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Tuyserkan erntet 24.000 Tonnen Walnüsse auf rund 8.300 Hektar

Im iranischen Landkreis Tuyserkan wurden in diesem Jahr rund 24.000 Tonnen Walnüsse geerntet, die nun auf den Markt kommen. Die Walnussplantagen umfassen etwa 8.300 Hektar, darunter rund 200 Hektar junge, noch nicht tragende Bestände.

Tuyserkan erntet 24.000 Tonnen Walnüsse auf rund 8.300 Hektar

Walnussernte kommt auf den Markt

Die Erzeuger im Landkreis Tuyserkan in der iranischen Provinz Hamadan haben in diesem Jahr rund 24.000 Tonnen hochwertige Walnüsse geerntet. Das teilte der Leiter der örtlichen Agrarbehörde, Sajjad Mohammad-Asghari, mit. Die Ware wird nun vermarktet und bildet ein bedeutendes saisonales Angebot aus einem der wichtigsten iranischen Anbaugebiete für Walnüsse.

Die Walnussplantagen in Tuyserkan erstrecken sich über etwa 8.300 Hektar. Rund 200 Hektar entfallen laut Mohammad-Asghari in Berichten von Khabar Online und Ettelaat auf neu angelegte, noch nicht tragende Bestände. Rechnerisch ergeben die Angaben einen Durchschnitt von fast 3 Tonnen je Hektar über die gesamte Fläche. Erträge einzelner Betriebe oder gesonderte Zahlen für tragende Anlagen wurden jedoch nicht veröffentlicht.

Angaben zu Preisen, Verarbeitungsmengen, inländischen Absatzregionen oder Exporten liegen nicht vor. Die unmittelbare Wirkung ist deshalb vor allem auf regionaler Ebene sichtbar: Während der Erntezeit gelangen 24.000 Tonnen Walnüsse in die Vermarktung. Welcher Anteil in andere iranische Provinzen oder an ausländische Käufer geht, wurde nicht genannt.

Erntezeitpunkt entscheidet über Qualität

Die Ernte in Tuyserkan beginnt nach iranischem Kalender gewöhnlich Ende Schahriwar und dauert bis Mitte Mehr. Höhenlage, Sorte, Wasserversorgung und Witterung können den Zeitraum um ein bis zwei Wochen verschieben. Höher gelegene und kältere Plantagen werden meist in der ersten oder zweiten Mehr-Woche abgeerntet, wärmere Standorte können bereits in den letzten Tagen des Schahriwar bereit sein.

Khabar Online zufolge werden frühe Sorten üblicherweise etwa vom 25. Schahriwar bis zum 5. Mehr geerntet, späte Sorten vom 5. bis zum 15. Mehr. Wegen des Gebirgsklimas, der kühlen Nächte und der großen Höhenunterschiede gibt es für Tuyserkan keinen einheitlichen Erntetermin.

Das Wetter beeinflusst in dieser Phase sowohl den Zeitpunkt als auch die vermarktbare Qualität. Ein früher, kalter Herbst kann die grüne Schale schneller aufplatzen lassen und die Ernte vorziehen. Herbstregen erhöht bei Nüssen am Baum oder auf dem Boden das Risiko von Schimmel und dunklen Kernen. Eine zu frühe Ernte führt zu hellen, unreifen Kernen; langes Warten erhöht Verluste durch Fruchtfall, Schädlinge und Vögel.

Mechanisierung und Arbeitssicherheit

Vor Saisonbeginn konzentrierten sich die örtlichen Behörden auf die Sicherheit bei der Ernte. Der Rote Halbmond, das Gesundheitszentrum, die Kreisverwaltung und die Agrarbehörden berieten über Maßnahmen gegen Stürze von Bäumen. Zudem fanden Treffen mit den Verwaltungen zweier Bezirke und Dorfverantwortlichen statt. Der Rettungsdienst 115 informierte Erzeuger und Erntekräfte über Sicherheit und Erste Hilfe.

Eine breitere Nutzung mechanischer Baumschüttler könnte Mohammad-Asghari zufolge Arbeiten in der Höhe reduzieren. Die Maschinen versetzen die Bäume in Schwingung und lösen dadurch die Nüsse. Das kann die Sturzgefahr senken und die Ernte beschleunigen. Die Behörden verfolgen außerdem eine Versicherungslösung für Erzeuger und weitere Beschäftigte über Iran Insurance. Ein separates Vorhaben zur Registrierung und Zulassung spezialisierter Erntekräfte über die Gewerbekammer der Provinz ist noch nicht umgesetzt.

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