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Region Krasnojarsk verdreifacht Rapsschrot-Exporte nach China im ersten Halbjahr 2026

Die russische Region Krasnojarsk exportierte im ersten Halbjahr 2026 33.700 Tonnen Rapsschrot nach China, dreimal so viel wie ein Jahr zuvor. Die per Lkw und Bahn beförderte Ware bestand die veterinär-hygienische Kontrolle des Rosselchosnadsor.

Region Krasnojarsk verdreifacht Rapsschrot-Exporte nach China im ersten Halbjahr 2026

Region Krasnojarsk verdreifacht Rapsschrot-Lieferungen nach China

Die russische Region Krasnojarsk hat im ersten Halbjahr 2026 33.700 Tonnen Rapsschrot nach China exportiert, dreimal so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das berichtet die Zeitung Komsomolskaja Prawda unter Berufung auf die regionale Behörde Rosselchosnadsor. Die Lieferungen umfassen den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2026.

Was geliefert und wie abgefertigt wurde

Die Fracht bestand aus Rapsschrot, dem proteinreichen Rückstand, der nach dem Auspressen von Rapsöl verbleibt und vor allem als Futtermittelzutat für Vieh und Geflügel dient. Inspektoren der regionalen Rosselchosnadsor überwachten die Sendungen und bestätigten, dass die Ware die veterinär- und hygienerechtlichen Anforderungen des Importlands erfüllte. Diese Konformität sei durch Laboruntersuchungen belegt, so die Behörde.

Die Ware gelangte laut Rosselchosnadsor per Lkw und Bahn nach China. Der Einsatz zweier Landverkehrswege unterstreicht die Abhängigkeit von grenzüberschreitenden Landrouten beim Transport von Massenfuttermitteln aus Sibirien auf den chinesischen Markt statt von Seetransporten über Häfen.

Ein sich ausweitender Handelsweg für Futtermittel

Die Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr deutet auf einen rasch wachsenden Handelsweg für ein einzelnes Futtermittel aus einer einzigen russischen Region hin. Rapsschrot ersetzt oder ergänzt Sojaschrot in Tierrationen, und China zählt zu den weltweit größten Abnehmern von Eiweißfutter für Nutztierhaltung und Aquakultur. Eine Verdreifachung der Menge aus Krasnojarsk binnen zwölf Monaten signalisiert sowohl steigende chinesische Nachfrage nach der Zutat als auch wachsende Verarbeitungs- und Exportkapazitäten in der sibirischen Region.

Für Importeure und Mischfutterhersteller in China erweitert das zusätzliche Angebot aus Krasnojarsk den auf Landrouten verfügbaren Pool an Eiweißschrot. Für russische Ölmühlen und Händler ist China ein großer und geografisch naher Absatzmarkt für ein Produkt, das als Nebenprodukt der Rapsölindustrie der Region anfällt. Die genannten Zahlen betreffen nur Krasnojarsk und nur den Zeitraum Januar bis Juni und bilden damit einen Ausschnitt des breiteren russisch-chinesischen Handels mit Ölsaaten und deren Verarbeitungsprodukten ab, nicht die nationale Gesamtsumme.

Zertifizierung und Logistik im Fokus

Die Beteiligung der Rosselchosnadsor-Inspektoren und die Laborbestätigung spiegeln die veterinär- und pflanzenschutzrechtlichen Kontrollen wider, die Futtermittellieferungen nach China regeln. Für Exporteure ist die Erfüllung dieser Anforderungen Voraussetzung für den Marktzugang, und eine verlässliche Zertifizierung stützt die Kontinuität des Handelswegs. Die Abhängigkeit von Lkw- und Bahntransport rückt zudem die Kapazität der Grenzübergänge und die Bahnlogistik als praktische Grenzen für ein schnelleres Mengenwachstum in den Blick.

Die Komsomolskaja Prawda nennt unter Berufung auf Rosselchosnadsor keine Preisniveaus, keinen Wert der Lieferungen und keine konkreten chinesischen Abnehmer. Die verfügbaren Daten belegen Menge, Veränderung gegenüber dem Vorjahr, Transportarten und Zertifizierungsstatus für die ersten sechs Monate 2026.

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