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Kasachstan nimmt automatisierte Reisfabrik für 1 Milliarde Tenge in Betrieb

Abzal i K hat im kasachischen Gebiet Kysylorda eine automatisierte Reisverarbeitungsanlage für 1 Milliarde Tenge in Betrieb genommen. Die Fabrik verarbeitet 12 Tonnen pro Stunde und soll die Produktionskapazität des Unternehmens auf das 2,5-Fache erhöhen.

Kasachstan nimmt automatisierte Reisfabrik für 1 Milliarde Tenge in Betrieb

Automatisierte Anlage steigert Verarbeitungskapazität

Das kasachische Agrarunternehmen Abzal i K hat im wichtigsten Reisanbaugebiet des Landes, dem Gebiet Kysylorda, eine automatisierte Reisverarbeitungsanlage in Betrieb genommen. Das Projekt kostete nach Angaben des kasachischen Landwirtschaftsministeriums, über die ZOL.ru berichtete, 1 Milliarde Tenge.

Die Fabrik kann 12 Tonnen Reis pro Stunde verarbeiten. Mit der neuen Anlage soll die Produktionskapazität des Unternehmens auf das 2,5-Fache steigen und die Verarbeitung effizienter werden. Moderne Ausrüstung hat den Anteil der Produktionsabfälle auf 3–4 % reduziert, sodass ein größerer Teil des angelieferten Reises zu Fertigprodukten verarbeitet werden kann.

Integrierte Produktion stärkt die Wertschöpfung

Abzal i K deckt den gesamten Produktionszyklus ab: vom Reisanbau über die Verarbeitung bis zur Herstellung fertiger Erzeugnisse. Die eigenen Reisfelder im Bezirk Syrdarja des Gebiets Kysylorda umfassen rund 3.000 Hektar. Der Verarbeitungsbetrieb produziert geschliffenen Reis und weitere Fertigerzeugnisse.

Durch das integrierte Modell kontrolliert das Unternehmen seine Rohstoffversorgung, während die zusätzliche Kapazität mehr Spielraum für den Absatz höherwertiger Reisprodukte schafft. Ein eigenes Solarkraftwerk deckt einen Teil des Strombedarfs der Fabrik. Zur Leistung der Solaranlage und zu ihrem Anteil am gesamten Stromverbrauch enthält die Quelle keine Angaben.

Die Hälfte der Produktion geht ins Ausland

Rund 50 % der Erzeugnisse von Abzal i K werden in Kasachstan verkauft. Weitere 50 % gehen in den Export in die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, die Mongolei und den Irak. Die größere Verarbeitungsbasis könnte somit das Angebot für inländische und ausländische Kunden erhöhen; eine Prognose für Produktion oder Ausfuhren wurde jedoch nicht genannt.

Auf das Gebiet Kysylorda entfallen laut Landwirtschaftsministerium rund 90 % der gesamten kasachischen Reisproduktion. Im Jahr 2026 beträgt die landwirtschaftlich bestellte Fläche der Region insgesamt 193.700 Hektar, davon sind 70.100 Hektar mit Reis bepflanzt. Der Standort nahe dieser konzentrierten Rohstoffbasis erleichtert den Zugang zu Rohreis und verkürzt die Wege zwischen Anbau und Verarbeitung.

Das Projekt stärkt Kasachstans Fähigkeit, im Inland angebauten Rohreis zu geschliffenem Reis und anderen Fertigerzeugnissen zu verarbeiten. Der wirtschaftliche Erfolg hängt von der Auslastung der Fabrik, der Verfügbarkeit der Ernte und der Nachfrage in den bestehenden Absatzmärkten ab. Da bereits die Hälfte der Unternehmensproduktion exportiert wird, verfügt Abzal i K über etablierte Wege, um zusätzliche Mengen im Ausland abzusetzen, ohne ausschließlich auf steigenden Inlandskonsum angewiesen zu sein.

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