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Höhere Futter-, Öl- und Frachtkosten belasten Dominikanische Geflügelhalter

Steigende Preise für Mais, Sojaschrot, Öl und Seefracht verteuern die Produktion von Hühnerfleisch und Eiern in der Dominikanischen Republik. Das Angebot bleibt laut dem Geflügelverband ADA mit mehr als 400 Millionen Eiern monatlich und durchschnittlich 23 Millionen Hühnern hoch.

Höhere Futter-, Öl- und Frachtkosten belasten Dominikanische Geflügelhalter

Importierte Betriebsmittel verteuern die Produktion

Die Geflügelwirtschaft der Dominikanischen Republik steht gleichzeitig unter Kostendruck durch Mais, Sojaschrot, Öl und internationale Frachtraten. Der Dominikanische Geflügelverband ADA erklärte, diese Betriebsmittel verteuerten die Fütterung und Haltung der Tiere. Die höheren Kosten könnten letztlich auch die Verbraucherpreise für Hühnerfleisch und Eier erreichen.

Für die Herstellung von Geflügelfutter kauft die Branche Mais und Sojaschrot auf den internationalen Märkten. Höhere Ölpreise sorgen für eine zusätzliche Belastung, weil sie Kraftstoff und Seetransporte verteuern. Dadurch kosten importierte Rohstoffe mehr, wenn sie bei den Dominikanischen Produzenten eintreffen. Das Zusammenspiel von Futter- und Logistikkosten setzt die Unternehmen mehreren Weltmarktrisiken zugleich aus, obwohl die heimischen Produktionsmengen hoch bleiben.

Mais und Sojaschrot verstärken den Druck

Nach Angaben der ADA wurde Mais in Chicago aufgrund einer starken Exportnachfrage bei rund 5,50 $ je Bushel gehandelt. Sojaschrot verteuerte sich in den vergangenen vier Wochen um 21,75 US-Cent je Bushel beziehungsweise 1,69%, vor allem infolge chinesischer Käufe. Beide Rohstoffe sind wesentliche Bestandteile von Geflügelfutter. Ihre Preisbewegungen schlagen deshalb unmittelbar auf die laufenden Kosten der Hühnerfleisch- und Eierproduzenten durch.

Die beiden Berichte beschreiben die Sojakennzahl leicht unterschiedlich: 7Días nennt ausdrücklich Sojaschrot, während Diario Libre das Produkt später als Soja bezeichnet. Die grundsätzliche Warnung der ADA bezieht sich auf das in Tierfutter eingesetzte Sojaschrot. Keine der Publikationen nennt eine Gesamtschätzung für den Kostenanstieg oder eine Prognose der Verbraucherpreise. Der Verband erklärte jedoch, die Kombination aus höheren Getreide-, Kraftstoff- und Transportkosten könne sich in den Endpreisen für Hühnerfleisch und Eier niederschlagen.

Das Angebot bleibt trotz Kostenschock hoch

Der Ölmarkt verschärft den Druck auf importierte Betriebsmittel. Laut 7Días überschritt Brent-Öl 100 $ je Barrel, während Diario Libre von einem Schlusskurs oberhalb dieser Marke berichtete. Die ADA erklärte, dies wirke sich direkt auf die Seefrachtraten aus und verteuere die von der Geflügelwirtschaft benötigten Importe. Für eine Branche, die ihre wichtigsten Futterkomponenten international beschafft, ist dieser Zusammenhang besonders relevant.

Derzeit hält die Dominikanische Branche nach Angaben der ADA ihre Produktion auf hohem Niveau, um die nationale Nachfrage zu bedienen. Monatlich werden mehr als 400 Millionen Eier erzeugt; die Hühnerproduktion liegt im Durchschnitt bei 23 Millionen Tieren. Der Verband will die stabile Marktversorgung sichern und die lokale Produktion weiter steigern, bis der nationale Bedarf vollständig gedeckt ist. Zudem will er die internationalen Märkte beobachten und Produzenten, Behörden sowie Verbraucher über Veränderungen informieren, die sich auf die Endpreise auswirken könnten. Hühnerfleisch und Eier sind wichtige Bestandteile des Haushaltskonsums und des Dominikanischen Grundwarenkorbs. Eine Weitergabe der Importkosten würde daher sowohl die Margen der Produzenten als auch die Budgets der Haushalte treffen.

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