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Indiens Kohlevergasungsprogramm über 37.500 Crore ₹ stößt auf breites Interesse

Indiens Kohleministerium meldet eine breite Beteiligung an der Vorkonferenz für sein 37.500-Crore-₹-Programm zur oberirdischen Kohle- und Braunkohlevergasung. Das Vorhaben soll Investitionen von 2,5–3 Lakh Crore ₹ anstoßen, jährlich fast 75 Millionen Tonnen Kohle nutzen und rund 50.000 Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen.

Indiens Kohlevergasungsprogramm über 37.500 Crore ₹ stößt auf breites Interesse

Staatliche und private Unternehmen prüfen das Programm

Indiens Kohleministerium meldet breites Brancheninteresse an einem 37.500-Crore-₹-Programm zur Förderung oberirdischer Kohle- und Braunkohlevergasungsprojekte. An einer Vorkonferenz am 20. Juli 2026 in Neu-Delhi nahmen nach Angaben des Ministeriums staatliche Unternehmen, private Gesellschaften, Technologieanbieter und potenzielle Antragsteller teil.

Den Vorsitz führte Sanoj Kumar Jha, Additional Secretary im Kohleministerium. Die Beamten beantworteten Fragen zu den Programmrichtlinien und zur Ausschreibung, darunter zu Zulassungskriterien, Bewertungsmethode, finanziellen Anreizen und Antragsverfahren. The Economic Times berichtete unter Berufung auf PTI, dass sowohl Projektentwickler als auch Anbieter von Technik zur Umwandlung heimischer Kohle in Gas und Folgeprodukte Interesse zeigten.

Regierung setzt Investitions- und Kapazitätsziele

Das Unionskabinett genehmigte das Programm am 13. Mai 2026. Nach Einschätzung des Kohleministeriums soll der Finanzrahmen von 37.500 Crore ₹ Investitionen von rund 2,5–3 Lakh Crore ₹ auslösen, die jährliche Nutzung von fast 75 Millionen Tonnen Kohle ermöglichen und etwa 50.000 Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen. Dabei handelt es sich um Regierungsprognosen und nicht um bereits zugesagte Projektvolumina. Die tatsächliche Kapazität hängt von den ausgewählten Vorhaben und deren Bau ab.

Bei der Vergasung werden Kohle oder Braunkohle in Synthesegas umgewandelt, das sich zu höherwertigen Erzeugnissen weiterverarbeiten lässt. Als mögliche Produkte nennt das Programm synthetisches Erdgas, Ammoniak, Methanol, direktreduziertes Eisen, synthetische Kraftstoffe und Chemikalien. Damit entsteht ein potenzieller Markt für Kohleförderer, Anlagenbauer, Vergasungstechnologie-Anbieter sowie Unternehmen aus der Düngemittel-, Stahl-, Kraftstoff- und Chemieindustrie.

Antragsfrist endet im September

Die Regierung veröffentlichte die Richtlinien am 25. Juni 2026 und die Ausschreibung am 7. Juli. Anträge müssen bis zum 7. September 2026 eingehen und sollen am 8. September geöffnet werden. Der offizielle Zeitplan sieht die Auswahl der Antragsteller am 21. Oktober, die Vergabe am 4. November und die Unterzeichnung der Projektvereinbarungen am 4. Januar 2027 vor. Das Ministerium bezeichnet diese Termine als vorläufig und veränderbar.

Die Politik soll die Wertschöpfung aus indischer Kohle und Braunkohle erhöhen und die Abhängigkeit von importierten Energie- und Chemieprodukten verringern. The Economic Times stellte einen Zusammenhang mit Indiens steigender Importrechnung für wichtige chemische Rohstoffe und den jüngsten Störungen globaler Lieferketten her. Die Konferenzteilnahme ist für Entwickler jedoch nur ein früher Indikator. Erst die Angaben zu geplanter Kapazität, Technologie und Folgeprodukten werden den möglichen Umfang erkennen lassen. Die Frist am 7. September ist deshalb der nächste Test, ob aus dem Interesse finanzierbare Projekte werden.

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