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Al Safa Foods erhöht Omans Broilerkapazität auf 60 Millionen Tiere pro Jahr

Al Safa Foods hat seine jährliche Broilerkapazität auf rund 60 Millionen Tiere und die Schlachtkapazität auf 200.000 Tiere täglich erhöht. Der integrierte Betrieb soll mehr Geflügel für Oman liefern und künftige Verkäufe in den Golfstaaten ermöglichen.

Al Safa Foods erhöht Omans Broilerkapazität auf 60 Millionen Tiere pro Jahr

Ausbau stärkt die heimische Geflügelproduktion

Al Safa Foods hat seine jährliche Produktionskapazität für Broiler nach einer Erweiterung in Oman auf rund 60 Millionen Tiere erhöht, berichtet Shabiba. Die Schlachtkapazität liegt nun bei 200.000 Tieren täglich. Das Projekt soll einen größeren Teil der heimischen Geflügelnachfrage decken und zugleich zusätzliche Möglichkeiten für Vermarktung und Exporte in die Staaten des Golf-Kooperationsrats eröffnen.

Für Omans Lebensmittelversorgung ist der Ausbau relevant, weil Geflügel in vergleichsweise kurzen Zyklen erzeugt und über bestehende Kühl- und Tiefkühlketten verteilt werden kann. Die zusätzliche lokale Produktion könnte einen Teil der Geflügelimporte ersetzen. Der Bericht nennt jedoch weder die aktuellen Importmengen noch das Investitionsvolumen oder den Zeitpunkt der vollständigen Auslastung. Die tatsächliche Importsubstitution hängt deshalb von Produktion, Inlandsverbrauch und der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber ausländischer Ware ab.

Integrierte Kette umfasst Farmen, Futter und Verarbeitung

Al Safas Vertriebschef Hamdoun bin Abdullah Al-Saqri sagte der Oman News Agency, die Erweiterung sei eine strategische Investition in ein effizienteres und wettbewerbsfähigeres integriertes Geflügelsystem. Zum Netzwerk gehören rund 225 Broilerfarmen; der Tierbestand auf den Farmen erreicht etwa 60 Millionen. Die Brütereien verfügen über Kapazitäten für 72 Millionen Eier, während die Futtermühlen jährlich rund 130.000 Tonnen produzieren können.

Die vertikale Integration reicht von der Futterherstellung über Brütereien und Farmen bis zu Verarbeitung und Vertrieb. Laut Al-Saqri erleichtert die Kontrolle dieser Stufen die Qualitätssicherung, den effizienteren Ressourceneinsatz und die Wertschöpfung. Der Ausbau betrifft zudem Veterinärdienste, Transport, Lagerung, Kühlketten, Verpackung, Marketing und Logistik. Diese Bereiche müssen zusätzliche Mengen bewältigen, damit die höhere Schlachtleistung ohne wachsende Verluste bei Einzelhändlern und regionalen Abnehmern ankommt.

Automatisierung unterstützt Effizienz und Golfgeschäft

Moderne Technik, Automatisierung und intelligente Systeme bilden einen Schwerpunkt der Unternehmenspläne. Al Safa nutzt sie, um Farmen, Brütereien und Futtermühlen besser zu steuern, Produktionsabläufe zu überwachen und Betriebsdaten auszuwerten. Damit sollen Produktivität steigen, Verluste sinken und Wasser, Energie sowie Futter effizienter eingesetzt werden. Gerade Futter- und Ressourceneffizienz bestimmen die Produktionskosten und damit die Konkurrenzfähigkeit gegenüber importiertem Fleisch.

Al-Saqri zufolge stärkt die zusätzliche Kapazität Al Safas Beitrag zur heimischen Ernährungssicherheit und schafft eine Produktionsbasis für regionales Wachstum, besonders in den Golfstaaten. Damit stehen zwei Absatzwege offen: die Verdrängung eines Teils der Importe in Oman und der Verkauf von Überschüssen in Nachbarländer. Exportziele, eine Aufteilung nach Märkten und ein Starttermin wurden nicht genannt. Der wirtschaftliche Erfolg hängt von der Auslastung, der Leistung der Kühlkette, dem regulatorischen Marktzugang und dem Verhältnis zwischen omanischer Nachfrage und regionalen Absatzchancen ab.

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