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Nudelexporte der Region Moskau übersteigen 15.000 Tonnen, Ausfuhrwert steigt um 12 %

Hersteller aus der Region Moskau exportierten in den ersten sieben Monaten 2026 mehr als 15.000 Tonnen Nudeln. Der Wert der Lieferungen stieg im Jahresvergleich um 12 %, wobei Belarus, Kasachstan, Aserbaidschan und Usbekistan zu den größten Abnehmern gehörten.

Nudelexporte der Region Moskau übersteigen 15.000 Tonnen, Ausfuhrwert steigt um 12 %

Exporte übersteigen 15.000 Tonnen

Nudelhersteller in der Region Moskau exportierten in den ersten sieben Monaten 2026 mehr als 15.000 Tonnen Fertigwaren. Das berichtete Regions.ru unter Berufung auf den offiziellen Kanal des regionalen Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung. Der Wert dieser Lieferungen nahm gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 um 12 % zu.

Die veröffentlichten Daten belegen höhere Exporterlöse, enthalten aber weder die Veränderung der physischen Menge noch den Gesamtwert der Ausfuhren. Daher lässt sich nicht feststellen, ob der Zuwachs hauptsächlich auf größere Mengen, höhere Durchschnittspreise, einen veränderten Produktmix oder mehrere dieser Faktoren zurückzuführen war.

GUS-Märkte bestimmen die Nachfrage

Die wichtigste Nachfrage nach Nudeln aus der Region Moskau kam aus den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten. Belarus, Kasachstan, Aserbaidschan und Usbekistan wurden als größte Käufer genannt. Nach Angaben der regionalen Behörden wird die geografische Reichweite der Lieferungen weiter ausgebaut.

Die Konzentration der wichtigsten Absatzmärkte in der GUS verschafft den Herstellern Zugang zu Ländern mit etablierten Geschäftsbeziehungen und vergleichsweise vertrauten Verbraucherpräferenzen. Weitere Märkte könnten die Verkäufe stärker diversifizieren. Die Quelle nennt jedoch weder neue Zielländer noch Liefermengen je Land oder Exportzahlen einzelner Unternehmen.

Die Exportentwicklung betrifft neben den Nudelherstellern auch Mehlverarbeiter, Verpackungslieferanten und Logistikdienstleister. Ein höherer Lieferwert kann die Nachfrage entlang dieser Kette stützen, doch ohne Mengen- und Preisdaten für einzelne Märkte sind Vergleiche nur eingeschränkt möglich. Importeure und Händler müssen zudem Produktformate, Positionierung und Lieferkosten bewerten, statt sich allein auf die regionale Gesamtsumme zu verlassen.

Ein Fünftel der russischen Produktion

In den ersten sechs Monaten 2026 produzierte die Region Moskau mehr als 145.000 Tonnen Nudeln und ähnliche Mehlerzeugnisse. Nach den von Regions.ru veröffentlichten Zahlen entfielen 20,3 % der gesamten russischen Produktion und 49,5 % der Erzeugung im Zentralen Föderationskreis auf die Region.

Damit belegte die Region beim Produktionsvolumen den ersten Platz im Zentralen Föderationskreis und den zweiten Platz in Russland. Fast die Hälfte der Produktion des Föderationskreises ist dort konzentriert. Die ansässigen Hersteller spielen deshalb sowohl für den Inlandsmarkt als auch für ausländische Kunden eine bedeutende Rolle.

Die Produktionszahl umfasst sechs Monate, die Exportzahl dagegen sieben Monate, weshalb beide Werte nicht direkt vergleichbar sind. Zudem schließt die Produktionsstatistik ähnliche Mehlerzeugnisse ein, während sich die Exportangabe auf Nudeln bezieht. Der genaue Exportanteil an der regionalen Produktion kann aus den veröffentlichten Daten daher nicht berechnet werden.

Große Hersteller tragen die Kapazitäten

Zu den großen Nudelherstellern in der Region gehören Doshirak Koya, Mareven Food Central, Barilla Rus und Baisad Kashira. Regions.ru machte keine Angaben zu ihren jeweiligen Kapazitäten, Exportmengen oder Anteilen an der regionalen Gesamtproduktion.

Mehr als 145.000 Tonnen Produktion in sechs Monaten und über 15.000 Tonnen Exporte in sieben Monaten zeigen die Bedeutung der Region Moskau als Nudelstandort. Für die Hersteller weist der um 12 % gestiegene Ausfuhrwert auf höhere Auslandserlöse hin. Händler und Importeure werden nun darauf achten, ob weitere Absatzmärkte hinzukommen und ob Mengen, Preise und Produktmix ein anhaltendes Wertwachstum ermöglichen.

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