Java Coffee Festival vermittelt Geschäfte über 67 Milliarden Rupiah für indonesische KMU
Das Java Coffee & Flavors Fest 2026 der Bank Indonesia vermittelte Geschäftskontakte im Wert von 67 Milliarden Rupiah für Kaffee-, Kakao- und Teeunternehmen. In Surabaya trafen 60 KMU aus Java auf inländische und internationale Käufer, Partner und Investoren.
Festival wird zur Plattform für konkrete Geschäfte
Das Java Coffee & Flavors Fest 2026 der Bank Indonesia hat Geschäftskontakte im Wert von 67 Milliarden Rupiah vermittelt. Damit festigt die Veranstaltung ihre Rolle als kommerzielle Plattform für indonesische Kaffee-, Kakao- und Teeunternehmen. Das Festival fand vom 17. bis 19. Juli 2026 auf dem Stadtplatz von Surabaya statt und vereinte 60 von der Bank Indonesia geförderte kleine und mittlere Unternehmen aus Java.
Das Programm verband Produktwerbung mit Gesprächen zwischen KMU und potenziellen Käufern, Geschäftspartnern sowie Investoren. Geschäftsanbahnungen und Beratungen sollten den teilnehmenden Unternehmen den Zugang zu größeren Märkten im In- und Ausland erleichtern. Für kleinere Verarbeiter und Markeninhaber können solche Treffen den Weg zum Kunden verkürzen und direkte Rückmeldungen zu Produktspezifikationen, Verpackungen und Lieferfähigkeit liefern.
Surya berichtete, dass das Festival Kaffee-, Schokoladen- und Teeprodukte aus mehreren Regionen Javas präsentierte. Die Bank Indonesia betrachtet die Veranstaltung als Teil ihrer Bemühungen, die Wertschöpfung führender indonesischer Rohstoffe zu erhöhen und die Marktreichweite von KMU auszubauen. Diese Unternehmen bilden einen wichtigen Teil der nationalen Kaffeeindustrie.
Indonesien produziert jährlich 780.000 Tonnen Kaffee
Rifki Ismal, stellvertretender Leiter der Vertretung der Bank Indonesia in Ostjava, bezeichnete Indonesien als viertgrößten Kaffeeproduzenten der Welt nach Brasilien, Vietnam und Kolumbien. Die nationale Produktion erreicht 780.000 Tonnen pro Jahr, wobei Ostjava zu den größten Erzeugerregionen gehört.
Diese Produktionsbasis eröffnet indonesischen Anbietern beträchtliche Chancen auf dem Weltmarkt. Die wirtschaftliche Aufgabe besteht jedoch nicht allein darin, mehr Bohnen zu erzeugen. Kleinere Produzenten müssen auch Verarbeitung, Markenbildung und gleichbleibende Qualität verbessern sowie Käufer direkt erreichen, um einen größeren Teil der Wertschöpfung zu sichern. Durch die Einbindung von Kakao und Tee geht das JCFF über Kaffee hinaus und ermöglicht Käufern, mehrere indonesische Getränke- und Aromarohstoffe an einem Ort zu prüfen.
Rifki erklärte, exportorientierte Spitzenprodukte seien angesichts der weltweiten Unsicherheit wichtig für die Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft. Als Belastungen nannte er den geopolitischen Konflikt im Nahen Osten, hohe Energiepreise und Schwankungen der Weltmarktpreise für Rohstoffe. Diese Faktoren können Verarbeitungs- und Logistikkosten ebenso beeinflussen wie die Einkaufsentscheidungen ausländischer Abnehmer.
Veranstalter wollen das vorherige Ergebnis übertreffen
Die Bank Indonesia erwartete für 2026 ein besseres Ergebnis als bei der vorherigen Ausgabe. Diese zog laut Surya innerhalb von drei Tagen rund 130.000 Besucher an und erreichte einen Gesamtumsatz von 107 Milliarden Rupiah. Die vermittelten 67 Milliarden Rupiah sind enger definiert als der gesamte Veranstaltungsumsatz, zeigen aber ein konkretes Interesse der Käufer an den teilnehmenden KMU und ihren Produkten.
Surabayas Bürgermeister Eri Cahyadi sagte, das Festival unterstütze die Wirtschaft der Stadt, indem es Besucher und Unternehmen anziehe und regionale Produkte einem größeren Markt vorstelle. An der Eröffnung nahmen auch Aftabuddin Rijaluzzaman, Leiter des Wirtschaftsbüros von Ostjava, und Indah Kurnia, Mitglied der Kommission IX des indonesischen Repräsentantenhauses, teil. Für Produzenten, Verarbeiter und Händler hängt der dauerhafte Wert der Veranstaltung davon ab, wie viele der angebahnten Geschäfte nach den drei Festivaltagen zu Verträgen und Folgeaufträgen werden.
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