 2026 zusätzlich 4.500 Tonnen importierte Gurken und Cornichons auf den kirgisischen Markt.

Die Wertentwicklung folgte weitgehend dem Mengenwachstum. Aus den von Tazabek genannten Summen ergibt sich für Januar bis Mai 2026 ein durchschnittlicher deklarierter Wert von rund 671 $ je Tonne, nach etwa 746 $ je Tonne im Vorjahr. Die berechneten Durchschnittswerte betreffen den gesamten Warenstrom und können Änderungen beim Lieferantenmix, bei den Produktspezifikationen und bei den Lieferterminen widerspiegeln.

Usbekistan festigt seine Führungsposition

Usbekistan blieb Kirgisistans größter ausländischer Lieferant von Gurken und Cornichons. Das Land lieferte 5.200 Tonnen im Wert von 3,39 Millionen $ und stellte damit 63 % der gesamten Importmenge. Die usbekischen Lieferungen stiegen im Jahresvergleich um 146 % und damit stärker als Kirgisistans Gesamtimporte.

Allein die Menge aus Usbekistan übertraf Kirgisistans gesamte Einfuhr in den ersten fünf Monaten 2025. Die geografische Nähe und der hohe Marktanteil machen Usbekistan zum entscheidenden Lieferanten. Gleichzeitig steigt für kirgisische Käufer die Abhängigkeit von Warenverfügbarkeit und Handelsbedingungen im Nachbarland.

Der durchschnittliche deklarierte Wert der Einfuhren aus Usbekistan lag rechnerisch bei rund 652 $ je Tonne und damit leicht unter dem geschätzten Durchschnitt aller Lieferländer. Angaben zu Qualitätsklassen, Vertragsbedingungen oder monatlichen Preisbewegungen liegen jedoch nicht vor.

Kasachstan und Iran bauen Lieferungen aus

Kasachstan belegte unter den Lieferländern den zweiten Platz. Seine Ausfuhren nach Kirgisistan erhöhten sich von 378 Tonnen im Zeitraum Januar bis Mai 2025 auf 1.300 Tonnen im entsprechenden Zeitraum 2026. Tazabek bezeichnete das jüngste Volumen als dreimal so hoch. Damit gewann Kasachstan innerhalb der kirgisischen Importversorgung mit Gemüse an Gewicht.

Auch Iran steigerte seine Lieferungen um mehr als das Doppelte, von 294 auf 609 Tonnen. Tadschikistan verzeichnete eine deutlich kleinere Veränderung von 40 auf 45 Tonnen. Das Wachstum verteilte sich somit auf mehrere Herkunftsländer, der größte Marktanteil entfiel jedoch weiterhin auf Usbekistan.

Regionalen Anbietern eröffnet sich ein größerer Absatzmarkt

Die stark gestiegenen Einkäufe erweitern die Absatzmöglichkeiten für Erzeuger, Verpackungsbetriebe und Händler, die den kirgisischen Markt bedienen. Bei einem leicht verderblichen Produkt gewinnen zugleich Transportkapazitäten, Grenzabfertigung, Lagerung und schnelle Verteilung an Bedeutung. Importeure müssen diese Abläufe für eine Menge organisieren, die sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt hat.

Für heimische Produzenten und Großhändler verändern die zusätzlichen 4.500 Tonnen die Wettbewerbslage im betrachteten Zeitraum. Aus den veröffentlichten Zahlen geht nicht hervor, ob heimische Produktion, saisonale Verfügbarkeit, Nachfrage oder Preise den Anstieg ausgelöst haben. Der Trend ist dennoch eindeutig: Kirgisistan griff in den ersten fünf Monaten 2026 wesentlich stärker auf importierte Gurken und Cornichons zurück, wobei Usbekistan den größten Teil des Zuwachses lieferte.

Vollständige Marktanalyse

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