Brotproduktion im Gebiet Moskau steigt um 8 Prozent auf über 482.300 Tonnen
Betriebe im russischen Gebiet Moskau haben von Januar bis August 2026 mehr als 482.300 Tonnen Brot und Backwaren hergestellt, 8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das regionale Landwirtschafts- und Ernährungsministerium mitteilt. Das entspricht 33,7 Prozent der Produktion im Zentralen Föderationskreis und 11,7 Prozent der gesamtrussischen Menge. Bis 2028 sollen mehr als 7 Milliarden Rubel investiert werden.
Betriebe im russischen Gebiet Moskau haben von Januar bis August 2026 mehr als 482.300 Tonnen Brot und Backwaren hergestellt und damit 8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das teilte das regionale Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung mit, dessen Angaben riamo.ru wiedergibt. Die Region behauptet damit den ersten Platz in Russland bei der Brotproduktion.
Auf das Gebiet Moskau entfielen nach Ministeriumsangaben mehr als 33,7 Prozent der Produktion im Zentralen Föderationskreis und 11,7 Prozent der gesamtrussischen Menge. In beiden Fällen liegt die Region an erster Stelle. Aus diesen Anteilen ergibt sich rechnerisch eine Menge von rund 1,43 Millionen Tonnen im Föderationskreis und etwa 4,12 Millionen Tonnen landesweit für die acht Monate.
Investitionen bis 2028
Der regionale Landwirtschafts- und Ernährungsminister Witali Mossin erklärte, die Betriebe modernisierten ihre Produktion, erweiterten das Sortiment und nähmen neue Linien in Betrieb. Bis 2028 sollen laut Ministerium mehr als 7 Milliarden Rubel in die Backwarenindustrie der Region fließen.
„Das wird es erlauben, die Position der Region am Markt weiter zu stärken“, sagte Mossin.
Eine Aufschlüsselung der Summe nach Projekten oder Unternehmen nannte das Ministerium nicht, ebenso wenig den bereits gebundenen Anteil. Backwaren sind eine Kategorie mit hohem Umschlag, in der neue Kapazitäten in der Regel an Lieferverträge mit dem Einzelhandel gekoppelt sind und nicht an Exportnachfrage.
Die Betriebe hinter der Menge
Den Produktionsanstieg führt das Ministerium unter anderem auf den stabilen Betrieb führender Unternehmen der Branche zurück:
- OOO Kolomenskoje Pole
- OOO Chleb Saburowo
- ZAO Stschelkowochleb
Das regionale Sortiment umfasst Weizen- und Roggenbrot, darunter Borodinski, Körner- und Vollkornprodukte, Baguettes, Ciabatta sowie Feingebäck und handwerkliche Backwaren. Die Investitionsprojekte sollen Ausstoß und Sortimentsbreite weiter erhöhen. Frisches Brot hat eine kurze Haltbarkeit, weshalb die Produktion nahe am Verbrauch angesiedelt bleibt – ein Vorteil für Werke rund um den größten städtischen Markt des Landes.
Für die vorgelagerte Stufe bedeuten die Backwarenmengen direkte Nachfrage nach Weizen- und Roggenmehl, den wichtigsten Rohstoffen der Branche, denn die Region betreibt sowohl Weizen- als auch Roggenlinien.
Backwaren im regionalen Agrar- und Ernährungskomplex
Die Entwicklung des russischen Agrar- und Industriekomplexes ist eine Priorität des nationalen Projekts „Ernährungssicherheit“. In dessen Rahmen werden Agrartechnoparks eröffnet, Betriebe zur Herstellung kritisch wichtiger Enzympräparate, Lebensmittel- und Futterzusatzstoffe sowie notwendiger Tierarzneimittel geschaffen und modernisiert, und Unternehmen erhalten moderne einheimische Ausrüstung.
Der Gouverneur des Gebiets Moskau, Andrej Worobjow, erklärte zuvor, die Region sei landesweit führend bei Käse, Süßwaren, Speiseeis, Sauermilchprodukten und Fleischerzeugnissen.
„Wir sind heute im Land führend bei Käse, Süßwaren, Speiseeis, Sauermilchprodukten, Fleischerzeugnissen, Brot, Fertiggerichten und Gewächshausgemüse sowie beim Export“, sagte Worobjow. „Das ist aus meiner Sicht ein sehr ernstes Argument dafür, die Instrumente zur Unterstützung unserer Agrarwirtschaft weiter zu nutzen.“
Vollständige Marktanalyse