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Chilipreise steigen in Hunderten Regionen Indonesiens wegen Trockenheit

In der dritten Septemberwoche 2026 verteuerten sich Chilis in den meisten erfassten indonesischen Kreisen und Städten. Der nationale Durchschnitt für Vogelaugenchilis erreichte 77.596 Rupiah je Kilogramm, regional wurden bis zu 199.000 Rupiah verlangt.

Chilipreise steigen in Hunderten Regionen Indonesiens wegen Trockenheit

Preisanstieg erfasst weite Teile des Landes

Die Teuerung bei Chilis hat Hunderte indonesische Kreise und Städte erreicht und den Abstand zwischen Marktpreisen und staatlichen Richtwerten vergrößert. Nach Angaben der indonesischen Statistikbehörde BPS stiegen die Preise für Vogelaugenchilis in der dritten Septemberwoche 2026 in 265 Kreisen und Städten beziehungsweise 73,61 % der beobachteten Gebiete.

Wie Pantau berichtet, nimmt die Zahl der betroffenen Gebiete seit der vierten Augustwoche kontinuierlich zu. Bis zur dritten Septemberwoche verteuerten sich Vogelaugenchilis um 29,85 %. Der landesweite Durchschnittspreis erreichte 77.596 Rupiah je Kilogramm und lag damit 20.596 Rupiah über dem staatlichen Verkaufspreisrichtwert HAP von 57.000 Rupiah.

In mehreren östlichen und nördlichen Märkten fiel der Druck wesentlich stärker aus. BPS registrierte in Nordhalmahera, Ost-Bolaang Mongondow, Bone Bolango, Nord-Bolaang Mongondow, Osthalmahera und Nordgorontalo Preise von 120.000 bis 199.000 Rupiah je Kilogramm. Schon das untere Ende dieser Spanne betrug mehr als das Doppelte des HAP; das obere lag fast beim 3,5-Fachen.

Trockenheit verschärft regionale Engpässe

In Westhalmahera trieb die Trockenheit die Preise für gekräuselte Chilis und die lokal als cabai nona bezeichnete Sorte auf dem Markt von Jailolo auf 110.000 bis 120.000 Rupiah je Kilogramm, berichtete Tribun Ternate. Der Sprung zeigt, wie trockenes Wetter das Angebot in Märkten einschränkt, die bereits hohe Kosten für lange oder inselübergreifende Transporte tragen.

In Sleman war die Lage weniger extrem, doch auch dort lagen Vogelaugenchilis über dem offiziellen Richtwert. Bei einem Besuch des Potrojayan-Marktes am 21. September stellte Handelsminister Budi Santoso einen Preis von 70.000 Rupiah je Kilogramm fest, verglichen mit einem HAP von 57.000 Rupiah. Große Chilis kosteten laut TIMES Indonesia 50.000 Rupiah je Kilogramm.

Die Erhebung in Sleman zeigte, dass der Anstieg auf Chilis konzentriert war und nicht alle Lebensmittel erfasste. Schalotten kosteten 32.000 bis 35.000 Rupiah je Kilogramm und lagen unter dem Richtwert von 39.000 Rupiah. Eier wurden für rund 26.000 Rupiah je Kilogramm und Hühnerfleisch für 38.000 Rupiah verkauft. Reis aus dem staatlichen Programm zur Stabilisierung von Angebot und Preisen SPHP sowie andere Grundnahrungsmittel blieben weitgehend stabil.

Auch rote Chilis über dem Richtwert

Der Preisdruck beschränkte sich nicht auf Vogelaugenchilis. Laut BPS verteuerten sich rote Chilis in 248 Kreisen und Städten beziehungsweise 68,89 % der beobachteten Gebiete, nachdem deren Zahl vier Wochen in Folge gestiegen war. Der Preis legte um 15,83 % auf landesweit durchschnittlich 56.231 Rupiah je Kilogramm zu und übertraf damit den HAP von 55.000 Rupiah.

Einige Märkte meldeten Preise, die mehr als 50 %, in einzelnen Fällen sogar mehr als 100 % über der oberen HAP-Grenze lagen. Zu den Hochpreisgebieten gehörten Tomohon, Minahasa, Bitung, die Talaudinseln, Südost-Minahasa, Nord- und Osthalmahera, die Sangihe-Inseln, Nord-Bolaang Mongondow, Südhalmahera und die Siau-Tagulandang-Biaro-Inseln.

Die Zahlen stellen die Politik vor gegenläufige Anforderungen. Santoso erklärte, Lebensmittel müssten für Verbraucher bezahlbar bleiben und zugleich die Produktionskosten von Landwirten und Tierhaltern decken. Für Erzeuger und Händler weist die geografische Breite des Anstiegs auf ein umfassendes Angebotsproblem statt einer isolierten Marktstörung hin. Entscheidend wird sein, Defizitgebiete und besonders abgelegene Inselmärkte wieder ausreichend zu beliefern, ohne die Erzeugerpreise unter ein tragfähiges Niveau zu drücken.

Vollständige Marktanalyse

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