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Italiens Automarkt wächst im August um 3,2 Prozent, Elektroauto-Dynamik lässt nach

Die Pkw-Neuzulassungen in Italien stiegen im August 2026 um 3,2 Prozent auf 69.411 Fahrzeuge. Reine Elektroautos kamen nach dem Auslaufen des Fördereffekts auf 6,4 Prozent Marktanteil, während Plug-in-Hybride rund 12 Prozent erreichten und Stellantis stärker als der Gesamtmarkt wuchs.

Italiens Automarkt wächst im August um 3,2 Prozent, Elektroauto-Dynamik lässt nach

Zulassungen steigen, bleiben aber unter dem Niveau von 2019

In Italien wurden im August 2026 insgesamt 69.411 Pkw neu zugelassen. Das waren laut MotorBox und La Repubblica 3,2 Prozent mehr als die 67.290 Fahrzeuge im August 2025. Die von ANSA zitierten Daten des Verkehrsministeriums weisen ein Plus von 3,15 Prozent aus. Das Centro Studi Promotor sprach vom neunten Wachstumsmonat in Folge, obwohl der August saisonbedingt zu den volumenärmsten Monaten des italienischen Automarktes gehört.

Von Januar bis August wurden 1.129.596 Fahrzeuge zugelassen, 8,5 Prozent mehr als die 1.040.761 Einheiten im Vorjahreszeitraum. Das Vorkrisenniveau ist dennoch nicht erreicht: MotorBox beziffert den Rückstand gegenüber 2019 für die ersten acht Monate auf 14,8 Prozent. Laut ANSA lag der August allein 22,2 Prozent darunter. Das Centro Studi Promotor erwartet für 2026 rund 1,585 Millionen Zulassungen. Das wären 3,9 Prozent mehr als 2025, aber weiterhin 17,3 Prozent weniger als 2019.

BEV verlieren den Förderimpuls, Plug-in-Hybride legen zu

Reine Elektroautos erreichten im August einen Marktanteil von 6,4 Prozent. Damit lagen sie über den 5,9 Prozent im Juli und den 4,9 Prozent im August 2025. MotorBox und La Repubblica zufolge ist der vorherige Schub durch staatliche Kaufanreize jedoch ausgelaufen. ANFIA-Präsident Roberto Vavassori verwies zugleich darauf, dass die monatlichen BEV-Zulassungen gegenüber dem Vorjahr um 34 Prozent zunahmen.

Plug-in-Hybride entwickelten sich dynamischer und kamen auf rund 12 Prozent, nach 10,5 Prozent im Juli und 7,1 Prozent im August 2025. Langzeitvermieter stellten 45 Prozent aller PHEV-Zulassungen und unterstrichen damit die Bedeutung des Flottengeschäfts. Voll- und Mildhybride blieben mit zusammen 46,9 Prozent die führende Antriebsgruppe. Davon entfielen 16,8 Prozent auf Vollhybride und 30,1 Prozent auf Mildhybride. Benziner fielen auf 20,1 Prozent, Diesel auf 5,8 Prozent und Autogasfahrzeuge auf 8,8 Prozent.

Stellantis gewinnt Marktanteile, chinesische Modelle erreichen die Top Ten

Stellantis registrierte im August einschließlich Leapmotor 18.854 Fahrzeuge, wie aus von ANSA veröffentlichten Dataforce-Zahlen hervorgeht. Das Volumen stieg um 6,2 Prozent und damit ungefähr doppelt so stark wie der Gesamtmarkt. Der Marktanteil erhöhte sich von 26,4 auf 27,2 Prozent. In den ersten acht Monaten setzte der Konzern 341.225 Fahrzeuge ab, 14 Prozent mehr als im Vorjahr, und steigerte seinen Anteil von 28,7 auf 30,2 Prozent.

Nach Angaben von La Repubblica führte der Fiat Panda die Modellrangliste mit 4.685 Zulassungen an. Es folgten der Dacia Sandero mit 2.158 und der Citroën C3 mit 1.702 Einheiten. Der Jeep Avenger kam auf 1.566, der Fiat Grande Panda auf 1.561 Fahrzeuge. Zwei chinesische Modelle schafften ebenfalls den Sprung unter die ersten zehn: Der BYD Seal U belegte mit 1.490 Zulassungen Rang sieben, der MG ZS mit 1.316 Rang acht. Laut ANFIA wuchsen die Zulassungen von in China produzierten Autos aller Hersteller von Januar bis August um 92,1 Prozent und erreichten 15 Prozent Marktanteil. Die Stimmung im Handel verbesserte sich, doch 77 Prozent der befragten Händler bezeichneten das aktuelle Absatzniveau weiterhin als niedrig.

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