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Südkoreas Hygienewarenmarkt übersteigt erstmals 3 Billionen Won

Südkoreas Markt für Hygienewaren erreichte 2025 ein Volumen von 3,1492 Billionen Won, 9,7 % mehr als im Vorjahr. Das Angebot an Erwachsenenwindeln übertraf im zweiten Jahr in Folge jenes an Kinderwindeln, während Toilettenpapier die größte heimische Produktionskategorie blieb.

Südkoreas Hygienewarenmarkt übersteigt erstmals 3 Billionen Won

Markt erreicht Rekordwert von 3,1492 Billionen Won

Südkoreas Markt für Hygienewaren hat 2025 erstmals die Marke von 3 Billionen Won überschritten. Die Alterung der Bevölkerung steigerte die Nachfrage nach Erwachsenenwindeln, während neu regulierte Produktgruppen den amtlich erfassten Markt vergrößerten. Wie Safe Times unter Berufung auf Daten des Ministeriums für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit berichtete, erreichte das Marktvolumen 3,1492 Billionen Won und lag damit 9,7 % über den 2,8716 Billionen Won des Vorjahres.

Der Gesamtbetrag setzte sich aus einer heimischen Produktion von 2,5320 Billionen Won und Importen von 617,2 Milliarden Won zusammen. Inländische Erzeugnisse stellten damit 80,4 % des Marktes, Einfuhren 19,6 %. Erfasst werden vom Ministerium überwachte Hygienewaren wie Einwegwindeln, Toilettenpapier, Einwegbecher, Reinigungsmittel und weitere Produkte für Haushalte und Gastronomiebetriebe.

Erwachsenenwindeln bauen Vorsprung aus

Das Angebot an Erwachsenenwindeln stieg mit dem Eintritt Südkoreas in eine superalternde Gesellschaft um 6 % auf 61.418 Tonnen. Bei Kinderwindeln betrug das Wachstum lediglich 1 % auf 54.001 Tonnen. Erwachsenenprodukte lagen somit um 7.417 Tonnen vorn und übertrafen Kinderprodukte im zweiten Jahr in Folge.

Für Hersteller und Händler ist diese Entwicklung relevant, weil sie eine dauerhafte Verschiebung innerhalb der Windelnachfrage statt eines gleichmäßigen Kategorienwachstums erkennen lässt. Anbieter für ältere Verbraucher bedienen einen wachsenden Volumenmarkt, während Hersteller von Babyprodukten in einem deutlich langsamer expandierenden Segment tätig sind. Einwegwindeln blieben zugleich die größte Importkategorie: Ihr Einfuhrwert betrug 325,7 Milliarden Won beziehungsweise 52,8 % aller Hygienewarenimporte.

Toilettenpapier führt konzentrierte Produktion an

Toilettenpapier war mit einem Produktionswert von 1,0111 Billionen Won beziehungsweise 39,9 % der gesamten Inlandsproduktion die größte Kategorie. Es folgten Einwegbecher mit 333,8 Milliarden Won, Einwegwindeln mit 310,1 Milliarden Won, Einweghandtücher mit 291,3 Milliarden Won und Reinigungsmittel mit 240,7 Milliarden Won. Zusammen entfielen auf diese fünf Kategorien 86 % des Produktionswertes. Der Markt bleibt damit stark auf häufig gekaufte Verbrauchswaren für Haushalte und Gastronomie konzentriert.

Auch die Einfuhren konzentrierten sich auf wenige Warengruppen. Hinter Einwegwindeln folgten Mundpflegeprodukte mit 68,0 Milliarden Won, Reinigungsmittel mit 46,8 Milliarden Won, Einwegessstäbchen mit 43,2 Milliarden Won und Einwegbecher mit 28,9 Milliarden Won. Der besonders hohe Anteil importierter Windeln schafft einen bedeutenden Absatzmarkt für ausländische Hersteller und südkoreanische Distributoren.

Neue Kategorien und Einwegprodukte stützen Wachstum

Die Ausweitung der staatlichen Aufsicht erhöhte ebenfalls den ausgewiesenen Marktwert. Mundpflegeprodukte und Tätowierfarben, die seit 2024 der Hygienewarenkontrolle unterliegen, erzielten Produktionswerte von 80,0 Milliarden Won beziehungsweise 900 Millionen Won. Gemeinsam standen die neu aufgenommenen Kategorien für 3,2 % der gesamten Produktion. Der Anstieg war jedoch nicht nur statistisch bedingt: Ohne diese neuen Kategorien erhöhte sich der Produktionswert der bestehenden Hygienewaren noch immer um 147,6 Milliarden Won.

In der Gastronomie verschob sich der Verbrauch ebenfalls zu Einwegprodukten. Der Produktionswert von Feuchttüchern und dafür bestimmten Trockentüchern für Gastronomiebetriebe stieg um 19 % auf 67,5 Milliarden Won. Die Produktion wiederverwendbarer, gewaschener und sterilisierter Hygienetücher sank dagegen um 12 % auf 7,5 Milliarden Won; auch die Zahl der Aufbereitungsbetriebe ging zurück. Das Ministerium kündigte an, die Sicherheitsüberwachung an die Veränderungen des Marktes und des Konsumumfelds anzupassen.

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