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Thailand erwartet nach BERNAS-Gesprächen über 700.000 Tonnen Reisexporte nach Malaysia

Thailand und Malaysias alleiniger Reisimporteur BERNAS haben ihre Zusammenarbeit bei Beschaffung und Marktinformationen vertieft. Beide Seiten erwarten, dass die thailändischen Reisexporte nach Malaysia in diesem Jahr 700.000 Tonnen übersteigen.

Thailand erwartet nach BERNAS-Gesprächen über 700.000 Tonnen Reisexporte nach Malaysia

Thailand vertieft Beziehungen zu Malaysias alleinigem Reisimporteur

Thailands Außenhandelsbehörde hat Gespräche mit Padiberas Nasional Berhad, kurz BERNAS, geführt. Beide Seiten wollen ihre Handelsbeziehungen bei Reis ausbauen und weitere malaysische Käufe unterstützen. Nach Angaben der thailändischen Zeitung Naewna sind sie zuversichtlich, dass Thailands Reisexporte nach Malaysia in diesem Jahr 700.000 Tonnen übersteigen werden.

Arada Fuangtong, Generaldirektorin der Außenhandelsbehörde, beauftragte ihre Stellvertreterin Chaninthorn Hrimcharoen, eine Delegation aus Vertretern der thailändischen Regierung und Privatwirtschaft nach Kuala Lumpur zu führen. Unterstützt wurde der Besuch vom thailändischen Büro für Außenhandelsförderung in der malaysischen Hauptstadt.

BERNAS ist Malaysias alleiniger Reisimporteur. Seine Beschaffungspläne sind daher entscheidend für die ausländische Reisversorgung des Landes. Die Gespräche verschafften thailändischen Behörden und Exporteuren einen direkten Zugang zu der Organisation, die Malaysias Reisimporte abwickelt, und gingen damit über allgemeine Handelsförderung hinaus.

Beschaffungspläne und Marktlage erörtert

Beide Seiten tauschten Informationen über den Reismarkt aus und befassten sich mit Malaysias Importpolitik und der künftigen Einkaufsrichtung. Zudem erörterten sie den Reisbeschaffungsplan von BERNAS für 2026, der in der thailändischen Quelle als buddhistisches Jahr 2569 angegeben wird. Angaben zu Reissorten, Vertragswerten oder Lieferterminen wurden nicht veröffentlicht.

BERNAS habe erneut Vertrauen in die Qualität von thailändischem Reis und die Fähigkeit der Lieferanten zur vertragsgemäßen Lieferung bekundet, berichtete Naewna. Das malaysische Unternehmen bestätigte außerdem, dass es im laufenden Jahr weiterhin thailändischen Reis importieren will. Für thailändische Anbieter ist dies ein klareres Nachfragesignal in einem Markt, dessen Einkäufe über einen einzigen autorisierten Importeur laufen.

Die Erwartung von mehr als 700.000 Tonnen bezeichnet eine Mengenschwelle und noch kein abgeschlossenes Handelsergebnis. Die tatsächlichen Lieferungen hängen weiterhin von Beschaffungsentscheidungen und der Vertragserfüllung im Jahresverlauf ab. Die Quelle nennt weder einen Vergleich zum Vorjahr noch das ursprüngliche offizielle Ziel, Preise oder Thailands Anteil an Malaysias gesamten Reisimporten.

Exporteure knüpfen direkte Geschäftskontakte

Begleitend zu den offiziellen Gesprächen veranstaltete die Außenhandelsbehörde eine Präsentation von thailändischem Reis und ein Geschäftstreffen in einem Restaurant mit Thai-SELECT-Auszeichnung. Mehr als 50 Personen nahmen teil, darunter Thailands Botschafter in Kuala Lumpur, Vertreter von BERNAS sowie Reishändler aus Thailand und Malaysia.

Die Verbindung von politischen Gesprächen und direkten Treffen zwischen Händlern ermöglicht es thailändischen Lieferanten, ihre Angebote auf Malaysias Einkaufsanforderungen abzustimmen. Das Vertrauen von BERNAS in Produktqualität und Vertragserfüllung stärkt Thailands Position. Zugleich erhalten Exporteure durch die Beschaffungsgespräche einen besseren Einblick in die erwartete Nachfrage.

Für Malaysia sichern weitere Käufe von thailändischem Reis die Versorgung über eine etablierte Geschäftsbeziehung. Für Thailand würde eine Menge von mehr als 700.000 Tonnen Malaysias Bedeutung für die heimische Reisbranche bestätigen. Entscheidend wird nun sein, ob aus den Beschaffungsplänen und Geschäftskontakten im Jahresverlauf abgeschlossene Verträge und tatsächlich gelieferte Partien werden.

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