← Zurück zu den Nachrichten

IWF erwartet anhaltend hohe Rohölpreise und Druck auf Schwellenländerwährungen

Der IWF erwartet nur einen langsamen Rückgang der Rohölpreise, was Kraftstoffimporteure belastet und Währungen wie die Rupiah drückt, die auf 18.066 je Dollar fiel. OPEC+ erhöht im August nur um 188.000 Barrel pro Tag.

IWF erwartet anhaltend hohe Rohölpreise und Druck auf Schwellenländerwährungen

Der Internationale Währungsfonds erwartet, dass die weltweiten Rohölpreise hoch bleiben und nur langsam sinken. Diese Prognose erhöht den Druck auf Kraftstoffimporteure und Schwellenländerwährungen, wie Antara News berichtet.

Kein schneller Rückgang

Laut Antara News geht der IWF davon aus, dass die weltweiten Rohölpreise nicht schnell fallen können. Dem Bericht zufolge könnte der Markt selbst bei einer Öffnung der Straße von Hormus vier bis acht Wochen brauchen, um sich zu stabilisieren. Das zeigt, wie lange die Risikoprämie nach einem geopolitischen Schock anhält.

Rupiah unter Druck

Die Rupiah schwächte sich die zweite Sitzung in Folge ab. Wie Antara News berichtet, verlor die Währung am Donnerstagmorgen 52 Punkte oder 0,29 Prozent auf 18.066 Rupiah je US-Dollar, nachdem sie am Mittwoch 34 Punkte oder 0,19 Prozent schwächer bei 18.014 geschlossen hatte. Teureres Öl in Dollar erhöht die Importkosten für Netto-Energieimporteure wie Indonesien und verstärkt den Abwertungsdruck.

Angebotssignale bleiben gemischt

Auf der Angebotsseite einigte sich OPEC+ am Sonntag, dem 5. Juli, darauf, die maximale Förderquote für August um 188.000 Barrel pro Tag anzuheben, wie Antara News berichtet. Zusätzliche Mengen senken normalerweise die Preise, doch die nachgelagerten Märkte entwickeln sich uneinheitlich:

  • Malaysia senkte die Preise für nicht subventioniertes Benzin und Diesel um 10 Sen.
  • Das Finanzministerium Vietnams schlug vor, Steuervergünstigungen für Erdölprodukte zu verlängern.
  • Die Europäische Kommission schlug ein 21. Sanktionspaket gegen Russland vor, das unter anderem den Energiesektor betrifft.

Für Importeure und Exporteure lautet die Botschaft: Das Referenzöl dürfte fest bleiben, während regionale Kraftstoffpreise und politische Reaktionen auseinanderlaufen.

Wir verwenden Cookies, um Ihr Surferlebnis zu verbessern, personalisierte Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Sie können Ihre Einstellungen verwalten oder mehr erfahren in unserer Datenschutzrichtlinie.