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Griechenlands Traubenexporte fallen wegen Dürre, Hitze und Hagel auf 50.000 Tonnen

Griechenlands Traubenexporte sind laut ekriti.gr von 250.000 Tonnen in früheren Jahren auf 50.000 Tonnen gefallen. Dürre, wiederholte Hitzewellen und Hagel drücken die Erträge auf Kreta, während Italien, Spanien und Ägypten den Wettbewerbsdruck erhöhen.

Griechenlands Traubenexporte fallen wegen Dürre, Hitze und Hagel auf 50.000 Tonnen

Exporte sinken auf ein Fünftel des früheren Volumens

Griechenlands Traubenexporte sind in einer schwierigen Anbausaison mit niedrigeren Erträgen und stärkerem Wettbewerb deutlich zurückgegangen. Das Land exportiert derzeit 50.000 Tonnen Trauben, verglichen mit 250.000 Tonnen in früheren Jahren, berichtet ekriti.gr. Damit ist das Exportvolumen auf ein Fünftel des früheren Niveaus gesunken, was Griechenlands Position auf seinen angestammten europäischen Märkten schwächt.

Der Rückgang trifft auf deutlich größere Mengen konkurrierender Anbieter. Italien produziert 600.000 Tonnen und Spanien 400.000 Tonnen, während Ägypten 350.000 Tonnen exportiert, so ekriti.gr. Diese Mengen erhöhen den Druck auf griechische Erzeuger und Exporteure, die bereits mit einer kleineren Ernte arbeiten. Frühe griechische Sorten werden derzeit nur nach Deutschland, Bulgarien, Rumänien und Zypern geliefert.

Dürre, Hitze und Hagel schädigen Kretas Weinberge

Auf Kreta, wo der Weinbau eine wichtige Säule der Agrarwirtschaft ist, sind die Erträge in mehreren Anbaugebieten zurückgegangen. Fehlende Niederschläge und wiederholte Hitzewellen haben die Reben belastet und sowohl Menge als auch Qualität der Ernte beeinträchtigt. Hagel traf die Weinberge zudem in frühen und späten Phasen der Saison und verursachte schwere Schäden in Profitis Ilias, Messara und Archanes.

Bei der Sorte Sultana belaufen sich die Verluste in betroffenen Gebieten laut ekriti.gr auf 50%, in einzelnen Fällen wurden 100% der Ernte zerstört. Exporteur Lambros Pervolarakis warnte, dass der Wassermangel den Fortbestand der Weinberge gefährde. Er verwies außerdem auf die Jahre 1983-1989, als die Region Profitis Ilias 20.000 Tonnen Rosinen exportierte — eine Menge, die heute nicht mehr erreicht wird.

Frühe Lese beginnt bei knappem Angebot

Die Ernte früher Traubensorten hat begonnen, die Preise liegen zwischen 1,20 € und 1,60 € je Kilogramm. Das verfügbare Volumen bleibt jedoch gering, da hohe Temperaturen die Produktion früher Sultana-Trauben reduziert haben. Weniger packfähige Ware könnte die Fähigkeit der Exporteure einschränken, mehrere Märkte kontinuierlich zu beliefern, auch wenn die Preise die Erlöse der Betriebe teilweise stützen.

Für die Erzeuger stellt die Kombination aus geringerer Produktion, Wetterschäden und Konkurrenz größerer Anbieter die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Weinberge infrage. Landwirtschaftliche Organisationen fordern Unterstützungsmaßnahmen und argumentieren, der Klimawandel schaffe dauerhafte Probleme, die sofortiges Eingreifen erforderten. Zu ihren Prioritäten gehören der Schutz der Produktion sowie die Sicherung des Primärsektors auf Kreta und des griechischen Weinbaus insgesamt. Die Zahlen dieser Saison zeigen zudem, wie wichtig Wasserverfügbarkeit und das Management von Wetterrisiken für eine Erholung der Exporte sind.

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