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Spanien exportiert im Juni 70.518 Tonnen Trockenfutter, VAE sind größter Abnehmer

Spanien exportierte im Juni 2026 insgesamt 70.518 Tonnen Trockenfutter, davon 48.108 Tonnen Ballen und 22.410 Tonnen Pellets. Auf die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien entfielen gemeinsam 53,4 % des Gesamtvolumens.

Spanien exportiert im Juni 70.518 Tonnen Trockenfutter, VAE sind größter Abnehmer

Abnehmer im Nahen Osten kaufen mehr als die Hälfte

Spanien exportierte im Juni 2026 insgesamt 70.518 Tonnen Trockenfutter. Das zeigen Zahlen des spanischen Verbands der Hersteller von Trocknungs-Luzerne, über die Agronews Castilla y León berichtete. Auf Ballen entfielen 48.108 Tonnen beziehungsweise rund 68,2 % des Gesamtvolumens, während 22.410 Tonnen oder 31,8 % als Pellets ausgeführt wurden.

Die Vereinigten Arabischen Emirate waren über beide Produktformen hinweg der größte Auslandsmarkt und kauften 23.092 Tonnen. Davon waren 17.910 Tonnen Ballen und 5.182 Tonnen Pellets. Damit entfielen 32,7 % der spanischen Trockenfutterexporte des Monats auf das Land.

Saudi-Arabien folgte mit 14.542 Tonnen auf Rang zwei, aufgeteilt in 10.752 Tonnen Ballen und 3.790 Tonnen Pellets. Zusammen kauften die VAE und Saudi-Arabien 37.634 Tonnen oder rund 53,4 % der spanischen Juni-Ausfuhren. Die Branche ist damit stark von der Nachfrage auf der Arabischen Halbinsel abhängig.

Ballengeschäft weist die höchste Konzentration auf

Besonders ausgeprägt war die Konzentration bei Ballen. Die VAE und Saudi-Arabien nahmen zusammen 28.662 Tonnen beziehungsweise rund 59,6 % aller spanischen Ballenexporte ab. Jordanien lag mit 5.753 Tonnen an dritter Stelle. Einschließlich Jordaniens erreichten die drei führenden Märkte 34.415 Tonnen und damit mehr als 71 % der Ballenausfuhren.

Die Lieferungen außerhalb dieser drei Märkte verteilten sich auf mehrere Regionen. Marokko erhielt 2.969 Tonnen Ballen, Japan 2.759 Tonnen und Portugal 2.634 Tonnen. Südkorea kaufte 1.310 Tonnen und Italien 1.045 Tonnen. Kleinere Mengen gingen nach China, Irland, in die Niederlande, nach Malta, Frankreich und Katar.

Diese geografische Verteilung bindet spanische Ballenlieferanten eng an die Futtermittelnachfrage der Tierhaltung im Nahen Osten. Allein die VAE kauften rund 37,2 % der exportierten Ballen. Änderungen der Einkaufspolitik, der Frachtkosten oder des regionalen Futterbedarfs sind daher für spanische Verarbeiter und Händler besonders relevant.

Pellets erreichen ein breiteres Spektrum an Märkten

Die Pelletausfuhren waren weniger konzentriert. Die VAE blieben mit 5.182 Tonnen beziehungsweise 23,1 % des Segments der größte Abnehmer. Es folgten Saudi-Arabien mit 3.790 Tonnen und Marokko mit 3.673 Tonnen. Zusammen kamen die VAE und Saudi-Arabien auf rund 40,0 % der Pelletlieferungen, deutlich weniger als ihr Anteil von 59,6 % bei Ballen.

Weitere Abnehmer verbreiterten die geografische Absatzbasis. Jordanien importierte 1.960 Tonnen, Brasilien 1.822 Tonnen und die Marshallinseln 1.660 Tonnen. China kaufte 1.139 Tonnen und Frankreich 1.115 Tonnen. Auch Kolumbien, Portugal, Südkorea und Japan gehörten zu den erfassten Zielen. Brasilien und Kolumbien nahmen zusammen 2.424 Tonnen ab.

Marokkos Käufe beider Produktformen summierten sich auf 6.642 Tonnen, die Jordaniens auf 7.713 Tonnen. Gemeinsam mit den VAE und Saudi-Arabien erreichten diese vier Märkte rund 51.989 Tonnen und damit fast drei Viertel des Monatsvolumens. Die Zahlen zeigen zwei unterschiedliche Handelsprofile: ein Ballengeschäft, das stark von wenigen Käufern im Nahen Osten abhängt, und ein Pelletsegment mit einer breiteren Kundenbasis in Afrika, Asien, Europa, Lateinamerika und im Pazifikraum.

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