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Indonesische Kana-Kooperative und Chinas Haday planen Sojasaucenproduktion

Koperasi Konsumen Kana und die chinesische Haday Group wollen indonesischen Palmzucker mit chinesischer Fertigungstechnik verbinden. Die Partnerschaft umfasst Maschinen, technische Unterstützung und die Einführung der süßen Sojasauce Ombak für den indonesischen Binnenmarkt.

Indonesische Kana-Kooperative und Chinas Haday planen Sojasaucenproduktion

Indonesische Rohstoffe treffen auf chinesische Fertigung

Die indonesische Koperasi Konsumen Kana ist eine strategische Partnerschaft mit der chinesischen Foshan Haitian Flavouring & Food Co., Ltd., bekannt als Haday Group, eingegangen. Gemeinsam wollen sie die Sojasaucenproduktion mit indonesischen Rohstoffen und chinesischer Fertigungstechnik entwickeln. Kana bringt den Zugang zu Palmzucker ein, Haday seine Erfahrung mit der großindustriellen Herstellung von Würzmitteln.

Infotren zufolge wurde die Zusammenarbeit bei einem Treffen zwischen Kana Group President Commissioner Jonathan Danang Wardhana und Haday Group Executive Director Jianghua Guan am 28. September 2026 in Foshan in der chinesischen Provinz Guangdong vereinbart. Angaben zum Investitionsvolumen, zur geplanten Kapazität, zum Standort der Produktion oder zum Zeitplan für die kommerzielle Fertigung machten die Unternehmen nicht.

Koperasi Kana soll über ihre Geschäftseinheit PT Indogula Jayabaya Palmzucker liefern. Der Rohstoff ist als Hauptzutat für süße Sojasauce vorgesehen, eine wichtige Würzmittelkategorie in Indonesien. Haday Group wird Produktionsmaschinen, technische Hilfe und Fertigungswissen bereitstellen, das nach Unternehmensangaben auf einer mehr als 400-jährigen Erfahrung beruht.

Ombak richtet sich an den indonesischen Binnenmarkt

Als erstes konkretes Handelsprodukt der Partnerschaft ist eine süße Sojasauce unter der Marke Ombak vorgesehen. Laut Infotren soll sie die Fertigungsstandards von Haday mit der lokalen Marktsteuerung durch Koperasi Kana verbinden. Einen Einzelhandelspreis, Verpackungsgrößen oder ein erstes Absatzziel nannten die Partner nicht.

Der Vertrieb soll über das Netzwerk Koperasi Desa Merah Putih erfolgen. Nach Angaben der Partner kann dieser Kanal Dörfer und andere Gebiete außerhalb der größten indonesischen Stadtmärkte erreichen und zugleich wettbewerbsfähige Preise ermöglichen. Damit übernimmt die Kooperative neben der Rohstoffversorgung auch Aufgaben beim Marktzugang und bei der Belieferung der Verkaufsstellen.

Für Kana eröffnet die Vereinbarung den Zugang zu Maschinen und Produktionsverfahren eines etablierten chinesischen Würzmittelherstellers, ohne das Vorhaben von seiner indonesischen Rohstoffbasis zu lösen. Jonathan Danang Wardhana erklärte, Hadays Erfahrung, Technik und Kapazität könnten den Aufbau des Sojasaucengeschäfts von Kana unterstützen, während PT Indogula Jayabaya den benötigten Rohstoff liefere.

Haday kann seine Präsenz in Indonesien ausbauen

Infotren bezeichnet Haday Group gemessen am Absatzvolumen als weltgrößten Sojasaucenhersteller. Die Kooperation verschafft dem Unternehmen eine zusätzliche Palmzuckerquelle und einen Weg, seine Position in Indonesien über einen lokalen Partner mit Zugang zu kooperativen Vertriebskanälen zu stärken.

Das Projekt verbindet unterschiedliche Stufen der Lebensmittelwertschöpfung. Indonesischer Palmzucker gelangt in einen von Haday unterstützten standardisierten Fertigungsprozess, während Kana die Positionierung und den Vertrieb des fertigen Würzmittels im Inland übernimmt. Palmzuckerlieferanten könnte das Vorhaben neben Einzelhandel und traditioneller Lebensmittelverarbeitung einen industriellen Absatzkanal eröffnen. Ohne Angaben zu den Abnahmemengen lässt sich dessen Umfang jedoch nicht bewerten.

Die kommerzielle Wirkung hängt von weiterhin offenen Einzelheiten ab, darunter Fabrikstandort, Abnahmeverpflichtungen, Qualitätsvorgaben und Produktionsvolumen. Für indonesische Würzmittelhersteller und Händler wird entscheidend sein, ob Ombak Hadays technische Unterstützung und Kanas Kooperativennetz in gleichbleibende Qualität, wettbewerbsfähige Preise und zuverlässige Verfügbarkeit in einem geografisch weit verteilten Markt umsetzen kann.

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