Rumäniens Holzeinschlag steigt 2025 um 7,5 % auf 18,849 Millionen Kubikmeter
Rumänien hat 2025 nach Angaben des Nationalen Instituts für Statistik 18,849 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen, 7,5 % mehr als im Vorjahr. Das Rundholz legte um 7,2 % auf 17,358 Millionen Kubikmeter zu, Laubholz stellte 60,3 % davon. Auf Brennholz entfielen 40,7 % des Rundholzes und der größte absolute Zuwachs aller Sortimente.
Der Holzeinschlag in Rumänien erreichte 2025 nach Daten des Nationalen Instituts für Statistik (INS) 18,849 Millionen Kubikmeter nach 17,526 Millionen Kubikmeter im Vorjahr, ein Plus von 7,5 %. Darüber berichteten economica.net und cotidianul.ro.
Auf Rundholz ohne Rinde entfielen davon 17,358 Millionen Kubikmeter, 7,2 % mehr als die 16,194 Millionen Kubikmeter des Jahres 2024. Den Rest bildeten Rinde, die um 83.000 Kubikmeter auf 817.000 Kubikmeter zunahm, sowie sonstige Sortimente mit 674.000 Kubikmetern, ein Plus von 76.000 Kubikmetern, wie cotidianul.ro berichtete. economica.net führte die Zahlen über die Agentur Agerpres auf die Statistikbehörde zurück.
Laubholz treibt den Zuwachs
Laubholzarten stellten 60,3 % des eingeschlagenen Rundholzes, die Mengen stiegen binnen Jahresfrist um 8,6 %. Buche war die am stärksten genutzte Einzelart und kam auf 32,1 % des gesamten Rundholzes beziehungsweise 5,576 Millionen Kubikmeter — 546.000 Kubikmeter mehr als 2024 und der größte absolute Beitrag aller Arten. Eiche erreichte 1,964 Millionen Kubikmeter, ein Zuwachs von 215.000 Kubikmetern.
Sonstige Harthölzer legten um 82.000 Kubikmeter auf 1,963 Millionen Kubikmeter zu. Einzige rückläufige Kategorie waren sonstige Weichhölzer mit einem Minus von 10.000 Kubikmetern auf 963.000 Kubikmeter.
Nadelholz lieferte die übrigen 39,7 % des Rundholzes mit 6,892 Millionen Kubikmetern. Das Plus betrug 5,0 % oder 331.000 Kubikmeter und fiel damit schwächer aus als im Laubholzsegment. Den Großteil der zusätzlichen Jahresmenge steuerten somit die Laubbaumarten bei.
Brennholz mit dem größten absoluten Plus
Die Statistikbehörde schlüsselt den Einschlag auch nach Verwendung auf. Stammholz blieb die wichtigste Verwendung, den stärksten Anstieg verzeichnete jedoch Brennholz:
- Stammholz: 8,070 Millionen Kubikmeter, 46,5 % des Rundholzes, plus 420.000 Kubikmeter
- Brennholz: 7,069 Millionen Kubikmeter, 40,7 % des Rundholzes, plus 779.000 Kubikmeter
- Rund- und Spaltholz: 1,163 Millionen Kubikmeter, minus 75.000 Kubikmeter
- Sonstige Rundholzsortimente: 1,056 Millionen Kubikmeter, plus 40.000 Kubikmeter
Zusammen nahmen Stammholz und Brennholz 87,2 % des gesamten rumänischen Rundholzeinschlags auf. Der Zuwachs beim Brennholz von 779.000 Kubikmetern lag nahezu doppelt so hoch wie das Plus von 420.000 Kubikmetern beim Stammholz. Die zusätzliche Holzmenge floss also überwiegend in die energetische Nutzung und nicht in die industrielle Verarbeitung.
Was das für das regionale Angebot bedeutet
Die Struktur des Einschlags ist für Käufer in Mittel- und Osteuropa relevant. Buche und Eiche mit 5,576 Millionen beziehungsweise 1,964 Millionen Kubikmetern versorgen Möbelbau, Parkett und Sägewerke. Die Nadelholzmenge von 6,892 Millionen Kubikmetern ist die Basis für Bauschnittholz und Plattenproduktion. Beide Segmente wuchsen, doch da über 40 % des Rundholzes energetisch genutzt werden, erreicht nur ein Teil des Rundholzplus von 7,2 % die verarbeitende Industrie.
Der Rückgang beim Rund- und Spaltholz um 75.000 Kubikmeter auf 1,163 Millionen Kubikmeter läuft dem allgemeinen Trend entgegen und bildet neben den sonstigen Weichhölzern die einzige rückläufige Menge. Für Verarbeiter zeichnen die Zahlen einen Markt, in dem zusätzliches Rohholz verfügbar ist, bei Buche und Eiche aber direkt mit der Heizwärmenachfrage der Haushalte konkurriert.
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