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Georgien exportiert im August rekordhohe 236,9 Tonnen Saft nach Russland – Gesamtausfuhr bei 1.500 Tonnen

Georgien hat im August 236,9 Tonnen Saft nach Russland ausgeführt, ein Rekordwert für diesen Monat, wie TASS berichtet. Insgesamt exportierte das Land 1.500 Tonnen Saft im Wert von 2,3 Millionen $, größter Abnehmer waren die USA mit 475,4 Tonnen.

Georgien exportiert im August rekordhohe 236,9 Tonnen Saft nach Russland – Gesamtausfuhr bei 1.500 Tonnen

Georgien hat im August 236,9 Tonnen Saft nach Russland exportiert, ein Rekordwert für diesen Monat, wie TASS berichtet. Die Lieferungen waren Teil von insgesamt 1.500 Tonnen Saft im Wert von 2,3 Millionen $, die georgische Hersteller im selben Monat auf alle Auslandsmärkte brachten.

Russland war der zweitgrößte Bestimmungsmarkt. Den größten Anteil nahmen die USA mit 475,4 Tonnen auf, Israel erhielt 134 Tonnen und Australien 111,8 Tonnen, wie aus den von TASS zitierten Zahlen hervorgeht.

Vier Märkte nehmen zwei Drittel der Menge ab

Die Rangfolge der Zielmärkte zeigt eine schmale Exportbasis. Die vier größten Abnehmer laut den Daten:

  • USA – 475,4 Tonnen
  • Russland – 236,9 Tonnen
  • Israel – 134 Tonnen
  • Australien – 111,8 Tonnen

Auf diese vier Märkte entfallen 958,1 Tonnen, nahezu zwei Drittel der Augustmenge. Die restlichen rund 540 Tonnen verteilten sich auf Bestimmungsländer, die in den Daten nicht einzeln ausgewiesen wurden.

Allein die USA standen für knapp ein Drittel der Augustausfuhren, doppelt so viel wie Russland. Dass Israel und Australien zu den vier größten Abnehmern zählen, deutet auf eine Kundenbasis hin, die auf entfernten Einzelhandelsmärkten mit hoher Wertschöpfung aufbaut und nicht auf einem einzelnen regionalen Absatzkanal.

Durchschnittswert von rund 1.500 $ je Tonne

Aus 1.500 Tonnen und 2,3 Millionen $ ergibt sich ein durchschnittlicher Ausfuhrwert von etwa 1.530 $ je Tonne beziehungsweise rund 1,53 $ je Kilogramm über alle Produkte und Zielmärkte hinweg. Dieser Mischwert umfasst unterschiedliche Saftarten, Konzentrationsgrade und Verpackungsformate; eine Verschiebung im Sortiment kann ihn daher in beide Richtungen bewegen, ohne dass sich die verschiffte Menge ändert.

Die Daten beziehen sich auf einen einzelnen Kalendermonat und liegen nur als Menge und Wert vor. Eine Aufgliederung nach Fruchtart, nach Konzentrat gegenüber trinkfertigem Produkt oder nach Exportunternehmen gehört nicht zu den veröffentlichten Eckzahlen, und der genannte Rekord bezieht sich auf die Lieferungen nach Russland im August, nicht auf den Gesamtexport.

Was der Rekord zeigt – und was nicht

In absoluten Zahlen sind die Mengen klein. Ein Rekord von 236,9 Tonnen entspricht einer Handvoll Lkw-Ladungen; in dieser Größenordnung kann ein einzelner Vertrag oder eine verschobene Bestellplanung eines Abnehmers die Länderrangfolge von Monat zu Monat verändern. Für russische Importeure liegt der praktische Vorteil georgischer Ware in der Nähe: Die Lieferungen laufen über Land, was Vorlaufzeiten verkürzt und weniger Umlaufkapital im Transit bindet als Seefracht in die USA oder nach Australien.

Für Verarbeiter und Händler ist die Beständigkeit die wichtigere Frage. Die Saftproduktion der Region folgt der Verarbeitungssaison für Obst, weshalb sich die monatlichen Ausfuhren in der Regel am Erntekalender orientieren und nicht linear verlaufen. Ob die Augustzahl eine dauerhafte Ausweitung des russischen Kanals markiert oder eine einmalige Spitze bleibt, wird sich in den Herbstmonaten zeigen, wenn Verarbeitungsmengen und Vertragsabschlüsse für die neue Ernte feststehen.

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