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Burjatien liefert mehr als 14.000 Tonnen Rapsschrot nach China

Burjatien exportierte vom Jahresbeginn bis zum 1. August mehr als 14.000 Tonnen Rapsschrot nach China. Die Lieferungen stiegen im Jahresvergleich um 21 %, während 294 Tonnen Sonnenblumenschrot in die Mongolei gingen.

Burjatien liefert mehr als 14.000 Tonnen Rapsschrot nach China

Rapsschrotlieferungen steigen um 21 %

Die russische Republik Burjatien exportierte vom Jahresbeginn bis zum 1. August mehr als 14.000 Tonnen Rapsschrot nach China, berichtete MK in Ulan-Ude. Die Zeitung berief sich auf die interregionale Dienststelle der russischen Agraraufsicht Rosselkhoznadzor für die Region Irkutsk und Burjatien.

Das gemeldete Volumen lag 21 % über dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Unter den im Bericht genannten Nebenprodukten der Ölsaatenverarbeitung stellte Rapsschrot damit den weitaus größten Anteil. China war im Berichtszeitraum folglich der wichtigste Zielmarkt für diesen Warenstrom aus Burjatien.

Rapsschrot entsteht nach der Ölgewinnung aus Rapssaat und wird als Futtermittelkomponente verwendet. Verarbeitern bietet der Verkauf einen Absatzkanal für ein Nebenprodukt der Ölsaatenpressung. Tierhaltungs- und Futtermittelunternehmen im Zielmarkt erhalten dadurch eine weitere Quelle pflanzlicher Futterrohstoffe.

Lieferungen erfüllen chinesische Vorgaben

Das gesamte nach China gelieferte Rapsschrot entsprach vollständig den Pflanzenschutzbestimmungen des Importlandes, hieß es in dem Bericht. Die Einhaltung dieser Regeln ist eine Voraussetzung für den Marktzugang, da pflanzliche Ladungen die Anforderungen des Bestimmungslandes erfüllen müssen.

Die Daten von Rosselkhoznadzor reichen bis zum 1. August und decken kein vollständiges Kalenderjahr ab. Der Zuwachs von 21 % bezieht sich deshalb auf denselben Vorjahreszeitraum. Weder der genaue damalige Umfang noch Warenwert, Preise, Zahl der Sendungen oder beteiligte Unternehmen wurden genannt.

Die Angaben belegen somit ein Wachstum der physischen Menge, lassen aber keinen Schluss auf eine ebenso starke Zunahme von Umsatz oder Marge zu. Frachtkosten, Vertragspreise und die Wirtschaftlichkeit der Verarbeitung beeinflussen ebenfalls das Ergebnis, wurden in der Quelle jedoch nicht ausgewiesen.

Sonnenblumenschrot geht in die Mongolei

Burjatien erhöhte zugleich seine Lieferungen von Sonnenblumenschrot in die Mongolei. Vom Jahresbeginn bis zum 1. August wurden laut MK in Ulan-Ude 294 Tonnen dorthin exportiert.

Dieser Warenstrom war deutlich kleiner als das nach China gelieferte Rapsschrotvolumen. Dennoch erweitert er den Kundenkreis für verarbeitete Ölsaatenprodukte und eröffnet regionalen Anbietern einen zweiten benachbarten Zielmarkt. Dabei handelt es sich um zwei getrennte Handelsströme: China bezog Rapsschrot, die Mongolei Sonnenblumenschrot.

Für Verarbeiter und Händler sind das höhere Rapsschrotvolumen und die bestätigte Einhaltung der Pflanzenschutzregeln die zentralen Signale. Der weitere Marktzugang hängt davon ab, dass Exporteure die Anforderungen der Importländer dauerhaft erfüllen. Da der Bericht keine Prognose für den Rest des Jahres enthält, bleiben das Gesamtjahresvolumen und die Beständigkeit der aktuellen Wachstumsrate offen.

Vollständige Marktanalyse

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