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52 % der befragten griechischen Händler nutzen digitale Alterskontrollen

Laut einer landesweiten Erhebung von Imperial Brands Hellas nutzen 52 % der befragten griechischen Einzelhändler digitale Alterskontrollen beim Verkauf von Produkten ab 18 Jahren. 84 % erhielten nach eigenen Angaben umfassende oder weitreichende Unterstützung, fordern aber klarere Behördenkommunikation und bessere digitale Werkzeuge.

52 % der befragten griechischen Händler nutzen digitale Alterskontrollen

Erhebung umfasst 7.584 Beschäftigte im Einzelhandel

Mehr als die Hälfte der von Imperial Brands Hellas befragten griechischen Händler nutzt digitale Werkzeuge zur Altersprüfung beim Verkauf von Nikotinprodukten und anderen Waren ab 18 Jahren. Die erste landesweite Untersuchung der neuen Verfahren ergab, dass 52 % der teilnehmenden Einzelhandelsbeschäftigten bei entsprechenden Transaktionen bereits Gov.gr Wallet und Kids Wallet einsetzen.

Die Befragung von 7.584 Einzelhandelsfachleuten in ganz Griechenland lief vom 28. Mai bis zum 22. Juli 2026. Imperial Brands Hellas war für Konzeption und Durchführung verantwortlich. Das Unternehmen veröffentlichte die endgültigen Ergebnisse am 4. September im Rahmen seiner Initiative „Gemeinsam beim Schutz Minderjähriger“ und wertete damit die Anpassung des Handels an die neuen Vorgaben aus.

Informationskampagne erreichte mehr als 20.000 Verkaufsstellen

Die Untersuchung bildete die zweite Phase eines breiteren Programms. Zuvor führte Imperial Brands Hellas eine Informationskampagne mit Besuchen in mehr als 20.000 Verkaufsstellen in ganz Griechenland durch. Die Händler erhielten Hinweise zu ihren neuen Pflichten, zur Anmeldung im digitalen Kontrollregister für Tabakprodukte und andere tabakfreie Produkte sowie zu den verfügbaren digitalen Werkzeugen für die Altersprüfung.

Die Erhebung weist auf einen hohen selbst gemeldeten Informationsstand hin. Insgesamt 84 % erklärten, sie hätten für die Umsetzung der neuen Verfahren vollständige oder weitreichende Informationen und Unterstützung erhalten. Zugleich bewerteten 73 % die verfügbaren digitalen Werkzeuge im Geschäftsalltag als ziemlich oder sehr nützlich. Der Abstand zur tatsächlichen Nutzung von 52 % zeigt, dass der wahrgenommene Nutzen noch nicht zu einer flächendeckenden Anwendung geführt hat.

Händler sehen Lücken bei der Umsetzung

Eine Mehrheit unterstützte auch den erklärten Zweck der Maßnahmen, allerdings weniger deutlich als beim Informationsstand. Nach Angaben von Imperial Brands Hellas sind 58 % der Ansicht, dass Altersprüfung und digitales Register wesentlich oder in hohem Maße zum Schutz Minderjähriger beitragen. Die Ergebnisse geben Selbsteinschätzungen der Händler wieder und sind keine unabhängige Prüfung, ob einzelne Geschäfte Verkäufe an Minderjährige tatsächlich korrekt ablehnen.

Für die nächste Phase nannten die Befragten eine stärkere Kommunikation durch staatliche Stellen und weitere Verbesserungen der digitalen Werkzeuge als Prioritäten. Das verweist auf den praktischen Aufwand, die Kontrolle in alltägliche Verkaufsvorgänge einzubauen, bei denen Beschäftigte klare Anweisungen und zuverlässige Technik benötigen. Einheitliche Verfahren sind für Tabak- und Nikotinhändler sowohl zur Einhaltung der Regeln als auch zur Vermeidung unterschiedlicher Standards zwischen Verkaufsstellen wichtig.

Unternehmen plant weitere Unterstützung

Imperial Brands Hellas will die Ergebnisse für zusätzliche Informations- und Unterstützungsmaßnahmen im Einzelhandel nutzen. Nikos Nikiforidis, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer des Unternehmens, erklärte, der Wert der Untersuchung liege in der erfassten Erfahrung jener Fachleute, die den Rahmen anwenden müssen. Eine wirksame Umsetzung hänge neben den Gesetzen davon ab, ob Händler über ausreichende Informationen, Werkzeuge und Unterstützung verfügten.

Die Resultate liefern eine frühe Bestandsaufnahme und keine abschließende Bewertung der Regelbefolgung. Digitale Kontrollen gehören bei 52 % der befragten Betriebe bereits zum Verkaufsprozess, doch fast die Hälfte meldet keine Nutzung. In der nächsten Phase wird sich zeigen, ob zusätzliche Hinweise, eine bessere behördliche Abstimmung und technische Verbesserungen diese Lücke schließen und einheitlichere Altersprüfungen im griechischen Nikotinhandel etablieren können.

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