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Fukushima nimmt kommerzielle Pfirsichexporte nach Taiwan nach Erdbeben von 2011 wieder auf

Die Präfektur Fukushima hat erstmals seit dem Großen Ostjapanischen Erdbeben von 2011 wieder Pfirsiche in größerem kommerziellem Umfang nach Taiwan exportiert. Eine erste Sendung mit rund 200 Kilogramm Kawanakajima-Hakuto-Pfirsichen verließ Date am 17. in Richtung Toyosu-Markt in Tokio.

Fukushima nimmt kommerzielle Pfirsichexporte nach Taiwan nach Erdbeben von 2011 wieder auf

Erste umfassende Lieferungen seit dem Erdbeben

Die Präfektur Fukushima hat erstmals seit dem Großen Ostjapanischen Erdbeben von 2011 wieder Pfirsiche in größerem kommerziellem Umfang nach Taiwan exportiert, wie Jiji Press berichtete. Der Neustart ist ein konkreter Schritt zur Wiederherstellung des Marktzugangs für Agrarprodukte aus der Präfektur.

Die Präfektur Fukushima, die landwirtschaftliche Genossenschaft Fukushima Mirai, auch JA Fukushima Mirai genannt, und weitere beteiligte Organisationen wickelten die erste Verladung am 17. in Date ab. Die Anfangssendung umfasste rund 200 Kilogramm Pfirsiche.

Geliefert wurde die saisonale Sorte Kawanakajima Hakuto. Der beladene Lastwagen fuhr von Date zum Toyosu-Markt im Tokioter Bezirk Koto, der als Zwischenstation auf dem Weg nach Taiwan diente.

Kleine Sendung mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung

Das Volumen der ersten Ladung ist begrenzt, doch ihre Bedeutung reicht über die rund 200 Kilogramm hinaus. Sie steht für die Rückkehr eines umfassenden Exportkanals, der seit der Katastrophe von 2011 nicht genutzt worden war, und eröffnet Fukushimas Erzeugern und Agrarorganisationen erneut den Zugang zu taiwanischen Käufern.

Für die Produzenten entsteht während des saisonal begrenzten Vermarktungszeitraums ein zusätzliches Absatzgebiet. Für Genossenschaften und andere beteiligte Unternehmen ist die erste Lieferung zugleich ein Praxistest für die Kette vom Anbaugebiet in Date über den Toyosu-Markt bis zum Kunden im Ausland.

Mit Kawanakajima Hakuto steht eine klar bezeichnete saisonale Sorte im Mittelpunkt des Neustarts. Qualität, Warenbehandlung und Zustand bei der Ankunft sind deshalb entscheidend: Der Handelswert frischer Pfirsiche hängt davon ab, dass die empfindliche Ware auf allen Etappen marktfähig bleibt.

Der Erfolg hängt von der weiteren Abwicklung ab

Der Neustart sagt noch nichts über den künftigen Umfang oder die Häufigkeit der Lieferungen aus. Jiji Press berichtete über die erste Sendung und die Wiederaufnahme der umfassenden Exporte, nannte aber weder Zielvolumen und Verkaufswert noch Lieferplan oder taiwanische Käufer. Diese Angaben werden darüber entscheiden, welche wirtschaftliche Größe Taiwan für Fukushimas Erzeuger erreichen kann.

Die erste Abwicklung liefert Produzenten, Händlern und Logistikunternehmen dennoch eine reale Sendung zur Bewertung der wiederhergestellten Route. Folgen weitere Lieferungen, können die Marktteilnehmer Nachfrage, Transportleistung und die zuverlässige Zustellung saisonaler Früchte beurteilen.

Für taiwanische Importeure und Händler erweitert die Öffnung die möglichen Bezugsquellen um Pfirsiche aus Fukushima. Für Fukushima bietet sie die Chance, eine seit dem Erdbeben unterbrochene Agrarhandelsbeziehung wiederaufzubauen — beginnend mit einem eindeutig benannten Produkt, einer Sorte und einer Sendung von rund 200 Kilogramm.

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