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Dieng Coffee Festival sichert Kaffeeverträge über Rp15 Milliarden für 2027

Beim Dieng Coffee Festival 2026 wurden Verträge über rund Rp15 Milliarden für 150 Tonnen geröstete Kaffeebohnen abgeschlossen. Die Lieferungen laufen über das Jahr 2027; entscheidend sind nun Vertragserfüllung und Beteiligung der Bauern.

Dieng Coffee Festival sichert Kaffeeverträge über Rp15 Milliarden für 2027

Festival schafft Lieferzusagen für ein Jahr

Beim Dieng Coffee Festival 2026 wurden Verträge über rund Rp15 Milliarden für Bestellungen von 150 Tonnen gerösteten Kaffeebohnen abgeschlossen, berichtete Banjarnegaraku. Die Auslieferung soll über das Jahr 2027 erfolgen. Damit wurde aus einer dreitägigen Werbeveranstaltung eine einjährige Lieferverpflichtung für die beteiligten Kaffeeunternehmen.

Das Festival fand vom 28. bis 30. August 2026 im Rahmen des 16. Dieng Culture Festival statt. Neben den längerfristigen Verträgen erreichten die Direktverkäufe vor Ort rund Rp80 Millionen. Dazu gehörten trinkfertiger Kaffee und getrocknete Kaffeebohnen, sodass unmittelbare Umsätze und künftige Aufträge zusammenkamen.

Vertragswert ist kein sofortiges Einkommen der Bauern

Firman Sapta Adi, Leiter der Behörde für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährungssicherheit im Regierungsbezirk Banjarnegara, erklärte, die Verträge umfassten Arabica, Robusta und lokale Sorten aus Banjarnegara. Die Veranstaltung habe sich nicht allein mit Kaffee als Getränk befasst, sondern auch mit Anbau, Stärkung der Bauern, Institutionen, Märkten und Weiterverarbeitung.

Die Rp15 Milliarden stehen für vereinbarte Käufe und nicht für Geld, das während des Festivals an Erzeuger ausgezahlt wurde. Laut Banjarnegaraku hängen die tatsächlichen Erlöse davon ab, ob Volumen, Qualität, Preisbedingungen und Liefertermine eingehalten werden. Für Produzenten und Verarbeiter ist diese Unterscheidung wesentlich, weil sie bestimmt, wie viel des angekündigten Werts wann bei den Höfen ankommt.

Beteiligung der Bauern entscheidet über lokale Wirkung

Das Festival brachte Bauern, Unternehmen, Käufer, staatliche Einrichtungen und weitere Akteure der Kaffeebranche zusammen. Teilnehmer aus 14 Regionen Indonesiens präsentierten ihre Kaffees. Die Produkte besaßen einen Status als geografische Angabe oder einen Bezug zu deren Schutz und stammten aus Sumatra, Java, Sulawesi, Nusa Tenggara und Papua.

Vertreten waren unter anderem Dieng Mountains Banjarnegara Arabica, Sumatra Simalungun Arabica, Minang Solok Arabica, Java Preanger, Java Sindoro-Sumbing, Flores Bajawa, Sembalun Lombok, Toraja und Mamasa sowie Robusta-Kaffees aus weiteren Regionen. Für Banjarnegara folgt nun der kommerzielle Praxistest: Die Verarbeiter müssen 2027 insgesamt 150 Tonnen liefern, während der Nutzen für die Bauern von fairen Beschaffungsbedingungen abhängt. Die Verträge schaffen konkrete Nachfrage, doch der Bericht nennt weder Käufer noch die Verteilung auf einzelne Sorten, die Erzeugerpreise oder die Zahl der beteiligten Bauern. Diese Angaben sind nötig, um zu beurteilen, wie breit sich die Zusage über Rp15 Milliarden in der Lieferkette verteilt.

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