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Georgien erreicht mit 8.300 Tonnen Rekord bei Pfirsichexporten nach Russland im August

Georgien lieferte im August 2026 8.300 Tonnen Pfirsiche und Nektarinen nach Russland im Wert von 10,3 Millionen US-Dollar, 18,6 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit wurde der bisherige August-Höchstwert von 8.200 Tonnen aus dem Jahr 2022 übertroffen. In der Saison von Juni bis August nahm Russland 20.100 Tonnen für 25,5 Millionen US-Dollar ab.

Georgien erreicht mit 8.300 Tonnen Rekord bei Pfirsichexporten nach Russland im August

Georgien hat im August 2026 8.300 Tonnen Pfirsiche und Nektarinen nach Russland exportiert – die höchste Augustmenge seit Beginn der Aufzeichnungen. Das geht aus Daten des georgischen Statistikamtes hervor, die die Agentur TASS ausgewertet hat. Der Wert der Lieferungen belief sich auf 10,3 Millionen US-Dollar.

August übertrifft den Höchstwert von 2022

Gegenüber dem August 2025 legte die Ausfuhrmenge um 18,6 % zu. Diese Wachstumsrate entspricht rund 7.000 Tonnen im Vorjahresmonat und damit einem Plus von etwa 1.300 Tonnen. Der bisherige August-Rekord stammt aus dem Jahr 2022, als Georgien 8.200 Tonnen Pfirsiche nach Russland lieferte; gemessen an den gerundeten Zahlen der Statistikbehörde liegt die aktuelle Menge rund 100 Tonnen darüber.

Aus dem ausgewiesenen Wert von 10,3 Millionen US-Dollar bei 8.300 Tonnen ergibt sich ein durchschnittlicher Ausfuhrpreis von knapp 1.240 US-Dollar je Tonne beziehungsweise rund 1,24 US-Dollar je Kilogramm – vor Zollabfertigung in Russland und vor den inländischen Vertriebskosten. Es handelt sich um einen Grenzwert, der weder Großhandels- noch Endverbraucherpreise im Einfuhrland abbildet.

Saison summiert sich auf 20.100 Tonnen

Im gesamten Zeitraum von Juni bis August lieferten georgische Anbieter 20.100 Tonnen Pfirsiche und Nektarinen nach Russland, im Gesamtwert von 25,5 Millionen US-Dollar. Allein auf den August entfielen etwa 41 % der Saisonmenge und rund 40 % des Wertes. Der Großteil des georgischen Steinobstes erreicht den russischen Markt somit im letzten Monat der Sommerkampagne.

Der Saisondurchschnitt liegt bei annähernd 1.270 US-Dollar je Tonne und damit leicht über dem Augustniveau. Die Differenz zeigt, dass im Juni und Juli verschiffte Ware höhere Preise erzielte als im mengenstärksten Monat – ein üblicher Verlauf bei Steinobst, wo die Knappheit zu Saisonbeginn die Stückerlöse stützt, bevor die wachsende Erntemenge den Durchschnitt drückt.

Russland nimmt den Großteil der Ausfuhren ab

Andere Zielmärkte kauften in denselben drei Monaten deutlich kleinere Mengen:

  • Armenien – 976,5 Tonnen
  • Ukraine – 259,1 Tonnen
  • Belarus – 178,3 Tonnen

Zusammen nahmen diese drei Märkte rund 1.414 Tonnen ab, weniger als 7 % der gesamten Sommermenge der vier Zielländer. Auf Russland entfielen damit etwa 93 % der erfassten georgischen Pfirsich- und Nektarinenexporte der Saison. Armenien als zweitgrößter Abnehmer kam auf etwa ein Zwanzigstel der russischen Menge; weder die Ukraine noch Belarus erreichten 300 Tonnen.

Folgen für Erzeuger und Abnehmer

Für russische Importeure und Großhändler erhöht der Rekordzufluss im August das Angebot auf dem Höhepunkt der Steinobstsaison der Nordhalbkugel, wenn auch die Mengen anderer Lieferländer ihr Jahresmaximum erreichen. Ein durchschnittlicher Einfuhrwert von etwa 1.240 US-Dollar je Tonne setzt in diesen Wochen die Kostenmarke, an der sich heimische Ware und Obst anderer Herkunft messen lassen muss.

Für georgische Erzeuger und Exporteure ist die Konzentration das bestimmende Merkmal. Ein einziger Markt nimmt mehr als neun Zehntel der Sommerproduktion ab, und ein Absatzkanal vergleichbarer Größe taucht in der Statistik nicht auf: Der zweit-, dritt- und viertgrößte Abnehmer kommen zusammen nicht auf 1.500 Tonnen. Änderungen der russischen Pflanzenschutzvorgaben, der Importnachfrage oder der Währungsbedingungen würden unmittelbar auf die Erlöse der georgischen Obstbaubetriebe durchschlagen. Die kurze Haltbarkeit von Pfirsichen und Nektarinen lässt innerhalb einer Saison kaum Spielraum für eine Umlenkung der Mengen.

Das Ergebnis von 2026 zeigt zudem, dass der Rekord von 2022 kein einmaliger Ausschlag war. Augustmengen von mehr als 8.000 Tonnen in beiden Jahren und ein Saisonvolumen von über 20.000 Tonnen markieren ein Niveau, mit dem Logistikdienstleister, Kühlkettenbetreiber und Großeinkäufer von Jahr zu Jahr planen können.

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