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Pakistan genehmigt sofortigen Import von 1 Million Tonnen Weizen

Pakistans Bundesregierung hat den sofortigen Import von 1 Million Tonnen Weizen genehmigt, um den Binnenbedarf zu decken und den Markt zu stabilisieren. Zusätzlich sollen Bestände der staatlichen Agrarlagergesellschaft an die Provinzen geliefert werden.

Pakistan genehmigt sofortigen Import von 1 Million Tonnen Weizen

Bundesregierung genehmigt sofortige Beschaffung

Pakistans Bundesregierung hat den sofortigen Import von 1 Million Tonnen Weizen genehmigt, um den Inlandsbedarf zu decken und den nationalen Markt zu stabilisieren. Daily Pakistan berichtete am 24. Juli über die Entscheidung und berief sich dabei auf Dunya TV sowie das Ministerium für nationale Ernährungssicherheit und Forschung.

Nach Angaben des Ministeriums soll der importierte Weizen den Bedarf des Landes decken und zur Marktstabilität beitragen. Herkunft, Beschaffungszeitplan, Ausschreibungsverfahren, Preis und Ankunftshäfen hat die Regierung bisher nicht genannt. Diese Einzelheiten entscheiden darüber, wie schnell die Lieferungen die Mühlen erreichen und ob das Programm den Druck auf den Märkten der Provinzen mindern kann.

Vorhandene Bestände sollen Provinzen versorgen

Die Regierung will außerdem Weizen der Pakistan Agricultural Storage and Services Corporation, kurz PASSCO, zur Deckung des Bedarfs der Provinzen einsetzen. Laut Daily Pakistan soll die Kombination aus Importen und der Freigabe vorhandener Bestände eine kontinuierliche Weizenversorgung im gesamten Land gewährleisten.

Die Entscheidung folgt auf Warnungen vor einer möglichen Weizenkrise und steigenden Preisen. Punjab und Sindh haben große Weizenmengen von der Bundesregierung angefordert, wie aus einer Schlagzeile von Daily Pakistan zu einem Bericht von Shahbaz Rana in The Express Tribune hervorgeht. Das vorliegende Material nennt weder die von den einzelnen Provinzen verlangten Mengen noch aktuelle Weizen- oder Mehlpreise. Die Reaktion der Bundesregierung zeigt dennoch, dass Verfügbarkeit und Verteilung zwischen Zentralregierung und Provinzen zu dringenden politischen Fragen geworden sind.

Mühlen kritisieren den Zeitpunkt der Beschaffung

Der pakistanische Verband der Mehlmühlen fordert die Erlaubnis, Weizen direkt zu importieren, um Verbraucher mit günstigerem Mehl zu versorgen. Express Urdu berichtete über das Argument des Verbands, während eines Waffenstillstands und bei verfügbarer Passage durch die Straße von Hormus hätte preiswerterer ukrainischer Weizen beschafft werden können. Das Material nennt weder den angebotenen Preis noch mögliche Einsparungen oder die von privaten Mühlen gewünschte Menge.

Für die Mühlenwirtschaft hängt die Wirkung der Entscheidung von den Kosten nach Anlieferung, der Qualität und dem Verteilungsverfahren ab. PASSCO-Bestände könnten schneller Entlastung bringen, während internationale Ladungen erst beschafft, verschifft und im Inland verteilt werden müssen. Für einheimische Erzeuger sind Zeitpunkt und Preis der Importe ebenfalls entscheidend, da günstiges ausländisches Getreide die Inlandspreise belasten kann. Die Regierung verspricht erschwinglichen, hochwertigen Weizen. Ob das Programm über 1 Million Tonnen tatsächlich die Mehlkosten senkt und die Versorgung landesweit stabilisiert, wird jedoch von der Umsetzung abhängen.

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