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Handelskammer Mosambiks und chinesische Long Ran vereinbaren Maniok-Export: erstes Ziel eine Million Kisten

Die Handelskammer Mosambiks und die chinesische Gruppe Long Ran haben am 1. Oktober in Maputo eine Absichtserklärung über eine exportorientierte Maniok-Kette unterzeichnet. Erstes Ziel ist der Export von einer Million Kisten Maniok, ein Zeitrahmen wurde nicht genannt. Long Ran sieht Potenzial in der Provinz Gaza und verweist auf Nachfrage aus Industrie und Futtermittelproduktion.

Handelskammer Mosambiks und chinesische Long Ran vereinbaren Maniok-Export: erstes Ziel eine Million Kisten

Mosambik bereitet einen Exportkanal für Maniok nach China vor. Grundlage ist eine Absichtserklärung, die am Donnerstag, 1. Oktober, in Maputo zwischen der Handelskammer Mosambiks und der chinesischen Gruppe Long Ran unterzeichnet wurde. Nach Angaben von MZNews sieht das Dokument die Mobilisierung von Produzenten, den Aufbau der Maniok-Wertschöpfungskette sowie die Schaffung von Bedingungen für Verarbeitung und Vermarktung vor.

Diário Económico berichtet, dass die heimischen Landwirte sowohl Anbau als auch Verarbeitung von Maniok mit Blick auf den neuen Markt ausweiten wollen. Beide Publikationen nannten weder die aktuelle mosambikanische Maniok-Produktion noch einen Wert für den geplanten Handel.

Eine Million Kisten als Einstiegsziel

Die Vertreterin der chinesischen Gruppe, Jasmim, erklärte, das erste Ziel sei der Export von einer Million Kisten Maniok, ohne einen Zeitraum zu nennen. Die Kulturpflanze sei mehr als ein Nahrungsmittel: Sie werde auch von der Industrie und in der Tierernährung nachgefragt. „Ich möchte, dass Maniok mosambikanischer Herkunft der Teig der ganzen Welt wird“, sagte sie; MZNews zitiert die Äußerung unter Berufung auf einen Bericht der Nachrichtenagentur AIM.

Offen blieb in den Berichten, in welcher Form geliefert werden soll — frische Wurzel, getrocknete Chips, Mehl oder Stärke — ebenso das Gewicht einer Kiste. Preis, Vertragsvolumen und Investitionssumme für die Verarbeitung wurden nicht offengelegt.

Sorten und Schwerpunkt Provinz Gaza

Long Ran teilte mit, in Mosambik Maniok-Sorten mit Eigenschaften für den großflächigen Anbau identifiziert zu haben, und will den mosambikanischen Produzenten Wissen und Technologien aus der landwirtschaftlichen Erfahrung der Familie zur Verfügung stellen. Potenzial für eine exportorientierte Kette sieht die Gruppe in der südlichen Provinz Gaza und in weiteren Regionen des Landes.

Was es für Kleinbauern bedeutet

Lucas Chachine, Präsident der Handelskammer Mosambiks, erklärte, ein Markt für Maniok könne kleine Produzenten zur Ausweitung der Anbauflächen motivieren, da sie nicht länger nur für den Eigenbedarf, sondern auch für Einkommen produzieren würden. „Die Produzenten werden verstehen, dass die Grenze nicht nur der direkte Verbrauch ist — sie haben nun einen Markt, auf dem sie Einkommen erzielen können“, sagte er.

Investitionen, Technologietransfer und Importsubstitution

Die Initiative sieht zudem vor, Investoren mit Produzenten zu verbinden, Investitionsbedingungen zu verbessern, den Transfer von Wissen und Technologie zu fördern und die lokale Produktion zu stärken — im Einklang mit den Bemühungen um geringere Importe und die Förderung von Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen.

  • Beteiligte: Handelskammer Mosambiks und die chinesische Gruppe Long Ran
  • Unterzeichnung: Donnerstag, 1. Oktober, in Maputo
  • Erstes Exportziel: eine Million Kisten Maniok, ohne Zeitrahmen
  • Regionaler Schwerpunkt: Provinz Gaza und weitere Regionen Mosambiks
  • Genannte Verwendungen: Nahrungsmittel, Industrierohstoff, Futtermittel

Beide Seiten beschreiben Maniok als Kultur, die heute überwiegend für den Eigenbedarf angebaut wird. Damit wird die Bündelung der Mengen zur zentralen operativen Frage: Export- und Industriekäufer brauchen gleichmäßige, sortierte Partien statt verstreuter Überschüsse. Die Absichtserklärung fixiert eine Absicht, keine verbindlichen Tonnagen. Der Prüfstein ist, ob Verarbeitungskapazität in Mosambik selbst entsteht und ob die Mobilisierung der Produzenten in Gaza und anderen Provinzen Mengen in Exportgröße liefert.

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