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Indonesiens Bulog kauft 4 Millionen Tonnen Reisäquivalent und erfüllt das Beschaffungsziel für 2026 vorzeitig

Perum Bulog hat 4 Millionen Tonnen Reisäquivalent an heimisch produziertem Rohreis und Reis aufgekauft und damit das von der Regierung für 2026 gesetzte Beschaffungsziel erreicht – rund drei Monate vor Jahresende. Vorstandschef Ahmad Rizal Ramdhani erklärte, der Ankauf gehe auf Anweisung des Präsidenten weiter, obwohl die Vorgabe aus dem Präsidialerlass Nr. 4 von 2026 vollständig erfüllt sei.

Indonesiens Bulog kauft 4 Millionen Tonnen Reisäquivalent und erfüllt das Beschaffungsziel für 2026 vorzeitig

Der indonesische staatliche Lebensmittellogistikkonzern Perum Bulog hat 4 Millionen Tonnen Reisäquivalent an heimisch produziertem Rohreis und Reis aufgekauft und damit das von der Regierung für 2026 festgelegte Beschaffungsziel erreicht, obwohl noch rund drei Monate des Jahres verbleiben. Das berichtet Liputan6.com unter Berufung auf Äußerungen, die die Nachrichtenagentur Antara verbreitet hat.

Bulog-Vorstandschef Ahmad Rizal Ramdhani sagte, die Zahl steige weiter. Bei einem Auftritt in Purworejo in Zentraljava am Freitag, dem 25. September 2026, erklärte er, das Unternehmen habe die Anweisung erhalten, weiterhin Rohreis von den Bauern anzukaufen, obwohl die im Präsidialerlass übertragene Aufgabe bereits vollständig erfüllt sei.

Ziel erreicht, drei Monate Ankauf bleiben

„Das macht uns stolz, denn vor diesem Ergebnis liegen noch drei Monate“, sagte Ahmad Rizal. „Die Anweisung des Präsidenten lautet außerdem, weiterhin Rohreis der Bauern aufzunehmen, auch wenn 100 Prozent der im Präsidialerlass übertragenen Aufgabe erreicht sind.“ Die Regierung hatte das Beschaffungsziel von Bulog für 2026 zuvor auf 4 Millionen Tonnen Reisäquivalent festgelegt und es als Teil einer Strategie beschrieben, die Nahrungsmittelreserven zu stärken und gleichzeitig die heimische Agrarproduktion zu stützen.

Nachdem dieses Niveau nun überschritten ist, bleiben Bulog rund drei Monate, um bis Jahresende weiter Rohreis und Reis zu beschaffen. Ahmad Rizal sagte, das Unternehmen werde den Ankauf bei den Bauern in verschiedenen Regionen gemäß den Vorgaben der Regierung weiter optimieren; zum Zeitpunkt seiner Äußerungen habe die realisierte Menge weiter zugenommen.

Präsidialerlass Nr. 4 von 2026 setzt den Rahmen bis 2029

Die Beschaffung erfolgt auf Grundlage des Präsidialerlasses (Inpres) Nr. 4 von 2026, der den Ankauf und die Verwaltung von heimischem Rohreis und Reis sowie die Abgabe aus der staatlichen Reisreserve regelt. Die Regelung ist nicht auf die laufende Saison begrenzt: Sie legt die Umsetzung für den Zeitraum 2026 bis 2029 fest und gibt staatlichem Ankauf und Reserveabgabe damit eine mehrjährige Rechtsgrundlage.

  • Ankauf und Verwaltung von heimisch produziertem Rohreis und Reis;
  • Abgabe aus der staatlichen Reisreserve;
  • ein Umsetzungszeitraum von 2026 bis 2029.

Bulog ist eine der Stellen, die diese Politik ausführen: Das Unternehmen kauft die Produktion der Bauern auf und verwaltet die staatlichen Reisbestände. Diese Doppelrolle verknüpft die in der Erntezeit gekaufte Menge direkt mit der Menge, die später aus der Reserve abgegeben werden kann.

Absatzsicherheit für Bauern, Bestände für den Staat

Ahmad Rizal sagte, der Ankauf diene nicht allein der Erfüllung des Beschaffungsziels. Er beschrieb ihn als Teil der Bemühungen, die Verfügbarkeit der staatlichen Nahrungsmittelreserven zu sichern; zugleich wolle Bulog den Bauern durch den Ankauf heimischer Produktion Absatzsicherheit geben. Ziel sei, dass die Ernten möglichst vollständig abgenommen werden und die vom Staat verwalteten Reisbestände gestärkt werden.

Der fortlaufende Ankauf sei auch wichtig, um das Gleichgewicht zwischen Produktion und nationalem Nahrungsmittelbedarf zu halten, so das Unternehmen. Auf dieser Grundlage werde Bulog bis Jahresende weiter heimisch produzierten Rohreis und Reis aufnehmen, obwohl das Beschaffungsziel für 2026 erreicht sei.

Der Bericht nennt weder eine neue Beschaffungsmarke für den Rest des Jahres 2026 noch Ankaufspreise, eine regionale Aufschlüsselung der 4 Millionen Tonnen oder den aktuellen Umfang der staatlichen Reisbestände. Genau diese Zahlen entscheiden darüber, wie viel zusätzliche Menge im vierten Quartal von den Bauern in staatliche Hand wechselt und wie viel der Reserve 2027 unter demselben Erlass zur Abgabe bereitsteht.

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