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Indonesien strebt ausgewogene Hähnchenpreise nahe dem Referenzwert an

Indonesiens Handelsminister will die Hähnchenpreise nahe am offiziellen Referenzwert halten, um Erzeuger und Verbraucher zu schützen. Auf dem Ir.-Soekarno-Markt in Sukoharjo kostete Hähnchenfleisch 40.000–42.000 Rp je Kilogramm bei einem Richtwert von 40.000 Rp.

Indonesien strebt ausgewogene Hähnchenpreise nahe dem Referenzwert an

Hähnchenpreise bleiben nahe am Referenzwert

Indonesiens Handelsminister Budi Santoso hat ausgewogene Hähnchenpreise gefordert, die sowohl die Interessen der Geflügelhalter als auch die Kaufkraft der Verbraucher berücksichtigen. Bei einer Kontrolle der Preise und der Versorgung mit Grundnahrungsmitteln auf dem Ir.-Soekarno-Markt in Sukoharjo wurde Hähnchenfleisch für 40.000–42.000 Rp je Kilogramm angeboten.

Damit lag die Spanne nahe am staatlichen Referenzpreis von 40.000 Rp je Kilogramm. Budi bezeichnete den Markt als relativ stabil, weil sich die Einzelhandelspreise weiterhin um diesen Richtwert bewegten, berichtete Koran Jakarta. Die Hähnchenhändlerin Sri Rahayu bestätigte die Spanne von 40.000–42.000 Rp. In der Vorwoche waren es je nach Händler und Art des Hähnchens 32.000–44.000 Rp gewesen.

Der Referenzpreis soll laut Budi einen Ausgleich zwischen Erzeugern und Verbrauchern schaffen. Anhaltend niedrige Preise können den Geflügelhaltern Verluste bringen und schließlich die Produktion verringern. Zu hohe Preise belasten dagegen die Kaufkraft der Haushalte.

Erzeugermargen bestimmen die Versorgung

Das Ministerium will, dass die Verbraucherpreise dem festgelegten Referenzwert entsprechen oder sich ihm annähern. So sollen die Produzenten ohne Verluste weiterarbeiten können, während den Haushalten eine bezahlbare Proteinquelle erhalten bleibt. Die Politik verbindet damit die kurzfristige Erschwinglichkeit im Einzelhandel mit der langfristigen Verfügbarkeit von Geflügel.

Dauerhaft gedrückte Hähnchenpreise könnten die Halter nach Einschätzung des Ministers dazu bewegen, ihre Produktion zu kürzen. Ein anschließender Angebotsrückgang könnte später die Verbraucherpreise erhöhen. Der Referenzwert ist deshalb nicht nur ein Ziel für den Einzelhandel, sondern auch ein Signal für Produktionsentscheidungen entlang der Geflügelkette.

Die Kontrolle in Sukoharjo umfasste weitere Grundnahrungsmittel. Knoblauch kostete 38.000 Rp je Kilogramm und entsprach damit genau dem Referenzpreis. Vogelaugenchilis wurden für 45.000 Rp je Kilogramm angeboten, gegenüber einem Richtwert von 57.000 Rp. Reis und Speiseöl waren nach Angaben vor Ort ausreichend verfügbar.

Ministerium überwacht die Märkte täglich

Reis mittlerer Qualität kostete 13.000 Rp je Kilogramm, Premiumreis 15.000 Rp. Kristallzucker wurde für 17.000 Rp je Kilogramm verkauft. Loses Speiseöl kostete 18.000 Rp je Liter, Öl der Marke Minyakita 15.700 Rp und Premium-Speiseöl 22.000 Rp. Weizenmehl wurde mit 12.000 Rp je Kilogramm notiert.

Weitere beobachtete Preise waren 140.000 Rp je Kilogramm für Rindfleisch, 35.000 Rp für gekräuselte rote Chilis und 40.000 Rp für große rote Chilis. Schalotten kosteten 28.000 Rp je Kilogramm. Die Angaben vermitteln neben dem besonderen Fokus auf Geflügel ein breiteres Bild der Lebensmittelkosten für Verbraucher.

Das Handelsministerium verfolgt die Preise von Grundnahrungsmitteln täglich über das Marktbeobachtungssystem SP2KP. Dafür sind 514 Kontrolleure auf traditionellen Märkten in ganz Indonesien im Einsatz. Budi kündigte Interventionen und eine Abstimmung mit den Regionalregierungen an, wenn Preise über den Referenzwert steigen oder das Angebot nicht ausreicht. Das landesweite System soll lokale Engpässe früh erkennen. Die Daten aus Sukoharjo zeigen unterdessen, dass die Hähnchenpreise derzeit nahe an dem Niveau liegen, das Produktion und Konsum gleichermaßen stützen soll.

Vollständige Marktanalyse

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