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Thailand verschärft Aufsicht über Maiskäufe der Futtermittelwerke

Thailands Binnenhandelsbehörde kontrolliert Futtermittelwerke und Annahmestellen verstärkt, während heimischer Futtermais auf den Markt kommt. Das CPF-Werk in Ratchaburi zahlte für Mais mit höchstens 14,5 % Feuchtigkeit je nach Güteklasse 9,75 bis 10,10 Baht je Kilogramm.

Thailand verschärft Aufsicht über Maiskäufe der Futtermittelwerke

Behörde überwacht Käufe während der Ernteanlieferung

Thailands dem Handelsministerium unterstellte Binnenhandelsbehörde verschärft ihre Aufsicht über Futtermittelwerke und Annahmestellen, während heimischer Futtermais schrittweise auf den Markt kommt. Die Käufe von thailändischen Landwirten sollen den staatlichen Bekanntmachungen und Vorgaben entsprechen. Zugleich will die Behörde verhindern, dass erntereifer Mais ohne Käufer bleibt.

Generaldirektor Wittayakorn Maneenetr erläuterte die Maßnahmen nach einem Besuch des CPF-Futtermittelwerks im Bezirk Ban Pong in der Provinz Ratchaburi. Das Werk kauft Mais als Rohstoff für die Futtermittelproduktion. Nach Angaben von Naewna beobachten die Behörden die Annahmebedingungen genau, um eine faire Behandlung der Landwirte sicherzustellen.

Anlass waren Bedenken von Erzeugern in einigen Gebieten hinsichtlich der Ankaufspreise und der Organisation von Anlieferungswarteschlangen. Die Behörde beschleunigte daraufhin ihre Kontrollen von Futtermittelwerken und Annahmestellen und forderte die Betreiber auf, die eintreffende Ernte kontinuierlich und fair anzunehmen.

CPF staffelt Preise nach Güte und Qualität

Das kontrollierte CPF-Werk kaufte Mais mit einem Feuchtigkeitsgehalt von höchstens 14,5 % nach einem dreistufigen Preisschema. Mais der Güteklasse 1 kostete 10,10 Baht je Kilogramm, Klasse 2 kostete 9,80 Baht und Klasse 3 kostete 9,75 Baht. Damit sind die Preise klar nach Art und Qualität des Maises getrennt.

Die Kontrolleure stellten fest, dass die Futtermittelkapazität des Werks mit seinen Produktbeständen im Einklang steht. Die Anlage kann noch zusätzlichen Mais bis zur vollständigen Auslastung aufnehmen und bietet damit einen weiteren Absatzkanal für die derzeit eintreffende Ernte.

CPF-Einkaufsvertreter Woradet Akkarapornwor erklärte, das Werk wende strenge Verfahren für den Ankauf und die Qualitätsprüfung an. Der Bedarf an heimischem Futtermais bestehe fort; das Unternehmen sei bereit, die Erzeugnisse der Landwirte im Rahmen seiner verfügbaren Kapazität anzunehmen.

Voranmeldung steuert die Lkw-Anlieferung

Bei der Inspektion standen keine wartenden Lastwagen vor dem Werk. Lieferanten müssen sich vorab registrieren und einen Anlieferungstermin buchen. So kann CPF die Eingangsmengen steuern und verhindern, dass sich Fahrzeuge vor dem Werk stauen. Für Landwirte, die ihren Mais selbst anliefern und verkaufen, gibt es zudem einen eigenen Zugang.

Das Werk in Ratchaburi kauft Futtermais derzeit über Sammler aus den Provinzen Kamphaeng Phet, Nakhon Sawan und Phetchabun. Das Buchungssystem betrifft damit sowohl organisierte Lieferströme über Zwischenhändler als auch direkte Hofanlieferungen.

Kontrollen umfassen Preis, Gewicht und Feuchte

Die Binnenhandelsbehörde will Futtermittelwerke und Sammler im ganzen Land weiter überwachen. Die Vorgaben betreffen Ankaufspreise, Qualitätsprüfung, Verwiegung und Feuchtemessung. Diese Faktoren bestimmen unmittelbar den Erlös der Landwirte und die Einstufung ihres Maises.

Wittayakorn kündigte Untersuchungen und rechtliche Schritte an, wenn Käufer gegen amtliche Bekanntmachungen oder staatliche Kriterien verstoßen. Ziel sei es, Landwirte vor unfairer Behandlung zu schützen und zugleich einen Interessenausgleich innerhalb der thailändischen Futtermais-Lieferkette zu gewährleisten.

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