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Ägypten exportiert 160.000 Tonnen Lebensmittel, Saudi-Arabien führt als Zielmarkt

Ägypten exportierte vom 8. bis 14. August 2026 rund 160.000 Tonnen Lebensmittel in 3.800 Sendungen. Saudi-Arabien war der wichtigste Zielmarkt, während Süßkartoffeln und Erdbeeren die Gemüse- und Obstausfuhren anführten.

Ägypten exportiert 160.000 Tonnen Lebensmittel, Saudi-Arabien führt als Zielmarkt

Exporte erreichen 181 Länder

Ägypten exportierte in der Woche vom 8. bis 14. August 2026 rund 160.000 Tonnen Lebensmittel in 3.800 Sendungen. Das berichtete Youm7 unter Berufung auf den 30. Wochenbericht der nationalen Lebensmittelsicherheitsbehörde. Die Lieferungen wurden von 1.475 Exportunternehmen abgewickelt und gingen in 181 Länder.

Das Sortiment umfasste rund 654 Produkte, darunter Gemüse und Knollen, Obst, haltbar gemachte Obst- und Gemüsezubereitungen, Mehl, Getreideprodukte und andere verarbeitete Lebensmittel. Saudi-Arabien war in dieser Woche der größte Zielmarkt für ägyptische Lebensmittelexporte. Dahinter folgten Sudan, Libyen, Spanien und die Vereinigten Staaten.

Die Zahlen zeigen eine breite geografische Verteilung der Ausfuhren. Die Behörde veröffentlichte jedoch weder Mengen noch Werte für einzelne Zielländer. Der genaue Anteil Saudi-Arabiens lässt sich aus dem Wochenbericht deshalb nicht berechnen.

Süßkartoffeln und Erdbeeren führen die Lieferungen an

Die Gemüseexporte beliefen sich auf 36.000 Tonnen und verteilten sich auf 40 Produktkategorien. Süßkartoffeln führten mit 13.000 Tonnen, gefolgt von Zwiebeln mit 7.000 Tonnen und Kartoffeln mit 4.000 Tonnen. Zusammen kamen diese drei Produkte auf 24.000 Tonnen und damit auf zwei Drittel der gemeldeten Gemüsemenge.

Die Obstausfuhren erreichten 30.000 Tonnen in 32 Kategorien. Erdbeeren lagen mit rund 10.000 Tonnen an erster Stelle. Zitrusfrüchte und Mangos steuerten jeweils 6.000 Tonnen bei. Auf die drei führenden Obstgruppen entfielen somit 22.000 Tonnen der wöchentlichen Gesamtmenge.

Gemüse und Obst machten zusammen 66.000 Tonnen aus. Die übrigen 94.000 Tonnen verteilten sich auf haltbar gemachte Zubereitungen, Mehl, Getreideprodukte und andere Lebensmittel. Für diese Kategorien gab es keine genauere Aufschlüsselung; auch Exportpreise und Gesamtwert wurden nicht veröffentlicht.

Safaga wickelt die meisten Exportsendungen ab

Safaga war nach Zahl der Sendungen der führende Exporthafen und fertigte 775 Partien ab. Damietta folgte mit 445, Alexandria mit 440 Sendungen. Zudem stellte die Behörde in dieser Woche 1.080 Gesundheitszertifikate für den Export nach dem zugelassenen Verfahren zur Einhaltung der Lebensmittelsicherheit aus.

Die Kontrollen umfassten 754 Inspektionsbesuche bei Betrieben für exportfertige Agrarerzeugnisse in 15 Gouvernements, darunter Kairo, al-Buhaira, Alexandria, Ismailia und Kafr asch-Schaich. Nach Angaben von El Watan registrierte die Behörde neun neue Betriebe und erteilte 1.067 Genehmigungen für Agrarausfuhren an 873 Unternehmen.

Im gleichen Zeitraum importierte Ägypten zudem 176.000 Tonnen Lebensmittel in 2.002 Sendungen für 871 Unternehmen. Zu den wichtigsten Produkten gehörten Weizen, Pflanzenöle und Sojabohnen. Russland war unter 84 Herkunftsländern der größte Lieferant, gefolgt von Indonesien, den Vereinigten Staaten, China und Malaysia. Die Importmenge lag 16.000 Tonnen über den Lebensmittelexporten; unterschiedliche Warenstrukturen und fehlende Wertangaben lassen jedoch keinen direkten wirtschaftlichen Vergleich zu.

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