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Indonesische Marine erschließt 3.110 Hektar neue Fläche für Sojabohnen

Die indonesische Marine will in sieben Regionen 3.110 Hektar neu erschlossene Fläche mit Sojabohnen bewirtschaften. Das Militärprogramm soll das heimische Angebot stärken und Indonesiens Importabhängigkeit verringern.

Indonesische Marine erschließt 3.110 Hektar neue Fläche für Sojabohnen

Marine erweitert Sojaanbau in sieben Regionen

Die indonesische Marine erschließt 3.110 Hektar neue Agrarfläche für den Anbau von Sojabohnen. Die Regierung will damit die nationale Versorgung stärken und die Importabhängigkeit verringern. Laut Republika verteilen sich die zusätzlichen Flächen auf sieben Regionen und werden von Angehörigen der jeweils zuständigen regionalen Marinekommandos bewirtschaftet.

General Agus Subiyanto, Oberbefehlshaber der indonesischen Streitkräfte, stellte das Programm Präsident Prabowo Subianto bei einer zeitgleich veranstalteten großen Ernteaktion auf dem Luftwaffenstützpunkt Abdulrachman Saleh in Malang, Ostjava, vor. Agus erklärte am Freitag, die Marine werde das Ernährungssicherungsprogramm der Regierung durch die Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen in mehreren Landesteilen unterstützen. Die Initiative solle Indonesiens Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln verbessern und die Abhängigkeit von importierten Sojabohnen senken.

Bestehende Flächen sollen 3.676 Tonnen liefern

Die neue Zuteilung ergänzt 2.432 Hektar Sojafläche, die bereits unter Beteiligung der Marine in sechs Regionen bewirtschaftet werden. Dort sollen nach Angaben von Agus 3.676 Tonnen Sojabohnen produziert werden. Das entspricht rund 0,35 % des nationalen Produktionsziels für 2026.

Die Zahlen zeigen, dass das militärisch geführte Programm bislang nur einen begrenzten Anteil am nationalen Ziel erreicht. Durch die Erweiterung kommen dennoch zusätzliche Anbauflächen in einem Sektor hinzu, den die Regierung als strategisch wichtig für die Ernährungssicherheit einstuft. Republika zufolge sollen alle Ebenen der Marine die Bewirtschaftung der zugewiesenen Flächen optimieren. Im Mittelpunkt steht dabei eine für das Regierungsprogramm geeignete Sojaqualität.

Programm soll Importabhängigkeit senken

Die Abhängigkeit Indonesiens von Sojaimporten ist das Kernproblem, das mit der Flächeninitiative angegangen werden soll. Agus zufolge würde eine höhere heimische Produktion die Unabhängigkeit bei der Nahrungsmittelversorgung verbessern und die nationalen Sojabestände stärken. Die Regierung verbindet das Programm zudem mit ihrem umfassenderen Ziel der Selbstversorgung.

Die Quelle nennt weder eine Produktionsprognose für die neu erschlossenen 3.110 Hektar noch einen Aussaatplan oder Einzelheiten zu Saatgut, Verarbeitung und Finanzierung. Auch die sieben betroffenen Regionen werden nicht genannt. Für Erzeuger, Verarbeiter und Sojahändler werden diese Angaben darüber entscheiden, wie schnell das Programm marktfähige Mengen bereitstellen kann. Zunächst ist nur die Fläche verbindlich; die spätere Wirkung auf Produktion und Importe hängt von den Felderträgen und der Umsetzung durch die regionalen Marinekommandos ab.

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