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Kohlestrom in Indien steigt um 14,70 %, Öl und Gas fallen um 29,33 %

Laut einem Bericht des indischen Kohleministeriums stieg die Stromerzeugung aus Kohle um 14,70 %, während die Erzeugung aus Öl und Gas um 29,33 % zurückging. Kohle festigt ihre Rolle im Strommix, während teurere, importabhängige Brennstoffe an Boden verlieren.

Kohlestrom in Indien steigt um 14,70 %, Öl und Gas fallen um 29,33 %

Kohlestrom in Indien wächst um 14,70 %

Die Stromerzeugung aus Kohle in Indien stieg um 14,70 %, während die Erzeugung aus Öl und Gas um 29,33 % zurückging. Das geht aus einem Bericht des indischen Kohleministeriums hervor. Die aus Dhanbad in den östlichen Kohlerevieren gemeldeten Zahlen unterstreichen das wachsende Gewicht der Kohle im nationalen Strommix, während teurere, importabhängige Brennstoffe an Boden verlieren.

Der Bericht des Kohleministeriums beschreibt die Verschiebung als Hinwendung zum Kohleverbrauch; die Öl- und Gasverstromung schrumpfte um fast ein Drittel. Der Kontrast zwischen beiden Kategorien ist der zentrale Befund: Eine Brennstoffbasis wächst zweistellig, die andere fällt stark zurück.

Günstige Grundlast, teure Alternativen

Kohle bleibt das Rückgrat der indischen Stromversorgung und die günstigste Quelle für Grundlaststrom. Öl- und gasbefeuerte Kraftwerke gehören dagegen zu den teuersten im Betrieb, vor allem wenn sie auf importiertes Flüssigerdgas und flüssige Brennstoffe angewiesen sind. Ist Kohlestrom verfügbar, werden diese Anlagen in der Regel zuletzt eingesetzt – als Regel- oder Spitzenlastkapazität.

Der Rückgang der Öl- und Gasverstromung um 29,33 % passt zu dieser Rolle. Mit steigender Kohleerzeugung werden die teureren Blöcke gedrosselt, und ihr Anteil an der Gesamterzeugung sinkt. Die Daten des Kohleministeriums bilden diese Umverteilung in aller Deutlichkeit ab.

Folgen für Kohlenachfrage und Importe

Ein Anstieg der Kohleverstromung um 14,70 % stützt die Nachfrage entlang der gesamten Lieferkette – von heimischen Förderzentren wie Dhanbad bis zu seewärts gehandelter Kraftwerkskohle. Für Importeure und Händler bedeutet eine stärkere Kohleerzeugung anhaltende Käufe von Kraftwerkskohle für die Kraftwerke, auch während Indien seine eigene Förderung ausbaut.

Bei Gas ist es umgekehrt. Ein Rückgang der Öl- und Gasverstromung um fast 30 % signalisiert eine schwächere Nachfrage des Stromsektors nach importiertem Flüssigerdgas und flüssigen Brennstoffen. Für Gasexporteure, die die indische Nachfrage beobachten, ist eine schrumpfende Rolle des Gases in der Stromerzeugung ein bärisches Signal – zumindest im vom Bericht erfassten Segment.

Eine wachsende Divergenz

Die Kernzahlen beschreiben einen klaren Trend: Kohle gewinnt, Öl und Gas geben nach. Für Marktanalysten ist das Ausmaß der Bewegung – ein Plus von 14,70 % gegenüber einem Minus von 29,33 % – aussagekräftiger als jede einzelne Zahl. Es zeigt, wie schnell sich Indiens Stromsystem der Kohle zuwendet, wenn die Wirtschaftlichkeit dafür spricht, und wie anfällig öl- und gasbefeuerte Kapazität für Verdrängung ist.

Im verfügbaren Material schlüsselt der Bericht des Kohleministeriums die Veränderungen nicht nach Regionen oder einzelnen Kraftwerken auf. Er belegt Richtung und Größenordnung: Kohle zieht im indischen Erzeugungsmix weiter davon, während Öl und Gas weiter zurückweichen.

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