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Philippinen genehmigen Gesundheitszertifikate für kolumbianisches Rind- und Schweinefleisch

Die Philippinen haben die für Importe erforderlichen Gesundheitszertifikate für kolumbianisches Rind- und Schweinefleisch genehmigt und damit den Zugang zu einem Markt mit mehr als 115 Millionen Verbrauchern eröffnet. In den vergangenen vier Jahren kaufte das Land weltweit rund 750.000 Tonnen dieser Produkte für etwa 2,2 Milliarden US-Dollar, so UN-Comtrade-Daten, die El Nuevo Siglo zitiert. Kolumbiens Exportbasis bleibt klein: 674 Tonnen in sieben Monaten 2026.

Philippinen genehmigen Gesundheitszertifikate für kolumbianisches Rind- und Schweinefleisch

Die Philippinen haben die für Einfuhren erforderlichen Gesundheitszertifikate für kolumbianisches Rind- und Schweinefleisch genehmigt. Damit erhalten beide Warengruppen formale Zulassung für den südostasiatischen Markt. In den vergangenen vier Jahren kauften die Philippinen auf dem Weltmarkt rund 750.000 Tonnen Rind- und Schweinefleisch im Wert von etwa 2,2 Milliarden US-Dollar, wie aus Daten von UN Comtrade hervorgeht, die El Nuevo Siglo zitiert.

Die Zulassung ist Teil der kolumbianischen Außenhandelsstrategie, die Zielmärkte des nationalen Exportkorbs zu erweitern, die Handelsinteressen des Landes zu verteidigen und neue Möglichkeiten für kolumbianische Unternehmen zu schaffen. Der philippinische Markt kommt zu den Destinationen hinzu, die bereits kolumbianisches Fleisch beziehen.

Ein Markt mit mehr als 115 Millionen Verbrauchern

Das Landwirtschaftsministerium bezeichnete die Entscheidung als gute Nachricht für Rinderhalter und Schweinemäster und verwies auf einen asiatischen Markt mit mehr als 115 Millionen Verbrauchern. Aus den von El Nuevo Siglo zitierten Comtrade-Zahlen ergibt sich ein philippinischer Durchschnittseinkauf von rund 187.500 Tonnen pro Jahr, entsprechend etwa 550 Millionen US-Dollar jährlich.

Die Zulassung bedeutet, dass die philippinischen Behörden die Bedingungen der Gesundheitszertifizierung akzeptiert haben, unter denen kolumbianische Ware eingeführt werden darf. Mengen sind damit noch nicht gebunden: Die tatsächlichen Lieferungen hängen von kommerziellen Vereinbarungen zwischen kolumbianischen Betrieben und philippinischen Importeuren ab sowie von den Betriebszulassungen, die auf eine Marktöffnung üblicherweise folgen.

Kolumbiens Exportbasis bleibt klein

In absoluten Zahlen sind die kolumbianischen Fleischexporte bescheiden. In den ersten sieben Monaten 2026 exportierte Kolumbien 199,9 Tonnen Schweinefleisch im Wert von 583.159 US-Dollar, einziges Ziel war Venezuela. Die Rindfleischexporte erreichten im selben Zeitraum 474,1 Tonnen für 3,3 Millionen US-Dollar und verteilten sich auf mehrere Märkte:

  • Algerien
  • Chile
  • Libanon
  • El Salvador
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Curaçao
  • Venezuela

Zusammen sind das 674 Tonnen Rind- und Schweinefleisch in sieben Monaten. Die rechnerischen Stückwerte unterscheiden sich deutlich: knapp 2.900 US-Dollar je Tonne bei Schweinefleisch und rund 7.000 US-Dollar je Tonne bei Rindfleisch. Das passt zu einem Rindfleischmix mit höherwertigen Teilstücken und zu einem Schweinefleischhandel, der sich auf einen einzigen Nachbarmarkt konzentriert.

Von der Genehmigung zur Lieferung

Handels-, Industrie- und Tourismusminister Mauricio Gómez Amín erklärte: „Das ist ein Ergebnis für das ganze Land, das wir feiern und das aus der abgestimmten Arbeit von öffentlichem und privatem Sektor hervorgeht. Es ist ein wichtiger Schritt zur Diversifizierung des kolumbianischen Exportangebots und zur Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten in Asien." Das Ministerium stellte die Öffnung als Resultat gemeinsamer Arbeit von Staat und Wirtschaft dar.

Für kolumbianische Verarbeiter verschiebt sich die Agenda nun auf Betriebszulassungen, den Aufbau einer Kühlkette auf einer für die Branche neuen Pazifikroute und den Preiswettbewerb mit Lieferanten, die in philippinischen Regalen bereits etabliert sind. Für Importeure in Manila kommt eine weitere Bezugsquelle für einen Proteinmarkt hinzu, der einen erheblichen Teil seines Verbrauchs über Einfuhren deckt. Laut El Nuevo Siglo stärkt die Öffnung die Präsenz des kolumbianischen Angebots im Ausland und schafft Wachstumschancen für Unternehmen, Erzeuger und Beschäftigte in Asien.

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