Amrapali-Mangos aus Jharkhand erreichen den Markt in Dubai
Amrapali-Mangos aus Gumla und Deoghar im indischen Bundesstaat Jharkhand wurden im Juli nach Dubai geliefert. Zugleich gewinnt Singapur an Bedeutung: Die Exporte dorthin stiegen im Juli um 83 % gegenüber dem Vorjahr und erreichten einen Anteil von 4,6 %.
Amrapali-Mangos erreichen Dubai
Amrapali-Mangos aus den Distrikten Gumla und Deoghar im ostindischen Bundesstaat Jharkhand wurden im Juli nach Dubai exportiert. Damit ergänzt ein weiteres Regionalprodukt Indiens wachsenden Korb landwirtschaftlicher Exportgüter. Jagran zufolge nehmen Menge und Vielfalt der mit der Landwirtschaft verbundenen Lebensmittel weiter zu, während Spezialitäten einzelner Bundesstaaten Käufer im Ausland finden.
Die Lieferung eröffnet der Mangobranche Jharkhands einen Zugang zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, einem etablierten Absatzmarkt für indisches Obst und Gemüse. Für Erzeuger, Verpackungsbetriebe und Exporteure bietet Dubai einen potenziell höherwertigen Vertriebskanal außerhalb des Heimatmarktes. Angaben zu Menge, Wert, Exporteur oder Käufer der Sendung enthält der Bericht nicht.
Regionale Lebensmittel finden neue Ziele
Die Diversifizierung reicht über Mangos hinaus. Makhana aus Darbhanga, das häufig als Superfood vermarktet wird, wurde laut Jagran nach Kanada geliefert. Auch Ingwer, Kurkuma, Ananas, Kirschen und Pflaumen gewinnen im indischen Exportangebot an Bedeutung. Ein weiteres Beispiel für neue Produkt-Zielmarkt-Kombinationen waren im Juli ausgeführte Pommes frites aus Uttarakhand für den Irak.
Die Lieferungen zeigen, dass Exporteure ihr Angebot zunehmend in einzelnen Erzeugerregionen zusammenstellen, statt sich ausschließlich auf Indiens größte etablierte Agrarkategorien zu stützen. Die wirtschaftliche Aufgabe besteht nun darin, erste Sendungen in wiederkehrende Geschäfte zu verwandeln. Dafür sind gleichbleibende Qualität, passende Verpackungen, eine zuverlässige Bündelung der Erntemengen und die Einhaltung der Lebensmittel- und Pflanzenschutzvorschriften der Importmärkte nötig.
Singapur gewinnt im Exportmix an Gewicht
Nach den VAE entwickelt sich Singapur zu einem wichtigen Markt für indisches Obst und Gemüse. Im Juli gingen Kirschen aus Jammu und Kashmir sowie Ingwer, Kurkuma und weitere Produkte aus den nordöstlichen Bundesstaaten dorthin. Jagran berichtete von einem kontinuierlichen Wachstum über mehrere Monate; im Juli lagen die Exporte nach Singapur um 83 % über dem entsprechenden Vorjahreswert.
Singapur erreichte im Juli einen Anteil von 4,6 % und belegte unter den im Bericht behandelten Exportzielen den dritten Platz. Um den Zugang zum Einzelhandel zu verbessern, plante die indische Agricultural and Processed Food Products Export Development Authority, kurz APEDA, am 21. Juli ein Geschäft in einem Einkaufszentrum oder Supermarkt in Singapur zu eröffnen. Dort sollten in Anwesenheit von Handels- und Industrieminister Piyush Goyal indisches Obst, Gemüse und weitere Lebensmittel angeboten werden.
Handelsabkommen erweitern den Marktzugang
Indien nutzt zudem Handelsabkommen, um die Reichweite seiner Anbieter von Agrar- und Verarbeitungserzeugnissen auszubauen. Nach von Jagran zitierten APEDA-Angaben wurden seit der Umsetzung des Freihandelsabkommens mit dem Vereinigten Königreich 17 Sendungen mit Agrarlebensmitteln aus Uttar Pradesh, Tamil Nadu, Telangana, Maharashtra, Kerala und Karnataka dorthin verschifft.
Für indische Exporteure verbindet sich die Einführung neuer Produkte mit einer breiteren Beschaffung in einzelnen Bundesstaaten und zusätzlichen Zielmärkten. Dubai bietet einen Einstieg für Amrapali-Mangos aus Jharkhand, Kanada für Makhana aus Darbhanga, der Irak für verarbeitete Kartoffelprodukte und Singapur für Erzeugnisse aus Jammu und Kashmir sowie Nordostindien. Entscheidend wird sein, ob daraus regelmäßige Programme mit ausreichenden Mengen und verlässlichen Standards entstehen oder ob es bei einzelnen Werbesendungen bleibt.