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Chinas Importe aus Belarus erreichen 1,44 Milliarden US-Dollar, davon 903,7 Millionen für Kalidünger

China hat von Januar bis August 2026 Waren für rund 1,44 Milliarden US-Dollar aus Belarus importiert, davon 903,7 Millionen US-Dollar für Kalidünger. Das berichtet belmarket.by unter Berufung auf Myfin. Alle übrigen Warengruppen zusammen – Zellstoff, Torfprodukte, Holzplatten, Glasfaser, Geflügel, Schokolade und Wodka – bleiben unter dem Wert der Kaliposition.

Chinas Importe aus Belarus erreichen 1,44 Milliarden US-Dollar, davon 903,7 Millionen für Kalidünger

China hat von Januar bis August 2026 Waren im Wert von rund 1,44 Milliarden US-Dollar aus Belarus importiert, und mehr als die Hälfte dieser Summe entfiel auf Kalidünger. Das berichtet belmarket.by unter Berufung auf eine Datenauswertung von Myfin.

Kali trägt fast zwei Drittel des Werts

Für belarussisches Kali zahlte China in den acht Monaten 903,7 Millionen US-Dollar, so belmarket.by. Gemessen an den rund 1,44 Milliarden US-Dollar insgesamt entfallen damit etwa 63 Prozent aller chinesischen Einkäufe in Belarus auf eine einzige Warengruppe. Auf den Rest bleiben rund 540 Millionen US-Dollar oder etwa 67 Millionen US-Dollar pro Monat, die sich Zellstoff, Torfprodukte, Holzplatten, Glasfaser, Lebensmittel und weitere nicht genannte Positionen teilen. Kalidünger bleibe die zentrale Ware, die China in Belarus kauft, schreibt das Portal.

Veröffentlicht sind Werte, keine Mengen. Weder belmarket.by noch Myfin nennen Tonnagen, Durchschnittspreise oder einen Vergleich mit Januar bis August 2025. Aus diesem Material lässt sich deshalb nicht trennen, welcher Anteil des Ergebnisses auf verschiffte Mengen und welcher auf Vertragspreise zurückgeht. Im berichteten Tempo erlöste belarussisches Kali auf dem chinesischen Markt etwa 113 Millionen US-Dollar pro Monat, die belarussischen Lieferungen nach China insgesamt rund 180 Millionen US-Dollar pro Monat.

Was Belarus sonst nach China liefert

Neben Düngemitteln nennt belmarket.by folgende belarussische Waren, die 2026 chinesische Käufer erreichen:

  • Zellstoff
  • Torfprodukte
  • Spanplatten
  • Glasfaser
  • Geflügelfleisch und genießbare Schlachtnebenerzeugnisse von Geflügel
  • Schokolade
  • Wodka

Werte für diese Positionen enthält der Bericht nicht; er verweist zudem auf weitere, nicht einzeln genannte Waren. Die Liste zerfällt in zwei sehr unterschiedliche Geschäfte. Industrielle Vorprodukte wie Zellstoff, Torf, Holzplatten und Glasfaser bedienen Verarbeitung, Verpackung und Baustoffketten und laufen über Mengenkontrakte. Markenkonsumgüter wie Schokolade und Wodka werden in weit kleineren Mengen verkauft und hängen am Einzelhandelsvertrieb. Geflügelfleisch und Nebenerzeugnisse stehen dazwischen: eine Massenware, deren Marktzugang ebenso von veterinärrechtlichen Genehmigungen abhängt wie vom Preis.

Ein Handelskorridor an einer Warengruppe

Die Zusammensetzung ist aussagekräftiger als die Gesamtzahl. Wenn etwa 63 Prozent des Werts auf Dünger entfallen, bestimmt vor allem das Kaligeschäft die Größe des belarussisch-chinesischen Handels in Dollar – Preise, kontrahierte Mengen und Logistik –, nicht die Breite des Exportkorbs. Bricht Kali ein, ist auf der veröffentlichten Liste nichts groß genug, um das auszugleichen: alle übrigen Kategorien zusammen sind weniger wert als die Düngerposition allein. belmarket.by führt die Zahlen auf Berechnungen von Myfin zurück und nennt die dahinterliegende Zollquelle nicht.

Für Düngerkäufer bestätigen die Daten, dass belarussisches Material 2026 Teil der chinesischen Versorgung bleibt, und zwar in einer Größenordnung von fast 1 Milliarde US-Dollar in acht Monaten. Für belarussische Produzenten gilt die umgekehrte Lesart: Ein einzelner Absatzmarkt, der Tonnage in diesem Tempo aufnimmt, konzentriert Umsatz und Verhandlungsrisiko auf eine Beziehung. Da die Zahlen nur acht Monate abdecken, hängen Jahresergebnis und jeder Vergleich mit 2025 an noch nicht veröffentlichten Daten.

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