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Bodendürre breitet sich in Rumänien aus: Mais und Sonnenblumen über der Hitzeschwelle

Eine mäßige bis extreme Bodendürre erfasst weite Teile Rumäniens, am stärksten betroffen sind unbewässerte Mais- und Sonnenblumenbestände, sagte Agrarmeteorologe Daniel Alexandru bei Antena 3 CNN. Die Nationale Meteorologische Verwaltung warnt für den 6. bis 11. August vor Höchstwerten bis 41 Grad Celsius, deutlich über der biologischen Widerstandsgrenze der Pflanzen von rund 30 bis 32 Grad.

Bodendürre breitet sich in Rumänien aus: Mais und Sonnenblumen über der Hitzeschwelle

Die Bodendürre erfasst ausgedehnte Flächen in Rumänien, und in den kommenden Tagen sind unbewässerte Mais- und Sonnenblumenbestände am stärksten betroffen. Das erklärte der Agrarmeteorologe Daniel Alexandru am Donnerstag bei Antena 3 CNN, wo er die landwirtschaftliche Dürrekarte vorstellte.

Wo das Wasserdefizit am größten ist

Die Karte der Bodenwasservorräte zeigt zahlreiche gelb eingefärbte Zonen unterschiedlicher Intensität, was auf mäßige, starke oder extreme Bodendürre hinweist, wie aus der Darstellung bei Antena 3 CNN hervorgeht. „Aus landwirtschaftlicher Sicht zeigt die Karte Bodendürre in unterschiedlichen Intensitätsgraden in Maramureș, im Banat, in Crișana, in weiten Teilen der Moldau, im Süden der Walachei und Oltenias sowie in der Dobrudscha. Für Mais und Sonnenblumen besteht ein erhebliches Wasserdefizit“, sagte Alexandru.

Die Niederschläge im Vorhersagezeitraum werden die Lage nicht korrigieren. „Nach der Prognose der Niederschlagsmengen werden diese für die Landwirtschaft nicht bedeutend sein. Die Pflanzen leiden sowohl unter Wasser- als auch unter Hitzestress“, warnte der Agrarmeteorologe.

Temperaturen über der biologischen Grenze

Alexandru stellte zudem eine Karte der Hitzeintensität vor, auf der die dunkelsten Farben über dem Banat, Crișana, Maramureș, Oltenia und der Walachei liegen. Die hohen Temperaturen setzen die Bestände zusätzlich unter Druck, da die biologische Widerstandsgrenze der Pflanzen bei etwa 30 bis 32 Grad Celsius liegt. Wird dieser Schwellenwert überschritten, kommt es zu Welke, Blattrollen und verlängerten Stressphasen, mit stärkeren Auswirkungen auf Mais und Sonnenblumen in ihren unterschiedlichen Reifestadien.

Die Nationale Meteorologische Verwaltung warnt, dass unbewässerte Hackfrüchte im Zeitraum vom 6. bis 11. August von extremen Temperaturen betroffen sein werden, wenn die Höchstwerte bis zu 41 Grad Celsius erreichen. Vor dem Hintergrund der Hitzewelle und des Bodenfeuchtedefizits werden die Pflanzen in den Mittagsstunden vorübergehend welken und die Blätter einrollen, insbesondere in den von Bodendürre betroffenen Gebieten.

Was die Hitze mit den Beständen macht

Die größten Probleme werden bei unbewässertem Mais und unbewässerten Sonnenblumen erwartet. Temperaturen oberhalb der biologischen Widerstandsgrenze begünstigen das Vergilben und vorzeitige Austrocknen der Blätter im unteren Pflanzenbereich sowie eine Beschleunigung des Reifeprozesses.

  • Vorübergehendes Welken und Einrollen der Blätter in den Mittagsstunden, vor allem in den Dürregebieten.
  • Vergilben und vorzeitiges Austrocknen der unteren Blätter, wodurch die aktive Blattfläche schrumpft.
  • Beschleunigte Abreife, die die Zeit für die Korn- und Kernfüllung verkürzt.

Die beschleunigte Abreife ist das kommerziell relevante Signal der Prognose. Bestände, die die letzten Füllungsphasen schneller durchlaufen, haben weniger Tage für den Aufbau von Trockenmasse, was sich zur Ernte im Korn- und Kerngewicht niederschlägt. Weder der Agrarmeteorologe noch die Nationale Meteorologische Verwaltung beziffern in den vorgestellten Materialien die erwarteten Verluste auf nationaler Ebene.

Regionen mit noch ausreichenden Vorräten

Das Bild im Land ist nicht einheitlich. Nach der agrarmeteorologischen Prognose bleiben zufriedenstellende Bodenwasservorräte für Mais in ausgedehnten Gebieten Oltenias, der Walachei und Siebenbürgens sowie lokal in der Dobrudscha und der Moldau erhalten. Zugleich betreffen mäßige, starke und extreme Bodendürre weiterhin Flächen im Banat, in Crișana, Maramureș, in weiten Teilen der Moldau sowie Regionen der Dobrudscha, der Walachei, Siebenbürgens und Oltenias.

Mehrere Regionen tauchen damit auf beiden Listen auf, was auf ein zersplittertes Bild statt auf ein landesweit gleichmäßiges Defizit hindeutet. Für Käufer, Verarbeiter und Händler folgt daraus praktisch: Bestandsbewertungen auf Kreis- und Schlagebene sowie der Zugang zu Bewässerung sind in dieser Saison aussagekräftiger als jeder nationale Durchschnittswert.

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