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Corteva-Abspaltung Vylor peilt über 2 Milliarden $ zusätzlichen Maisumsatz bis 2035 an

Vylor will bis 2035 sieben Technologieplattformen für Mais einführen und damit einschließlich Lizenzen mehr als 2 Milliarden $ zusätzlichen Umsatz erzielen. Die aus Corteva ausgegliederte Saatgut- und Genetiksparte soll am 1. Oktober 2026 den eigenständigen Betrieb aufnehmen.

Corteva-Abspaltung Vylor peilt über 2 Milliarden $ zusätzlichen Maisumsatz bis 2035 an

Sieben Technologieplattformen bis 2035 geplant

Vylor, das von Corteva abgespaltene Geschäft für Saatgut und fortschrittliche Genetik, erwartet bis 2035 mehr als 2 Milliarden $ zusätzlichen Umsatz mit seinem neuen Maisportfolio, einschließlich Lizenzerlösen. Vorbehaltlich der endgültigen Genehmigungen und weiterer Bedingungen soll das Unternehmen am 1. Oktober 2026 als eigenständige börsennotierte Gesellschaft starten.

Nach Angaben von Corteva will Vylor bis 2035 sieben Technologieplattformen für Mais einführen. Zusammen sollen die Produkte in 90 % des Maisgeschäfts von Vylor angeboten werden. Die Entwicklungsplanung verbindet eigenes Keimplasma, Biotechnologie, Geneditierung, Insektenkontrolle und Herbizidtoleranz mit Merkmalen für höhere und stabilere Erträge. Neben dem Verkauf von Markensaatgut soll die Lizenzierung ein zentraler Vertriebsweg werden.

Lateinamerika steht am Anfang des Einführungsplans

Die erste größere Markteinführung ist für 2028 in Lateinamerika geplant. Die Abranvo-Plattform soll den Herbst-Heerwurm mit zwei neuen Wirkmechanismen bekämpfen und zugleich Ertrags- und Ertragsstabilitätsmerkmale mit mehreren Herbizidtoleranzen verbinden. Danach will Vylor eine weitere Generation der Insektenkontrolle mit zwei zusätzlichen eigenen Wirkmechanismen gegen den Schädling anbieten.

Für 2029 plant Vylor in Nordamerika eine neue Technologie gegen oberirdische Schadinsekten, kombiniert mit dem eigenen Merkmal für Ertrag und Ertragsstabilität. Laut Corteva erbrachte Mais mit diesem Merkmal in Feldversuchen auf dem amerikanischen Kontinent durchschnittlich drei Bushel je Acre mehr, in der Spitze waren es 10 Bushel je Acre. Dabei handelt es sich um Versuchsergebnisse, die keine identische Leistung auf allen kommerziellen Flächen garantieren.

Krankheitsresistenz und Lizenzen prägen die Strategie

Weitere Markteinführungen bis zum Ende des Jahrzehnts umfassen geneditierten Mais mit Resistenz gegen mehrere Krankheiten. Die Technologie soll die Nördliche Blattdürre, die Graue Blattfleckenkrankheit, den Südlichen Maisrost und die Anthraknose-Stängelfäule bekämpfen. Vylor will außerdem in besonders geeigneten Segmenten kurzhalmigen Mais vermarkten. Für 2031 ist in Nordamerika ein Produkt gegen den Maiswurzelbohrer mit zwei neuen, nicht auf Bt beruhenden Wirkmechanismen vorgesehen; einer davon ist pflanzenbasiert.

Die Abspaltung übernimmt ein Saatgutgeschäft, das 2025 einen Nettoumsatz von 9,9 Milliarden $ erzielte und Technologien in mehr als 70 Ländern anbot, wie aus den Registrierungsunterlagen von Vylor hervorgeht. Cortevas Maisumsatz belief sich im selben Jahr auf 7,002 Milliarden $. Zum Geschäft gehört Pioneer, laut Einreichung die führende Marke für Mais- und Sojasaatgut in den USA. Hinzu kommen mehr als 4.000 Keimplasma- und über 2.000 Biotechnologiepatente. Für Saatguthersteller und Wettbewerber liegt die entscheidende Veränderung in Vylors Ziel, sich vom Lizenznehmer fremder Technologien stärker zum Lizenzgeber eigener Merkmale und Genetik zu entwickeln. Für Landwirte hängt der wirtschaftliche Nutzen von regionalen Zulassungen, Saatgutpreisen und der Übertragbarkeit der Versuchsergebnisse auf die Praxis ab.

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