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US-Kohleindustrie fordert von Trump-Regierung Finanzierung für neue und bestehende Kraftwerke

Die US-Kohleindustrie hat die Trump-Regierung um Zuschüsse, Kreditbürgschaften und Bundesinvestitionen für bestehende und neue Kohlekraftwerke gebeten. Der National Coal Council legte dem Energieministerium 19 Empfehlungen vor. Die US-Kohleförderung stieg 2025 um rund 3% auf etwa 528 Millionen Tonnen.

US-Kohleindustrie fordert von Trump-Regierung Finanzierung für neue und bestehende Kraftwerke

Industrie fordert Unterstützung des Bundes

Die US-Kohleindustrie hat die Regierung von Präsident Donald Trump um ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Förderung der Kohleverstromung gebeten, wie Forbes Romania berichtet. Verlangt werden Zuschüsse, staatliche Kreditbürgschaften und Bundesinvestitionen sowohl für bestehende Kraftwerke als auch für den Bau neuer Kapazitäten.

Die Vorschläge stammen vom National Coal Council, einem beratenden Gremium, das Trump wieder einsetzte, nachdem es unter dem früheren Präsidenten Joe Biden aufgelöst worden war. Dem Gremium gehören Vertreter großer Branchenunternehmen an, darunter Peabody Energy, Warrior Met Coal und Core Natural Resources. Die Rückkehr des Rates signalisiert ein neues Engagement des Bundes für eine Branche, die im vergangenen Jahrzehnt Boden an Erdgas und erneuerbare Energien verloren hat.

19 Empfehlungen an das Energieministerium

Bei einem Treffen in Washington legte der Rat dem Energieministerium 19 Empfehlungen vor. Dazu gehören Zuschüsse und verbürgte Kredite für die Modernisierung bestehender Kraftwerke, den Bau neuer Blöcke und den Aufbau von Lieferketten. Die Branche dringt zudem darauf, dass die Bundesregierung langfristige Verträge über den Kauf von Kohlestrom abschließt und in die zugehörige Infrastruktur investiert – ein Schritt, der den Betreibern eine gesicherte Nachfrage verschaffen würde, statt sie den schwankenden Großhandelsmärkten auszusetzen.

Eine weitere Forderung zielt auf den Abbau der rechtlichen und finanziellen Hürden, die den Bau neuer Kohlekraftwerke erschweren. Vertreter der Branche fordern außerdem die Umweltbehörde EPA auf, die Abschaffung der Treibhausgas-Emissionsvorschriften für Kohlekraftwerke abzuschließen und die Verfahren für die Vergabe von Bergbaurechten auf Bundesland zu vereinfachen.

Das Energieministerium teilte mit, die für die Finanzierung von Energieprojekten zuständige Stelle sei umstrukturiert worden, um die Ziele der Trump-Regierung zu unterstützen – eines davon sei die Wiederbelebung der US-Industrie für „sauberе Kohle“. Zu der Summe, die letztlich in die Kohle fließen könnte, machen die Quellen keine Angaben.

Förderung und Marktanteil legen zu

Die Lobbyarbeit fällt in eine Zeit besserer kurzfristiger Zahlen. Nach offiziellen Daten, die Forbes Romania anführt, stieg die US-Kohleförderung 2025 um rund 3% auf etwa 528 Millionen Tonnen, getrieben von steigender Stromnachfrage und höheren Erdgaspreisen. Wird Gas teurer, laufen Kohlekraftwerke stärker, was die Förderung bestehender Minen erhöht.

Auf die Kohleverstromung entfielen 2025 rund 17% der gesamten US-Stromerzeugung, etwas mehr als im Vorjahr. Dieser Anstieg unterbricht einen langen strukturellen Rückgang, lässt Kohle aber ein Nebenbrennstoff im US-Strommix bleiben – weshalb die Produzenten gesicherte Verträge und öffentliche Finanzierung suchen, statt allein auf die Marktnachfrage zu setzen.

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