Oman tritt der Internationalen Partnerschaft für Wasserstoff und Brennstoffzellen in der Wirtschaft bei
Oman ist, vertreten durch das Ministerium für Energie und Bodenschätze, der Internationalen Partnerschaft für Wasserstoff und Brennstoffzellen in der Wirtschaft (IPHE) beigetreten. Laut Mubasher und Argaam geht es um Zugang zu Politikgestaltung, technischen Normen, gemeinsamer Forschung und den Regeln für den internationalen Handel mit Wasserstoff und seinen Derivaten. Investitionssummen, Projektkapazitäten und Zeitpläne wurden nicht genannt.
Oman ist der Internationalen Partnerschaft für Wasserstoff und Brennstoffzellen in der Wirtschaft (IPHE) beigetreten, vertreten durch das Ministerium für Energie und Bodenschätze. Der Schritt soll die Präsenz des Landes im globalen Wasserstoffsystem stärken und den Aufbau einer emissionsarmen Wasserstoffwirtschaft unterstützen, wie Mubasher und Argaam berichten.
Beide Publikationen beschreiben die IPHE als internationale Kooperationsplattform von Staaten und Institutionen, die an Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien arbeiten und deren Einsatz in Verkehr, Industrie, Stromerzeugung und Energiespeicherung beschleunigen wollen. Finanzielle Konditionen, Projektkapazitäten oder ein Zeitplan im Zusammenhang mit dem Beitritt wurden in keinem der beiden Berichte genannt.
Was die Mitgliedschaft bringen soll
Unter Berufung auf die omanische Nachrichtenagentur berichtet Mubasher, der Beitritt solle die Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten erweitern und Oman Zugang zu führender internationaler Erfahrung bei der Entwicklung von Politik, Regulierungsrahmen und technischen Normen für den Wasserstoffsektor verschaffen. Dieser Zugang wird mit den Plänen des Landes verknüpft, Projekte für grünen Wasserstoff auszubauen und an internationale Märkte anzubinden.
Argaam berichtet, die Partnerschaft werde zudem als Plattform für den Aufbau von Wertschöpfungsketten im grünen Wasserstoff, für die Harmonisierung von Normen, Spezifikationen und Sicherheitsanforderungen sowie für die Förderung des internationalen Handels mit Wasserstoff und seinen Derivaten dienen. Ziel sei eine stärkere internationale Angleichung und eine schnellere, sichere und wirtschaftliche Verbreitung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien.
Normen, Forschung und Fachkräfte
Die in beiden Berichten genannten Kooperationsfelder umfassen:
- Politikgestaltung, Regulierungsrahmen und technische Normen für Wasserstoff;
- Harmonisierung von Spezifikationen und Sicherheitsanforderungen zwischen den Mitgliedstaaten;
- Forschung, Entwicklung, Innovation und gemeinsame Pilotprojekte;
- Kompetenzaufbau und Ausbildung nationaler Fachkräfte sowie die Gewinnung hochwertiger Investitionen.
Argaam verbindet den letzten Punkt unmittelbar mit Omans Fähigkeit, das für das Wachstum einer Wasserstoffwirtschaft nötige Personal auszubilden.
Regierung setzt auf Produktion in Exportgröße
Salim bin Nasser Al Aufi, Minister für Energie und Bodenschätze, erklärte, der Beitritt sei ein wichtiger Meilenstein auf Omans Weg zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft und spiegele die Absicht wider, zur internationalen Zusammenarbeit und zur Entwicklung eines nachhaltigen Weltmarkts für grünen Wasserstoff beizutragen. Oman strebe eine global wettbewerbsfähige Wasserstoffwirtschaft an; die Mitgliedschaft solle Innovation, die Qualifikation nationaler Fachkräfte sowie die Politik und Normen für einen widerstandsfähigen Wasserstoffmarkt unterstützen.
Paulo Emilio Valadao de Miranda, Vorsitzender der IPHE, begrüßte den Beitritt, während die Partnerschaft weiter eine wachsende Zahl von Ländern anziehe, die sich dem Aufbau der globalen Wasserstoffwirtschaft verschrieben hätten. Er verwies auf Omans ehrgeizige Vision für emissionsarmen Wasserstoff, das Potenzial an erneuerbaren Energien und den Fokus auf großmaßstäbliche Produktion und Exportchancen; das Land bringe Erfahrung bei Infrastruktur, internationalen Märkten, Politik und Normen ein.
Laurent Antoni, Geschäftsführer der Partnerschaft, sagte, Oman verbinde erhebliches Potenzial bei erneuerbaren Energien mit einem ehrgeizigen Wasserstoffprogramm und einem klaren Fokus auf den Aufbau der Kompetenzen und Rahmenbedingungen für eine neue Industrie. Die Partnerschaft wolle den Erfahrungsaustausch mit den übrigen Mitgliedern erleichtern, während die Länder gemeinsame Herausforderungen bei Infrastruktur, Normen, Qualifikationen und dem Aufbau internationaler Wasserstoffmärkte angingen.
Vision 2040 und die Ressourcenbasis
Beide Berichte ordnen den Schritt in Omans Strategie ein, die Solar- und Windressourcen des Landes für den Aufbau einer Industrie für grünen Wasserstoff zu nutzen, die Nachhaltigkeitsziele und Klimaneutralität unterstützt und den Beitrag des Sektors zur Volkswirtschaft erhöht.
Der Beitritt ist zudem an die Vision Oman 2040 gekoppelt, die auf wirtschaftliche Diversifizierung und die Verbreiterung der Basis wissens-, innovations- und nachhaltigkeitsgetriebener Industrien zielt. Weder Mubasher noch Argaam nannten das Investitionsvolumen des omanischen Wasserstoffprogramms oder die erwarteten Exportmengen.