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JA Tsuruoka verdoppelt Melonenlieferungen nach Hongkong nahezu

JA Tsuruoka lieferte im laufenden Geschäftsjahr 920 Kisten hochwertiger Melonen aus Yamagata nach Hongkong, nach 530 Kisten im Vorjahr. Die Nachfrage nach den hochpreisigen Früchten könnte zur Sicherung und Erweiterung des Anbaugebiets beitragen.

JA Tsuruoka verdoppelt Melonenlieferungen nach Hongkong nahezu

Lieferungen nach Hongkong steigen auf 920 Kisten

JA Tsuruoka hat den Export hochwertiger Netzmelonen aus Tsuruoka in der japanischen Präfektur Yamagata nach Hongkong deutlich gesteigert. Im laufenden Geschäftsjahr lieferte die Genossenschaft 920 Kisten aus und damit fast doppelt so viele wie die 530 Kisten des vorherigen Geschäftsjahres, berichtet The Japan Agricultural News.

Eine Kiste wiegt 5 Kilogramm. Damit stieg die Liefermenge von 2.650 Kilogramm im Vorjahr auf 4.600 Kilogramm. Der Zuwachs beträgt 390 Kisten beziehungsweise 1.950 Kilogramm. Ausschlaggebend war das starke Interesse der Käufer in Hongkong, wo die Melonen trotz ihrer Positionierung im oberen Preissegment beliebt sind.

Zwei Sorten tragen das Exportprogramm

Exportiert werden zwei Sorten: Andes-Melonen und die von JA Tsuruoka entwickelte Tsuru-hime Red Melon. Beide Netzmelonen wachsen auf sandigen Flächen entlang des Japanischen Meeres. Die Anbaubedingungen fördern eine ausgeprägte Süße, die die Premiumposition der Früchte auf dem Hongkonger Markt stützt.

Das Exportprogramm setzt damit auf ein differenziertes Produkt und nicht auf große Rohwarenmengen. Qualität, Sortenidentität und regionale Herkunft bestimmen das Angebot. Für die Erzeuger und die Genossenschaft zeigt der Bestellzuwachs, dass ausländische Käufer größere Mengen hochpreisiger japanischer Melonen abnehmen, wenn diese klar erkennbare Eigenschaften besitzen.

Exportnachfrage kann das Anbaugebiet stützen

JA Tsuruoka will mit den Auslandslieferungen das lokale Anbaugebiet erhalten und erweitern. Die Steigerung auf 920 Kisten schafft einen zusätzlichen Absatzkanal für die Erzeuger. Das gemeldete Volumen wird allerdings in Tonnen gemessen und bleibt gegenüber dem gewöhnlichen internationalen Obsthandel klein. Entscheidend ist der Zugang zu einem zusätzlichen Premiummarkt.

Ein stärkeres Exportgeschäft kann die Nachfrage über den japanischen Binnenmarkt hinaus verbreitern und den Produzenten ein weiteres Ziel für hochwertige Früchte bieten. Zugleich erhält die Genossenschaft bessere Hinweise darauf, welche Sorten und Produktmerkmale bei ausländischen Kunden funktionieren. Mit zwei Sorten kann sie sowohl eine etablierte Melone als auch eine eigene Züchtung vermarkten.

Weiteres Wachstum braucht Folgeaufträge

Die aktuelle Steigerung belegt das Käuferinteresse. Dauerhaft erfolgreich wird das Programm jedoch nur mit Folgeaufträgen und einer gleichbleibenden Qualität aus dem Anbaugebiet. Hochwertiges Frischobst verlangt eine sorgfältige Behandlung. Sein Wert beruht auf Süße, Aussehen und dem Ruf der Herkunft. Eine Ausweitung darf diese Merkmale nicht beeinträchtigen.

Hongkong entwickelt sich damit für JA Tsuruoka zu einem wachsenden Markt für ein spezialisiertes Agrarprodukt. Der Sprung von 530 auf 920 Kisten innerhalb eines Geschäftsjahres schafft eine solidere Grundlage für die Prüfung weiterer Exporte. Bleibt die Nachfrage stabil, können Auslandsverkäufe stärker zur Sicherung und möglichen Ausweitung des Melonenanbaus in Tsuruoka beitragen.

Vollständige Marktanalyse

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