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Zucker kostet in Gorakhpur trotz Lagergrenze mehr als 50 Rupien je kg im Großhandel

Der Großhandelspreis für Zucker in Gorakhpur ist nach Einführung einer vom 1. August bis November geltenden Lagergrenze auf 51–52 Rupien je kg gestiegen. Händler dürfen höchstens 4.000 Doppelzentner halten, doch bislang ist keine preisdämpfende Wirkung erkennbar.

Zucker kostet in Gorakhpur trotz Lagergrenze mehr als 50 Rupien je kg im Großhandel

Zucker überschreitet im Großhandel 50 Rupien je kg

Die Großhandelspreise für Zucker haben in Gorakhpur erstmals die Marke von 50 Rupien je kg überschritten, obwohl Indiens Zentralregierung die Lagerbestände zur Preiskontrolle begrenzt hat. Hindustan zufolge wurde Zucker im Großhandel für 51–52 Rupien je kg und im Einzelhandel für 55 Rupien je kg verkauft. Die Regelung trat am 1. August in Kraft und soll bis November gelten.

Auf dem Großmarkt von Mahewa kostete Zucker am Freitag 5.100–5.200 Rupien je Doppelzentner. In den vorausgegangenen 19 Tagen war der Preis um 200–300 Rupien je Doppelzentner gestiegen. Großhändler, Einzelhändler und Lebensmittelverarbeiter müssen damit höhere Wiederbeschaffungskosten tragen, obwohl die Regierung den Aufbau großer Vorräte begrenzen will.

Händler dürfen 4.000 Doppelzentner lagern

Nach der von Hindustan beschriebenen Regelung darf ein Händler höchstens 4.000 Doppelzentner Zucker halten. Die Distriktverwaltungen wurden außerdem angewiesen, die Bestände in den Zuckermühlen zu kontrollieren. Handelskammerpräsident Sanjay Singhania sagte, die Grenze sei am 1. August zur Eindämmung der Preise eingeführt worden, eine Wirkung sei am Markt jedoch noch nicht sichtbar.

Der Händler Amit Gupta berichtete, dass große Zuckermengen nach Maharashtra geliefert würden, und rechnete mit weiteren Preissteigerungen. Liefermengen und Herkunft nannte der Bericht nicht. Auch der saisonale Konsum erhöht den Druck: Einzelhändler Virendra Maurya sagte, während Sawan steige die Zuckernachfrage. Seit Eröffnung seines Geschäfts verkaufe er Zucker erstmals für 55 Rupien je kg. Käufer konkurrieren damit um verfügbare Ware, während die Lagergrenze den Vorrat begrenzt, den Händler halten können.

Preisanstieg erfasst weitere Lebensmittel

Der Zuckeranstieg ist Teil einer breiteren Verteuerung von Lebensmitteln in Gorakhpur. Straucherbsen, die eine Woche zuvor 103–110 Rupien je kg gekostet hatten, erreichten 109–120 Rupien. Kichererbsen-Dal wurde nach einem Wochenanstieg von 5 Rupien je kg für 75–80 Rupien gehandelt, während Erbsen-Dal von 4.500 auf 5.500 Rupien je Doppelzentner stieg. Gewöhnlicher Reis verteuerte sich um 500–1.000 Rupien je Doppelzentner, der Einzelhandelspreis für Weizenmehl nahm von 35 auf 40 Rupien je kg zu. Die höheren Hülsenfruchtpreise schlugen zudem auf Kichererbsenmehl durch.

Auch Speiseöle wurden innerhalb derselben Woche teurer. Ein Einliterbeutel Senföl stieg am Markt von Mahewa von 180 auf 186 Rupien, Sojaöl von 140 auf 145 Rupien. Palmöl verteuerte sich um bis zu 8 Rupien je Liter; ein 650-Gramm-Beutel stieg von 101 auf 109 Rupien. Laut Hindustan erhöhte der gemeinsame Preisanstieg bei Zucker, Hülsenfrüchten und Speiseölen die monatlichen Lebensmittelausgaben eines gewöhnlichen Haushalts um 700–1.200 Rupien. Für Lebensmittelunternehmen steigen damit gleichzeitig die Kosten für Süßungsmittel, Getreide, Hülsenfrüchte und Öle, während die Wirksamkeit der Bestandskontrollen zur akuten Marktfrage wird.

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