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West Champaran: Zuckerrohrflaeche sinkt um 6.000 Acre auf rund 63.000 Acre vor der Kampagne

Im Einzugsgebiet der New Swadeshi Sugar Mills in Narkatiaganj im indischen Bundesstaat Bihar stehen in dieser Saison rund 63.000 Acre unter Zuckerrohr, etwa 6.000 Acre weniger als im Vorjahr. Das geht aus der Anbauerhebung der Fabrik hervor, über die Jagran berichtet. Die Werksleitung nennt den Bestand besser als im Vorjahr, die Landwirte fordern einen höheren Rohrpreis vor Kampagnestart.

West Champaran: Zuckerrohrflaeche sinkt um 6.000 Acre auf rund 63.000 Acre vor der Kampagne

Die Zuckerrohrfläche im Einzugsgebiet der New Swadeshi Sugar Mills in Narkatiaganj im Distrikt West Champaran des indischen Bundesstaats Bihar ist gegenüber dem Vorjahr um rund 6.000 Acre auf etwa 63.000 Acre gesunken. Das geht aus der Anbauerhebung der Fabrik hervor, über die Jagran berichtet. Der Rückgang von etwa 8 Prozent fällt in die Wochen vor Beginn der Verarbeitungskampagne, während die Landwirte von der Landesregierung eine frühzeitige Festsetzung des neuen Rohrpreises verlangen.

Erhebung lief von April bis Ende August

Die Anbauerhebung im Werksgebiet begann im April und wurde Ende August abgeschlossen, berichtet Jagran. Erfasst wird, wie viel Fläche jeder Landwirt unter Zuckerrohr hat; darauf baut die Beschaffungsplanung der Fabrik auf. Die Ergebnisse hängen an der Anzeigetafel der Zuckerfabrik aus, die Landwirte gleichen die eingetragenen Flächen mit ihren eigenen Angaben ab.

Abweichungen oder Einwände können im vorgesehenen Verfahren eingereicht werden, damit Korrekturen rechtzeitig erfolgen. Rajiv Tyagi, Executive Vice President der Fabrik, sagte, das Einspruchsverfahren werde in den nächsten zwei bis vier Tagen abgeschlossen; danach beginne die Ausgabe der Rohrkalender an die Landwirte.

  • Zuckerrohrfläche im Werksgebiet: rund 63.000 Acre, etwa 25.500 Hektar
  • Veränderung zum Vorjahr: minus rund 6.000 Acre
  • Erhebungszeitraum: April bis Ende August
  • Nächster Schritt: Einsprüche binnen zwei bis vier Tagen abgeschlossen, danach Ausgabe der Rohrkalender

Kleinere Fläche, besserer Bestand

Die Werksleitung beurteilt den stehenden Bestand besser, als es die verringerte Fläche allein nahelegt. Zeitweiliger Regen und anschließendes sonniges Wetter haben das Wachstum gestützt, so der Bericht von Jagran; Tyagi sprach von einem besseren Zustand der Kultur. Das Rohraufkommen einer Fabrik hängt von Fläche und Ertrag je Acre ab, ein kräftigerer Bestand kann den Flächenverlust also teilweise ausgleichen. Eine Mengenschätzung in Tonnen für die Saison nennt der Bericht nicht.

Die Fabrik hat die Landwirte aufgefordert, mehr Fläche mit Zuckerrohr zu belegen und die Herbstaussaat auszuweiten. Das wirkt auf die Versorgung in den folgenden Kampagnen, nicht auf die unmittelbar bevorstehende. Zusätzlich bietet das Werk Schulungen und Unterstützung für krankheitsfreien Anbau und höhere Erträge. Landwirten, die ihr Rohr noch nicht gebunden und gestützt haben, wird geraten, dies rasch nachzuholen, um Lagerschäden bei starkem Wind und schlechtem Wetter zu begrenzen.

Rohrkalender bestimmt den Lieferplan

Nach Abschluss der Einsprüche verteilt die Fabrik den Rohrkalender, der jedem Landwirt vorgibt, wann er an das Werkstor liefert. Für die Fabrik ist er das zentrale Instrument, um die tägliche Verarbeitung zu verstetigen und die Zeit zwischen Ernte und Vermahlung kurz zu halten; für die Landwirte legt er fest, wann die Zahlungszyklen beginnen. Bei kleinerer Fläche gewinnt die Disziplin im Lieferplan an Gewicht, denn davon hängt die Auslastung der Anlage über die Kampagne ab.

Landwirte wollen den Preis vor Kampagnestart

Die Landwirte der Region fordern einen höheren Rohrpreis und verlangen, dass die Regierung den neuen Satz vor Beginn der Verarbeitungskampagne festsetzt, berichtet Jagran. Eine frühzeitige Bekanntgabe erlaubt den Erzeugern, die Rendite gegen alternative Kulturen abzuwägen, bevor die Fläche belegt ist. Genau an diesem Punkt treffen Flächenrückgang und Preisdebatte aufeinander.

Zur Förderung des Zuckerrohranbaus stellt der Staat Landmaschinen mit Zuschuss bereit. Ravindra Kumar Tiwari, Executive President der Zuckerfabrik in Narkatiaganj, erklärte, die Werksleitung arbeite gemeinsam mit der Regierung daran, die Einkommen der Landwirte zu erhöhen.

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