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Indiens Kartoffelbauern weiten Proteste gegen Preisverfall aus, Uttar Pradesh zahlt bis zu 40.000 Rupien

Ein im Distrikt Farrukhabad gestarteter Protest von Kartoffelerzeugern erhält Unterstützung von Bauernführern aus Haryana, Punjab, Maharashtra und Madhya Pradesh, berichtet Hindustan. Uttar Pradesh hat den Preisstabilisierungsfonds Bhamashah Bhav Sthirta Kosh Yojana eingeführt, der bei fallenden Marktpreisen bis zu 40.000 Rupien je Betrieb zahlt, so News18 Hindi. Die nächste Kundgebung ist für den 18. September in Kannauj angesetzt.

Indiens Kartoffelbauern weiten Proteste gegen Preisverfall aus, Uttar Pradesh zahlt bis zu 40.000 Rupien

Kartoffelerzeuger in Uttar Pradesh haben einen Streit um fallende Erzeugerpreise auf Distriktebene zu einer Kampagne über mehrere Bundesstaaten ausgeweitet. Zugleich hat die Landesregierung einen Preisstabilisierungsfonds in Kraft gesetzt, der berechtigten Betrieben bei fallenden Marktpreisen bis zu 40.000 Rupien zahlt. Das berichten Hindustan und News18 Hindi.

Ausgangspunkt der Proteste ist der Distrikt Farrukhabad. Laut Hindustan findet die landesweite Kartoffelbewegung, die unter Ajay Anmol, dem Landesvorsitzenden der Bauernbewegung, gestartet wurde, zunehmend Rückhalt bei Bauernorganisationen außerhalb von Uttar Pradesh.

Protest greift über Farrukhabad hinaus

Bauernführer aus Haryana, Punjab, Maharashtra und Madhya Pradesh sowie weiteren Bundesstaaten unterstützen die Forderungen der Kartoffelerzeuger, berichtet Hindustan. Ajay Anmol erklärte, er habe in Delhi ranghohe Bauernführer aus mehreren Bundesstaaten getroffen und dort die Probleme der Kartoffelbauern erörtert.

Als nächster Schritt ist für den 18. September eine Kundgebung vor dem Verwaltungssitz von Kannauj angekündigt. Zur Zahl der Teilnehmer, zum konkreten Forderungskatalog und zu den Preisniveaus, die den Protest ausgelöst haben, macht der Bericht keine Angaben. Die Bundesstaaten, deren Vertreter sich angeschlossen haben, sind selbst Kartoffelanbaugebiete, was die Basis der Kampagne verbreitert.

Staatshilfe auf 40.000 Rupien je Betrieb begrenzt

Uttar Pradesh hat die Bhamashah Bhav Sthirta Kosh Yojana eingeführt, einen Preisstabilisierungsfonds für Kartoffelerzeuger, wie News18 Hindi berichtet. Bei fallenden Marktpreisen erhalten berechtigte Betriebe eine finanzielle Unterstützung von bis zu 40.000 Rupien, zusätzliche Hilfe ist an die Einlagerung der Kartoffeln in Kühlhäuser gekoppelt.

  • Programm: Bhamashah Bhav Sthirta Kosh Yojana, gültig in Uttar Pradesh
  • Auslöser: ein Rückgang der Marktpreise
  • Hilfe: bis zu 40.000 Rupien für berechtigte Betriebe
  • Zusatzelement: Unterstützung für die Einlagerung von Kartoffeln in Kühlhäusern

Der Referenzpreis, ab dem gezahlt wird, das Volumen des Fonds, die erwartete Zahl der Begünstigten und die Antragsfrist werden in der Berichterstattung nicht genannt. Genau diese Parameter entscheiden, ob das Programm ein nachträglicher Teilausgleich bleibt oder zu einer echten Marktstütze wird.

Warum die Lagerkosten im Zentrum stehen

Indien gehört zu den größten Kartoffelproduzenten der Welt. Im nordindischen Gürtel geht die Ernte vom Feld direkt ins Kühlhaus und wird über das restliche Jahr verteilt auf den Markt gebracht. Indem ein Teil der Hilfe an Kühlhäuser gebunden wird, setzt der Bundesstaat bei den Kosten der Lagerhaltung an — Miete, Finanzierung und Gewichtsverlust — und nicht allein beim Erzeugerpreis.

Für Händler, Verarbeiter sowie Stärke- und Flockenwerke, die in Uttar Pradesh einkaufen, lautet die praktische Frage, wie das Programm den Abfluss der eingelagerten Mengen verändert. Günstigere Lagerhaltung hält Tonnage länger vom Markt fern und verschiebt eine mögliche Preiserholung in die zweite Saisonhälfte: Das hilft Betrieben, die warten können, und erhöht das Beschaffungsrisiko im Spotmarkt. Die Obergrenze von 40.000 Rupien wirkt allerdings als nachträgliche Entschädigung und nicht als Mindestpreis.

Die Kundgebung am 18. September in Kannauj ist der nächste Prüfstein dafür, wie weit die Kampagne über Farrukhabad hinaus trägt und ob die Erzeuger die bislang zugesagte Hilfe als ausreichend ansehen.

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