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iPhone 18 Pro: Nachfrage in Indien steigt um fast 20 Prozent, Apple zielt auf zweistelligen Anteil

Die Nachfrage nach Apples iPhone 18 Pro in Indien liegt laut MacDailyNews fast 20 Prozent über der des iPhone 17 Pro zum selben Zeitpunkt des Vorjahres, obwohl das Basismodell umgerechnet rund 1.700 US-Dollar kostet. Counterpoint-Research-Direktor Tarun Pathak erwartet für 2026 einen Mengenmarktanteil von 10 Prozent, nach 4 Prozent im Jahr 2022. Zinsfreie Ratenzahlung hält die Monatsrate unter 10 Prozent des Gerätepreises.

iPhone 18 Pro: Nachfrage in Indien steigt um fast 20 Prozent, Apple zielt auf zweistelligen Anteil

Die Nachfrage nach dem iPhone 18 Pro in Indien ist im Vergleich zum iPhone 17 Pro zum selben Zeitpunkt des Vorjahres um fast 20 Prozent gestiegen. Das berichtet MacDailyNews unter Berufung auf Daten zu den ersten Verkaufswochen. Die hohe Preislage bremst die Käufer in einem der am schnellsten wachsenden Märkte von Apple damit offenbar nicht.

Die iPhone-18-Reihe kam am 18. September in den Handel und sorgte in großen Städten für lange Schlangen. Manche Kunden reisten stundenlang zu Apple Stores unter anderem in Mumbai, die Wartezeit lag teils bei bis zu 10 Stunden. Viele Käufer trieb weniger eine bestimmte neue Funktion als der Wunsch, das aktuellste iPhone zu besitzen.

  • Nachfrage iPhone 18 Pro in Indien: fast 20 Prozent über dem iPhone 17 Pro zum selben Vorjahreszeitpunkt
  • Verkaufsstart: 18. September, Wartezeiten von bis zu 10 Stunden, auch in Mumbai
  • Preis des Basismodells iPhone 18 Pro in Indien: umgerechnet rund 1.700 US-Dollar
  • Erwarteter Mengenanteil von Apple in Indien: 10 Prozent im Jahr 2026, nach 4 Prozent 2022
  • China: 12 Prozent Absatzplus im Jahresvergleich für die iPhone-18-Pro-Reihe in der ersten Woche

Zinsfreie Raten dämpfen den Preis

Das Basismodell des iPhone 18 Pro kostet in Indien umgerechnet rund 1.700 US-Dollar und liegt damit weit über dem Massensegment des Marktes. Apple und seine Handels- und Finanzpartner federn das mit zinsfreier Finanzierung ab: Berechtigte Kunden verteilen die Zahlung auf ein Jahr, die Monatsrate bleibt unter 10 Prozent des Gerätepreises. Für manche Verbraucher unterstreicht der hohe Preis laut MacDailyNews gerade den Premiumstatus des Geräts.

Für den Produktmix ist das entscheidend. Die Pro-Modelle bringen Apple die höchsten Durchschnittspreise, und die Umrechnung des Gesamtpreises in eine Monatsrate verschiebt die Kaufentscheidung von einer einmaligen Großausgabe zur Budgetfrage. Dieser Mechanismus trägt Apples Mengenwachstum in einem Markt, in dem der branchenweite Durchschnittspreis nur einen Bruchteil des iPhone 18 Pro ausmacht.

Marktanteil im zweistelligen Bereich

Tarun Pathak, Direktor bei Counterpoint Research, erwartet, dass Apples Mengenmarktanteil in Indien 2026 auf 10 Prozent steigt — das wäre das erste volle Kalenderjahr des Unternehmens mit einem zweistelligen Wert. 2022 lag der Anteil bei lediglich 4 Prozent, was mehr als eine Verdopplung binnen vier Jahren bedeutet, und das in einem Markt, in dem Apple fast ausschließlich im obersten Preissegment antritt.

Im Juni-Quartal fielen Apples Verkäufe in Indien schwächer aus, der Rückgang wurde jedoch Lieferengpässen und nicht einer nachlassenden Nachfrage zugeschrieben; zuvor war der Absatz vier Jahre lang gewachsen. Hersteller günstigerer Smartphones verzeichneten Berichten zufolge in diesem Jahr einen deutlicheren Rückgang — der Druck liegt also im Einstiegs- und Mittelklassebereich, nicht im Premiumsegment.

Produktionsstandort und größerer Zyklus

Indien entwickelt sich zugleich zu einem wichtigeren Produktionsstandort für iPhones, und jüngste Steuererleichterungen könnten Apples Position im Land weiter stärken. Die Montage vor Ort verkürzt den Weg von der Fabrik ins Regal und verringert die Abhängigkeit von Einfuhrzöllen auf fertige Geräte; zugleich speist sie Apples Exporte aus indischen Werken.

Der indische Schub trifft mit einem soliden Start in anderen Märkten zusammen: Die iPhone-18-Pro-Reihe legte in ihrer ersten Verkaufswoche in China laut MacDailyNews um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Apple baut in Indien auch das Dienstleistungsgeschäft aus — Apple Pay funktioniert bereits auf iPhone, iPad und Apple Watch, die Mac-Unterstützung folgt.

Für die Branche ist nicht die Stärke des Starts die offene Frage, sondern die Haltbarkeit. MacDailyNews verweist darauf, dass Apple die Balance zwischen Premiumpreisen und zugänglichen Zahlungsoptionen halten muss, wenn die Dynamik anhalten soll; die frühen Zahlen deuteten auf einen weiteren starken Apple-Zyklus in Indien hin.

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