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Primorje gibt 19.600 Tonnen Sojaschrot für den Export nach China frei

In der russischen Region Primorje wurden vom Jahresbeginn bis zum 28. Juli 19.600 Tonnen lokal erzeugtes Sojaschrot für den Export nach China geprüft und zertifiziert. Die freigegebene Menge lag 18 % über dem Vorjahreszeitraum.

Primorje gibt 19.600 Tonnen Sojaschrot für den Export nach China frei

Freigegebene Exportmenge erreicht 19.600 Tonnen

Erzeuger in der russischen Region Primorje haben 19.600 Tonnen Sojaschrot nach bestandenen Sicherheits- und Qualitätskontrollen für Lieferungen nach China vorbereitet. Die Menge umfasst Exportpartien, die vom Jahresbeginn bis zum 28. Juli geprüft wurden, berichtet Komsomolskaja Prawda – Wladiwostok.

Das bei der Sojaverarbeitung anfallende Produkt ist als Futtermittelkomponente für Nutztiere bestimmt. Sämtliche geprüften Waren stammen von lokalen Unternehmen und haben die für den Export erforderlichen Zertifikate erhalten. Die Partien sind damit dokumentiert und für den Versand ins Ausland bereit.

Die Primorje-Niederlassung des Föderalen Zentrums zur Sicherung von Qualität und Sicherheit bei Getreide und Getreideprodukten meldete gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Exportzuwachs von 18 %. Sie führte den Anstieg auf die wachsende chinesische Nachfrage nach Sojaschrot und die Einhaltung der Anforderungen des Importlandes zurück.

Labore führen 12.000 Untersuchungen durch

Vor der Freigabe der Exportmenge nahmen die Fachleute 12.000 Laboruntersuchungen vor. Die Labore erhielten 732 Proben aus einzelnen Exportpartien, wie Komsomolskaja Prawda – Wladiwostok berichtete.

Das Sojaprodukt wurde anhand zentraler, von China verlangter Sicherheitskriterien untersucht. Der Bericht nennt weder die Größe einzelner Partien noch Exporteure, Käufer, Versandtermine, Preise, Abgangshäfen oder Vertragswerte. Auch die konkreten Prüfparameter und die endgültigen Bestimmungsorte in China wurden nicht angegeben.

Die Zertifizierung ist erforderlich, bevor das Futtermittel die Grenze passieren kann. Für Verarbeiter und Exporteure beseitigen die abgeschlossenen Kontrollen ein regulatorisches Hindernis. Sie belegen jedoch nicht, dass alle 19.600 Tonnen bereits physisch versandt wurden. Die gemeldete Menge umfasst für den Export freigegebene und dokumentierte Ware.

Futtermittelnachfrage stützt die Fernost-Route

Sojaschrot ist ein eiweißreiches Material aus der Verarbeitung von Sojabohnen und wird häufig in der Nutztierfütterung eingesetzt. Durch die Nähe zu China verfügen die Verarbeiter in Primorje über einen direkten Absatzmarkt, sofern ihre Partien die chinesischen Sicherheits- und Dokumentationsvorgaben erfüllen.

Der Zuwachs von 18 % gegenüber dem Vorjahr zeigt, dass über diese Route mehr Ware zertifiziert wird. Aus den verfügbaren Daten geht jedoch nicht hervor, ob neue Produzenten, größere Partien oder häufigere Lieferungen den Anstieg bewirkten. Für lokale Sojaverarbeiter kann der Zugang zur chinesischen Futtermittelnachfrage den Absatz von Verarbeitungsrückständen neben anderen Sojaprodukten erweitern.

Chinesische Futtermittelkäufer erhalten mit dem russischen Fernen Osten eine zusätzliche, nahe gelegene Bezugsquelle für Sojafuttermittel. Die wirtschaftliche Wirkung hängt von den tatsächlichen Versandterminen, den Lieferpreisen und der Nachfrage der Tierhalter ab; diese Angaben fehlen im Bericht. Vorerst ist der Fortschritt regulatorischer und operativer Art: 19.600 Tonnen wurden geprüft, zertifiziert und für den Export vorbereitet.

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