Cargill investiert 60 Millionen US-Dollar in Geflügelverarbeitung und Getreidelager in Thailand
Cargill steckt mehr als 2 Milliarden Baht (60 Millionen US-Dollar) in sein Netzwerk für verarbeitetes Geflügel in Thailand, darunter eine neue automatisierte Linie für gegartes Hähnchen in der Provinz Saraburi, die 2028 fertig sein soll. Produktion und Export aus Thailand sollen auf rund 160.000 Tonnen jährlich steigen und etwa 25 Milliarden Baht Exportwert pro Jahr erbringen. Ein separates Getreidesilo mit 30.000 Tonnen Kapazität in der Provinz Nakhon Ratchasima soll im Dezember 2026 fertiggestellt werden.
Cargill investiert mehr als 2 Milliarden Baht (60 Millionen US-Dollar) in den Ausbau seines Geschäfts mit verarbeitetem Geflügel in Thailand. Das Geld fließt sowohl in Produktionskapazität als auch in Getreidelagerung. Laut Post Today sollen Produktion und Export des Unternehmens aus dem Land dadurch auf rund 160.000 Tonnen pro Jahr steigen und Thailand jährlich etwa 25 Milliarden Baht Exportwert einbringen.
Automatisierte Garlinie in Saraburi
Kernstück der Investition ist eine neue automatisierte Produktionslinie für gegartes Hähnchen im Fertiggerichtewerk von Cargill in der Provinz Saraburi. Die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen. In den kommenden zwei Jahren ersetzt das Unternehmen Maschinen durch modernere Anlagen und bindet künstliche Intelligenz in die Verarbeitung von Produktionsdaten ein. Das soll schnellere und präzisere Entscheidungen ermöglichen und zugleich die Kosten im Griff halten.
The Reporter Asia berichtet, dass dieselbe technische Aufrüstung auch die Systeme für Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement stärken soll. Beide Medien beschreiben die Investition als Maßnahme für Leistungsfähigkeit und operative Effizienz im gesamten thailändischen Geflügelnetzwerk des Konzerns – von der Widerstandsfähigkeit der Lieferkette bis zu Produktinnovationen für Gastronomie- und Handelskunden.
Exportmengen und Absatzmärkte
Cargill liefert bereits gegarte Geflügelprodukte aus Thailand nach Japan, Europa, in weitere asiatische Märkte und nach Nordamerika. Nach dem Ausbau soll das kombinierte Produktions- und Exportvolumen rund 160.000 Tonnen pro Jahr erreichen. The Reporter Asia bezieht die Zahl von 25 Milliarden Baht ausdrücklich auf gegartes Geflügelfleisch. Als Kunden werden Gastronomiebetriebe, Einzelhandelsketten und Convenience-Store-Netze in Asien und Europa genannt.
Der Ausbau soll zudem mehr als 300 Arbeitsplätze vor Ort schaffen. The Reporter Asia ordnet sowohl das Beschäftigungsziel als auch den Exportwert einem Zeithorizont bis 2028 zu – dem Fertigstellungstermin der Linie in Saraburi.
Getreidesilo in Nakhon Ratchasima
Am Anfang der Lieferkette baut Cargill in der Provinz Nakhon Ratchasima ein Getreidesilo mit 30.000 Tonnen Kapazität, direkt neben dem eigenen Futtermittelwerk. Die Bauarbeiten begannen Anfang dieses Jahres, fertig sein soll die Anlage im Dezember 2026. Das Silo dient als Reserve für Futterrohstoffe, verschafft dem Unternehmen ganzjährig mehr Spielraum beim Getreideeinkauf und eröffnet Ackerbaubetrieben der Region einen zusätzlichen Absatzweg.
Politischer Rahmen und heimische Beschaffung
Beide Publikationen verbinden die Investition mit dem Ziel der thailändischen Regierung, das Land als "Food Hub for the World" zu positionieren. Wacharapol Prasopkiattipoka, Vice President und Managing Director des Geflügelgeschäfts von Cargill im asiatisch-pazifischen Raum, sagte, die Nachfrage nach hochwertigem Protein wachse weltweit weiter, während Kunden verlässliche und innovative Partner suchten, die ihr Wachstum tragen können. Investitionen in Infrastruktur, Technologie und Personal verbesserten die Fähigkeit des Unternehmens, gleichbleibende Produktqualität zu liefern.
"Das erfüllt nicht nur die wachsende Nachfrage der Kunden nach hochwertigem Protein, sondern zielt auch darauf, langfristigen wirtschaftlichen Wert für Thailand sowie für Landwirte, Unternehmen, Lieferanten und lokale Gemeinden zu schaffen", sagte er laut Post Today.
Wacharapol ergänzte, die Investition unterstreiche Thailands Rolle als einer der globalen Produktionsstandorte für den Export hochwertiger und veredelter Geflügelprodukte. Über die Exportwettbewerbsfähigkeit hinaus nennt Post Today weitere erwartete Effekte im Inland:
- höhere Einkäufe von Futterrohstoffen und Getreide bei inländischen Lieferanten
- mehr Beschaffung von Würzmitteln und Verpackungen innerhalb Thailands
- neue Arbeitsplätze und Qualifizierung in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- Ausbildung in Produktionsmanagement und Veterinärmedizin
Post Today ordnet diese Effekte als Beitrag zu Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit und als Grundlage für die langfristige Ernährungssicherheit Thailands ein. Keiner der beiden Berichte schlüsselt auf, wie sich die 2 Milliarden Baht auf die Linie in Saraburi und das Silo in Nakhon Ratchasima verteilen.