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iPhone Duo treibt Apples Indien-Preise trotz lokaler Fertigung über ₹4 Lakh

Apples erstes faltbares iPhone kostet in Indien zwischen ₹2,99,900 und ₹4,49,900. Zugleich verteuern sich das iPhone 18 Pro und Pro Max um 22 % beziehungsweise 20 %, obwohl Apple seine Produktion im Land ausbaut.

iPhone Duo treibt Apples Indien-Preise trotz lokaler Fertigung über ₹4 Lakh

Das faltbare iPhone setzt eine neue Preisobergrenze

Apple hat mit dem iPhone Duo sein erstes faltbares Smartphone vorgestellt. In Indien reicht der Preis von ₹2,99,900 für 256 GB Speicher bis ₹4,49,900 für 2 TB. Die Varianten mit 512 GB und 1 TB kosten ₹3,24,900 beziehungsweise ₹3,74,900. Laut The Pratidhwani ist das Spitzenmodell das erste iPhone, das in Indien die Marke von ₹4 Lakh überschreitet.

Das Duo kombiniert ein faltbares 7,6-Zoll-Innendisplay mit einem 5,4-Zoll-Außenbildschirm. Apple nennt einen A20-Pro-Prozessor, zwei Kameras mit jeweils 48 MP und bis zu 31 Stunden Videowiedergabe auf dem Innen- oder 44 Stunden auf dem Außendisplay. Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober, der Verkauf am 23. Oktober. Angeboten werden bis zu sechs zinsfreie Monatsraten, ein Sofortrabatt von bis zu ₹7,000 und Eintauschgutschriften zwischen ₹4,500 und ₹81,500.

Pro-Preise steigen in Indien schneller

Die Markteinführung des Faltmodells geht mit breiten Preiserhöhungen einher. Nach Angaben von Moneycontrol beginnt das iPhone 18 Pro bei ₹1,64,900 und liegt damit 22 % über dem Einführungspreis des iPhone 17 Pro von ₹1,34,900. Das iPhone 18 Pro Max kostet mindestens ₹1,79,900, 20 % mehr als sein Vorgänger mit ₹1,49,900. Beide Modelle verteuerten sich um ₹30,000.

In den USA stiegen die Preise derselben Modelle jeweils um $100. Das entspricht 9 % beim Pro und 8 % beim Pro Max. In China betragen die Aufschläge 11 % und 10 %, im Vereinigten Königreich 9 % und 8 % sowie in Japan 22 % und 23 %. Counterpoint-Research-Direktor Tarun Pathak sagte Moneycontrol, die indischen Erhöhungen von 20–30 % lägen über dem internationalen Durchschnitt von 8–10 %.

Auch bestehende Modelle wurden teurer. Das iPhone 17 mit 256 GB stieg um ₹17,000 oder 20,5 % auf ₹99,900. Die Ausführung mit 512 GB verteuerte sich um ₹22,000 oder 21,4 % auf ₹1,24,900. Höhere Einstiegspreise für aktuelle und ältere Generationen verringern während der indischen Festsaison die Auswahl für preisbewusste Käufer.

Lokale Produktion gleicht nicht alle Kosten aus

Die Preiserhöhungen fallen mit einem starken Ausbau der indischen Produktion zusammen. Moneycontrol zufolge werden iPhone-18-Pro-Max-Geräte in Tamil Nadu und Karnataka für Kunden in Indien, den USA und Europa gefertigt. Apples Netzwerk umfasst inzwischen fünf Standorte. Lieferantendaten zeigen, dass Tata während des fünfjährigen produktionsgebundenen Förderprogramms iPhones im Exportwert von 26,3 Milliarden $ montierte, verglichen mit 25,6 Milliarden $ bei Foxconn.

Lokale Montage beseitigt den Einfuhrzoll auf importierte Fertiggeräte, schützt aber nicht vor höheren Komponentenpreisen und Wechselkursschwankungen. Pathak führte den indischen Anstieg auf teurere Speicherchips, eine schwächere Rupie und höhere lokale Produktionskosten zurück. Das Duo wird nicht in Indien montiert und dürfte laut Moneycontrol einem Einfuhrzoll von 20 % unterliegen.

Für Apple und seine Distributoren erhöhen die Preise den Umsatz je Gerät, zugleich wächst die Abhängigkeit von wohlhabenden Kunden, Finanzierung und Eintauschprogrammen. Counterpoint-Chefanalyst Varun Mishra erwartet Interesse von Pro-Nutzern und frühen Käufern, sieht die Verfügbarkeit aber von Apples Fähigkeit abhängig, die komplexere Faltgeräteproduktion hochzufahren. Der Rekordpreis schafft außerdem Spielraum für konkurrierende Premium-Faltgeräte und lenkt preissensible Kunden zu älteren iPhones.

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